Mini-Pasqualine Einzelportion

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Ostern steht vor der Tür, und das Team Light and Tasty hat sich entschieden, das Rezept dieser Woche den Eiern zu widmen, einem absolut passenden Zutat in dieser Zeit. 🙂 Bei der Auswahl eines passenden Rezepts für die Rubrik, das zugleich ein Osterrezept sein sollte, ging mein erster spontaner Gedanke zur Torta pasqualina — es konnte auch kaum anders sein, oder? 😉 Da ich aber bereits den Mut hatte, vor einiger Zeit ein Rezept für eine Torta pasqualina (nicht die Originalversion, nur zur Klarstellung) zu schreiben (vor einiger Zeit), blieb als spontaner Ersatzgedanke nur: ach, dann mache ich Mini-Pasqualine als Einzelportionen!

Außerdem: angesichts meiner Vorliebe für Einzelportionen und Fingerfood im Allgemeinen frage ich mich jetzt wirklich, warum ich diese Mini-Pasqualine nicht schon früher ausprobiert habe? 😄

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Weitere Rezepte für Ostern und den Ostermontag? Hier entlang! 👇

Mini-Pasqualine Einzelportion
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Preiswert
  • Vorbereitungszeit: 40 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ostern

Zutaten

  • 1 Päckchen Pasta matta (mit nativem Olivenöl)
  • 180 g Agretti (auch Lischi, Lischeri oder ‚Barba di Frate‘ genannt)
  • 120 g Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch (klein)
  • 1 Teelöffel natives Olivenöl
  • geriebene Zitronenschale
  • Muskatnuss
  • Majoran
  • Pfeffer

Utensilien

  • Stampi mit gewellten Rändern

Schritte

  • Ich habe viele Schritt-für-Schritt-Fotos für euch; ich bin sicher, dass euch der Ablauf mit den Bildern einfach und intuitiv erscheinen wird. 🙂

    Wir beginnen mit der Zubereitung der Pasta matta.

    Für diese Mini-Pasqualine habe ich die Pasta matta mit nativem Olivenöl verwendet. Wenn ihr die Variante mit Pflanzenöl bevorzugt, ist auch die Pasta matta mit Pflanzenöl in Ordnung. (Lest am besten beide Rezepte, um die passende Variante für euch zu wählen).

    Nachdem ihr den Teig zubereitet habt, stellt das Päckchen für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

    In der Zwischenzeit das Füllen vorbereiten.

    Anstelle der klassischen Spinat- oder Mangoldfüllung habe ich die Lischeri verwendet (so nennen wir hier die Agretti) (Der Grund für diesen Austausch ist, dass die ‚Gemüsegegner‘ in dieser Familie die Lischeri ohne Murren essen, und deshalb… 😉).

    Zuerst die Stiele der Agretti entfernen, gut waschen und direkt in der Pfanne mit einem Fingerbreit Wasser und geschlossenem Deckel 10–15 Minuten garen.

    Es stimmt, 180 Gramm sind nicht sehr viel, daher könnt ihr bei Bedarf die Menge erhöhen, wenn ihr eine intensivere grüne Füllung wünscht. Richtet euch nach den eventuellen Protesten gegen Grün bei euch zuhause. 🙆‍♀️

    Wenn die Agretti gar sind, in der Pfanne mit einer gehackten Knoblauchzehe und einem Teelöffel Olivenöl einige Minuten anbraten, damit sie würzen und überschüssige Feuchtigkeit verlieren.

    Hackt sie, vermengt sie mit der Ricotta, würzt mit einer schönen Prise geriebener Muskatnuss, etwas Pfeffer und der fein geriebenen Schale einer halben Zitrone.

  • Holt die Pasta matta aus dem Kühlschrank und teilt sie in 4 Teile.

    (Auf dem Foto sind nur 3 Stücke, weil ich zunächst nur 3 Mini-Pasqualine machen wollte; der Teig ergab dann doch mehr, und so wurden es 4).

  • Verwendet jedes Stück Teig, um eine Mini-Pasqualina zu formen.

    Teilt jedes Stück in 3 oder 4 kleinere Stücke, rollt sie dünn aus, übereinanderlegen und noch einmal ausrollen. Ihr solltet einen sehr dünnen Teig erhalten.

    👉 Nachdem ihr mit dem Nudelholz gearbeitet habt, ist es hilfreich, den Teig mit den Händen weiter auszudünnen: Nehmt ihn vorsichtig hoch, und durch sein eigenes Gewicht zieht er sich weiter aus und wird dünner.

    Füllung fertig, Teig ausgerollt: ab zur Montage:

    Legt den ausgerollten Teig in die Form.

    Teilt die Füllung in 4 Portionen und gebt je ein bis zwei Esslöffel auf den Teig, passt sie dem Boden der Form an und formt auch einen kleinen Rand, sodass eine Mulde entsteht, in die später das Ei gesetzt wird.

    Wenn gewünscht, Pfeffer und Muskatnuss über das Ei streuen und noch etwas geriebene Zitronenschale darauf geben.

  • Das Ei abdecken, indem ihr den Teig vorsichtig umschlagt, sodass die Füllung eingeschlossen ist.

    Die Oberfläche mit Milch (oder alternativ mit Öl) bestreichen.

  • Nachdem ich die ersten beiden Mini-Pasqualine, die ihr auf den vorherigen Fotos gesehen habt, gemacht hatte, bemerkte ich, dass ich vielleicht etwas zu viel Teig umgeschlagen hatte. Deshalb habe ich die anderen beiden anders verschlossen, damit die Deckschicht etwas dünner bleibt.

    Ich zeige euch auch die Fotos dieser zweiten Variante: Sie schließt die Füllung etwas weniger (und es kann, wenn auch nur wenig, etwas herauslaufen), aber dafür gart sie besser (weil es keine Teigecken gibt, die an den Faltungen gelegentlich Schwierigkeiten beim Durchgaren haben können).

  • Wenn ihr runde Formen statt der von mir verwendeten gewellten Formen benutzt, könnt ihr den Teig einfach rund ausstechen statt sternförmig, und das Verschließen des Rands ist dann sicher einfacher. 😃

    Im Ofen etwa eine halbe Stunde backen. Zuerst bei 200° C einschieben, dann zur Hälfte der Backzeit auf 180° C reduzieren. Je nach Ofen und verwendetem Formtyp könnt ihr die Formen auch in den unteren Bereich des Ofens schieben.

    Mini-Pasqualine
  • Sie schmecken sowohl warm als auch lauwarm und sogar kalt sehr gut.

    In dieser Einzelportion-Version sehe ich diese Mini-Pasqualine gut als Bestandteil der Oster-Vorspeisen. Wie seht ihr das?

    Außerdem können sie auch ein schönes vegetarisches Hauptgericht sein. Wenn ihr vegetarische Gäste habt, werden sie das sicher schätzen. 😊

    Und außerdem können sie prima in den Picknickkorb am Ostermontag. Where else? 😀

    Mini-Pasqualina
  • Ein letzter Tipp:

    Wenn euch etwas Pasta matta übrig bleibt… rollt sie ganz dünn aus und macht Cracker daraus! 😉 Schaut euch mal HIER an, wie viele knusprige Leckereien man aus Teigabschnitten machen kann!

Tipps ohne Salz

Senza sale Vorschläge, diese Rezept ohne zusätzliche Salzzugabe zu würzen: 1. Vergesst nicht, die geriebene Zitronenschale hinzuzufügen, und 2. falls gewünscht, pro Portion einen Teelöffel Parmesankäse in die Füllung geben. 🙂

Ich koche ohne zusätzliches Salz 😉 Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, lest bitte den Artikel hier und tretet meiner Gruppe bei!

Ich koche ohne zusätzliches Salz 😉 Wenn ihr mehr wissen wollt, lest den Artikel und tretet meiner Gruppe bei!

Wenn du Salz reduzieren oder ganz weglassen möchtest, denk daran:
▫ Reduziere Salz schrittweise, der Geschmackssinn muss sich nach und nach daran gewöhnen.
▫ Verwende Gewürze: Chili, Pfeffer, Curry, Muskat, Zimt, Nelken, Kreuzkümmel…
▫ Nutze Aromakäuter: Basilikum, Petersilie, Oregano, Thymian, Salbei, Majoran, Rosmarin, Minze…
▫ Verwende Samen: Sesam, Pinienkerne, Mandeln, Walnüsse…
▫ Nutze scharfe Gemüse oder Obst: Knoblauch, Zwiebel, Zitrone, Orange…
▫ Probier mein salzfreies Gemüsegranulat
▫ Bevorzuge frische Lebensmittel.
▫ Vermeide Kochen im Kochwasser; bevorzuge Garverfahren, die Aromen nicht auswaschen (Grillplatte, Alufolie, Dampf, Mikrowelle).
▫ Stell die Salzstreuer nicht auf den Tisch!
▫ Gönnt euch ab und zu einen Ausrutscher. Das hebt die Laune und hilft, an der Umstellung festzuhalten.

Wenn du nicht auf Salz verzichten willst oder kannst:
▫ Du kannst meine Rezepte nach deinen Gewohnheiten salzen.

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Und nun schauen wir, wie meine Kolleginnen vom Team Light and Tasty die Eier zubereitet haben: 🙂

Carla Emilia: Frittata mit Sardellen und Zucchini
Daniela: Eier aus dem Ofen mit Spinat und Tomaten 
Elena: Eier auf foggianische Art
Milena: Rührei mit Agretti
Serena: Eier und Avocado

Carla Emilia: Frittata mit Sardellen und Zucchini
Daniela: Eier aus dem Ofen mit Spinat und Tomaten 
Elena: Eier auf foggianische Art
Milena: Rührei mit Agretti
Serena: Eier und Avocado

Autorenbild

catiaincucina

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