Zweite Etappe der Kreuzfahrt an Bord der Costa Venezia, und um das Mittagessen im Restaurant „Ta Kokopia“ in Korfu stilvoll abzuschließen… ein typisches Dessert aus dem Nahen Osten, super kalorienreich auf Basis von Tahina und in diesem Fall Pistazien: die Halva mit Pistazien, die wie unser Weihnachtstorrone aussieht.

Heute kann man verschiedene Hauptkategorien dieses Desserts unterscheiden:

– basierend auf Grieß (türkische und griechische Variante)
– mit Sesambutter (Tahina) und Zucker (israelische Variante)
– indische Variante, meist auf Basis von Obst oder Gemüse (berühmt ist das Karottenhalwa Gajar ka Halwa) und Gewürze.

Die klassischsten Geschmacksrichtungen der Halva in Griechenland sind die mit Nüssen, aber man findet sie auch aromatisiert mit Schokolade, Orange, Vanille usw.


Das folgende Rezept für Halva mit Pistazien, obwohl in Griechenland probiert, ist die israelische Variante mit Tahina.

Die Tahina ist eine Sesamsauce und die Basis vieler Rezepte, vor allem aus dem Nahen Osten, eines davon ist derHummus (aus Tahina, Kichererbsen und Knoblauch) und der Baba Ghanoush (Auberginen und Tahina), und wird in letzter Zeit auch bei uns häufig als Zutat für Kekse und andere Desserts verwendet.

Rezept Halva mit Pistazien ViaggiandoMangiando
  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 2 Tage
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Portionen: 4 Portionen
  • Kochmethoden: Ohne Kochen
  • Küche: Nahöstlich
  • Saisonalität: Alle Jahreszeiten

Zutaten

  • 160 g Tahina
  • 100 g Zucker
  • 1 Zitronensaft
  • 40 ml Warmes Wasser
  • 40 g Ungesalzene Pistazien (oder Pistaziengranulat)

Zubereitung

  • Den Sirup zubereiten, indem man den Zucker in einem kleinen Topf im Wasser auflöst und den Zitronensaft hinzufügt.

    Sobald es zu kochen beginnt, bei mittlerer Hitze weiterkochen, bis es die Konsistenz eines Sirups erreicht.

    Die Tahina hinzufügen und gut mischen, bis eine homogene Masse entsteht.

    Die Pistazien, entweder ganz, als Granulat oder grob gehackt nach Belieben hinzufügen, dann alles in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte Form gießen, mit der man die Masse verschließt.

    Nach dem Abkühlen mindestens 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren, bevor man es in Scheiben geschnitten und mit ein paar Pistazien dekoriert serviert.

Anmerkungen

Der Name „Halva“ oder „Hawa“ leitet sich vom arabischen Wort „helw“ ab, das süß bedeutet, und mit dem Begriff Halva wird allgemein die generische Kategorie von Süßigkeiten in vielen arabischsprachigen Ländern bezeichnet. Sie sind auch in der koscheren Küche und in der halalen Küche erlaubt.

In Argentinien ist eine Art Halva aus Erdnussbutter beliebt, hergestellt von einer Firma im Besitz einer Familie griechischer Herkunft, der Georgalos, die als Snack konsumiert wird: Nucrem.

VIDEORICETTA

Sie können die Tahina auch online kaufen, hier finden Sie eine Bio-Qualität für 9,99 €.

  • Welche verschiedenen Arten von Halva gibt es?

    Der Begriff leitet sich vom arabischen halwa (süß) ab und unterteilt sich hauptsächlich in zwei große Familien:

    1. Halva auf Basis von Mehl oder Grieß
    Dies ist die typische Version aus Griechenland, der Türkei und Indien (Sooji Halwa).
    Aus Grieß (Simiydalis): Es ist der klassische griechische „1-2-3-4“ (ein Teil Öl, zwei Grieß, drei Zucker, vier Wasser). Es hat eine körnige und weiche Konsistenz.
    Aus Mehl: Das Mehl wird im Fett (Öl oder Ghee) geröstet, bis es braun wird, wodurch ein gebäckähnlicher, intensiver Geschmack entsteht.

    2. Halva auf Basis von Samen- oder Nussmus (Die am weitesten verbreitete im Handel)
    Diese findet man oft in kompakten und krümeligen Tafeln in ethnischen Läden.
    Aus Sesam (Tahini Halva): Typisch für den Nahen Osten und Nordafrika. Es wird durch Mischen von Tahina (Sesampaste) mit Zuckersirup bei hohen Temperaturen hergestellt. Es ist krümelig, fast „kristallin“ und zergeht im Mund.
    Aus Sonnenblumenkernen: Sehr beliebt in Osteuropa (Ukraine, Russland), wo Sonnenblumenkerne den Sesam ersetzen, was zu einer grauen Farbe und einem kräftigeren Geschmack führt.

    3. Ungewöhnliche Varianten
    Karottenhalva (Gajar Halwa): Ein Grundpfeiler der indischen Küche, bei dem geriebene Karotten lange in Milch, Zucker und Ghee gekocht werden, bis sie eine dichte Creme werden.
    Stärkemehlhalva (Farsan): In einigen Regionen des Golfs wird Stärke verwendet, um eine gelatinöse und transparente Konsistenz zu erzielen, die oft mit Safran und Kardamom aromatisiert ist.

Author image

viaggiandomangiando

Ethnische Küchen- und Reiseblog weltweit.

Read the Blog