Der glutenfreie Rosenkuchen ist die glutenfreie Version des Desserts, das in der Renaissance am Hof der Gonzaga, Herren von Mantua, entstand.
Der Überlieferung nach wurde der Rosenkuchen zu Ehren von Isabella d’Este anlässlich ihrer Hochzeit im Jahr 1490 mit Francesco II. Gonzaga kreiert.
➡️ Das Dessert, bestehend aus weichen Rollen aus Hefeteig gefüllt mit Butter und Zucker, erinnert an einen Strauß blühender Rosen. Diese spektakuläre Optik, kombiniert mit dem zarten Geschmack, machte ihn sofort bei den adeligen Damen beliebt.
➡️ Ursprünglich aus dem Raum Mantua stammend, ist er heute auch in anderen Teilen der Lombardei, Venetien und Trentino verbreitet.
➡️ Üblicherweise gefüllt mit Butter und Zucker oder süßen Varianten (Marmelade, Creme usw.), meine Version ist:
🔺 glutenfrei und mit Dexter, meinem glutenfreien Sauerteig
🔺1 Esslöffel Fibra plus My Rea und laktosefreie Hafermilch
🔺mit gedämpftem Kürbis und Zimt aus Sri Lanka gefüllt
- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 11 Stunden
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 6 Personen
- Kochmethoden: Backofen, Dämpfen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 250 g glutenfreies Mehlmix
- 150 ml aufgefrischter glutenfreier Sauerteig
- 50 ml Hafermilch (und zum Bestreichen)
- 1 Esslöffel Fibra Plus (Rabattcode viaggiandomangiando10)
- 2 Eier
- 60 g Zucker
- 1 Prise Salz
- n.B. Zitronenschale
- n.B. Walnussgranulat (zum Garnieren)
- 250 g Kürbis aus Mantua
- 50 g Vollrohrzucker
- n.B. Zimtpulver
Werkzeuge
- 1 24 cm
Schritte
Den Teig vorbereiten:
Löse den Sauerteig in der warmen Milch auf.
In einer Schüssel vermenge den Mehlmix, Fibra plus, Zucker, Eier, Zitronenschale, Salz und die Milch-Sauerteig-Mischung.
Knete gut (von Hand oder mit einer Küchenmaschine), bis ein weicher Teig entsteht.
Füge die weiche Butter nach und nach hinzu, bis sie vollständig eingearbeitet ist. Der Teig wird klebriger sein als einer mit Gluten, sollte aber gut formbar sein.
Abdecken und an einem warmen Ort 6–8 Stunden gehen lassen.
Die Füllung vorbereiten:
Koche den Kürbis im Dampf oder im Backofen, dann zerdrücke ihn gut.
Mische ihn mit Zucker, Zimt.Den Rosenkuchen formen:
Den Teig auf bemehltem Backpapier ausrollen (halber cm dick).
Die Kürbiscreme auf der Oberfläche verstreichen.
Vom langen Ende aufrollen und in 7–9 Röllchen schneiden.
In eine mit Backpapier ausgelegte Springform legen, leicht auseinander.
Abdecken und weitere 2–3 Stunden gehen lassen.Backen:
Mit Milch oder Ei bestreichen.
Im vorgeheizten statischen Ofen bei 170°C etwa 35–40 Minuten backen.
Abkühlen lassen und mit Puderzucker und Walnussgranulat bestreuen.
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FAQ (Fragen und Antworten)
Kann man eine vegane Rosenkuchen zubereiten?
Natürlich!
Hier ist die Version der Bloggerkollegin Sara von SaràBuonoDavvero?, ohne Eier und ohne Butter.
Die Rezept findet ihr hier auf ihrem Blog.
Gibt es auch eine traditionelle herzhafte Version des Rosenkuchens?
Die herzhafte Version des Rosenkuchens ist nicht traditionell, sondern eine moderne Interpretation.
Traditionell:
• Süß, entstanden am Hof der Gonzaga in der Renaissance.
• Gefüllt mit Butter und Zucker oder süßen Varianten (Marmelade, Creme usw.).
• Symbolisierte einen Rosenstrauß, ein edles und raffiniertes Geschenk.
Herzhafte Version:
• Moderne Neuinterpretation für Buffets oder Vorspeisen.
• Gleicher Teig (manchmal weniger gesüßt oder neutral).
• Herzhafte Füllungen: gekochter Schinken, Käse, Pesto, Gemüse.
• Verbreitet in Blogs, kreativer Gastronomie, Aperitifs.
Nur die süße ist die historische und traditionelle Version, während die herzhafte eine köstliche, aber erst in jüngerer Zeit entstandene Variante ist.

