Roccocò – Einfaches neapolitanisches Rezept

in ,

Roccocò napoletani sind typische Weihnachtsgebäcke aus Neapel, genauso wie die Mostaccioli und die Struffoli, die das Essen am 8. Dezember abschließen.
Sie werden aus Mehl, Mandeln und einer Gewürzmischung, dem „Pisto„, hergestellt. Heutzutage ist er leicht im Handel zu finden, aber wenn ihr ihn zu Hause herstellen möchtet, könnt ihr hier nachlesen und ihn dann im Ofen backen.
Das Rezept der Roccocò geht auf das Jahr 1320 zurück, als die Nonnen des königlichen Klosters von Neapel sie zum ersten Adventssonntag zubereiteten.
Sie sind knusprig, und deshalb isst man sie oft, indem man sie in Rotwein taucht oder in ein Schnapsglas Marsala oder Wermut. Ich muss allerdings gestehen, dass meine liebe Schwiegermutter sie gern in einem guten Schlückchen Strega-Likör aus Benevento getaucht hat – eine Tradition, die in meiner Familie jedes Jahr wiederkehrt.
Also los: Schürze an und ran… lasst uns die köstlichen neapolitanischen Roccocò zubereiten, die euch, davon bin ich überzeugt, verzaubern werden.

Das könnte euch auch interessieren:

  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Portionen: 20 Stück
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Weihnachten, Herbst, Winter

Zutaten

  • 500 g Mehl (Tipo 00)
  • 440 g Zucker
  • 400 g Mandeln (mit Haut)
  • 10 g Pisto
  • 100 g Wasser
  • 1 Orange (Bio, sowohl Saft als auch abgeriebene Schale)
  • 2 g Backammoniak (ca. 1/2 gestrichener Teelöffel)
  • 1 Ei

Zubereitung

  • Zuerst rösten wir die Mandeln im Ofen bei 140 °C für etwa 5 Minuten. Wenn sie abgekühlt sind, hacken wir grob von Hand oder im Zerkleinerer etwa 1/3 der Mandeln, die übrigen legen wir beiseite.

  • Zur Orange:

    Die Orange sollte Bio sein. Wir reiben die Schale und legen sie beiseite, dann pressen wir den Saft aus und seihen ihn ab.

  • Auf der Arbeitsfläche oder in einer großen Schüssel geben wir das Mehl und fügen dann Zucker, Mandeln – sowohl die gehackten als auch die ganzen – sowie den Saft und die abgeriebene Schale der Orange, den Pisto und das Backammoniak geben (achtet bitte bei diesem Schritt darauf, denn Ammoniak hat einen sehr starken und unangenehmen Geruch).

  • Wir fügen die abgeriebene Orangenschale, das kalte Wasser aus dem Kühlschrank und den gefilterten Orangensaft zu den trockenen Zutaten hinzu. Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.

    Roccocò
  • Weiterkneten und mit Geduld so lange vermengen, bis ein glatter und homogener Teig entsteht. Einen Laib formen. Falls der Teig klebrig sein sollte, könnt ihr die Finger und auch die Oberfläche des Teigs leicht mit Mehl bestäuben.

    Roccocò Teig
  • Nun können wir mit dem Formen der Roccocò beginnen. Den Teig in viele Stücke teilen – jeweils mindestens 65 g bis maximal 75 g pro Stück.
    Aus jedem Stück eine Rolle formen, dabei die Hände leicht bemehlen, dann zu einem Ring formen und etwa 10 cm Durchmesser anstreben; die Ränder gut glätten, damit die Naht nicht sichtbar ist. Legt die geformten Stücke nach und nach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und lasst genügend Abstand zwischen ihnen, denn sie gehen beim Backen auf.

    Zum Schluss die Oberfläche mit verquirltem Ei bestreichen.

    Roccocò
  • Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft etwa 10–15 Minuten backen oder bis sie schön gebräunt sind. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

    Roccocò
  • Fertig sind unsere köstlichen Roccocò.

Silvanas Tipps

Für weichere Roccocò könnt ihr etwas Honig zum Teig geben. Sowohl Akazienhonig als auch Orangenblütenhonig eignen sich gut.

Da es zu Weihnachten viel zu tun gibt, könnt ihr die Roccocò weit im Voraus zubereiten. In einem Frischhaltebeutel bleiben sie auch über 10 Tage gut haltbar.

Ach… ich hätte es fast vergessen. Folgt mir auf meinen Social-Media-Seiten: auf Instagram klickt HIER, auf Facebook klickt HIER und auf Pinterest HIER. Zurück zur STARTSEITE

Autorenbild

lefragrantidelizie

Mi dispiace, ma non posso tradurre il contenuto di un sito web specifico. Posso aiutarti con un riassunto o rispondere a domande specifiche riguardo al contenuto. Fammi sapere come posso assisterti!

Blog-Beitrag lesen