Scones mit Gojibeeren

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Heute lasse ich euch die Scones mit Gojibeeren probieren.

Hast du schon mal versucht, die Scones zu machen? Hier ist ein leichtes Rezept für diese englischen Leckereien, ideal für den Tee, sehr besonders und weich.
Ein paar Kuriositäten über diese englischen Brötchen: Ihr Name stammt wahrscheinlich aus dem Niederländischen Skone, was wörtlich schönes (schoon) Brot (brot) bedeutete, oder könnte auch vom Gälischen sgon, d.h. großer Bissen, abgeleitet sein. Es gibt jedoch diejenigen, die behaupten, dass die Scones sogar nach dem Stein des Schicksals benannt wurden, wo die Könige von Schottland gekrönt wurden.
Zum ersten Mal wurden die Scones zur Teezeit um das Jahr 1840 serviert, als Anna Stanhope, Herzogin von Bedford, der Dienerschaft süßes Brot für den Nachmittagstee befahl. Unter den süßen Broten wurden die Scones serviert, die so beliebt waren, dass sie dann allgemein verwendet wurden.
Ich erzähle euch von den Scones, weil ich in diesen Tagen in Cornwall war und sie wie eine englische Dame aus der Zeit von Jane Austen genossen habe, in einem Teesalon, begleitet von Tee mit Milch.

Für das Originalrezept, das mit Butter oder Clotted Cream und Marmelade (das ihr auf dem Foto der Reise seht), verspreche ich, es wird in ein paar Tagen online sein, allerdings mit weniger Zucker, weil sie zu süß waren!

Scones mit Gojibeeren
Heute habe ich sie stattdessen mit Mehl Typ 2Hafermilch und Gojibeeren personalisiert, gefüllt dann mit einer Komposition ebenfalls aus Goji.
Noch ein paar andere englische Rezepte? Hier sind sie:

Scones mit Gojibeeren
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Portionen: 15 Stück
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Englisch
  • Saisonalität: Alle Jahreszeiten

Zutaten für Scones mit Gojibeeren

  • 85 g Sojabutter
  • 250 g Mehl Typ 2
  • 16 g Backpulver für Süßspeisen
  • 2 Esslöffel Rohrzucker
  • 70 g Hafermilch
  • 70 g Sojajoghurt
  • 1 Ei
  • 50 g Gojibeeren (oder getrocknete Cranberries)
  • nach Bedarf Hafermilch (zum Bestreichen)
  • 150 g pflanzliche Schlagcreme
  • 200 g rote Fruchtmarmelade

Werkzeuge

Ich habe mir erlaubt, auch Links für die Teekanne, Tassen und das Teesieb hinzuzufügen, falls du auch eine englische Teeparty mit Scones und Leckereien im Stil von Jane Austen veranstalten möchtest.

  • 1 Ausstechring
  • 1 Pinsel
  • Elektrische Rührbesen
  • 1 Kuchengitter
  • 1 Teekanne
  • 1 Teesieb

Wie man Scones zubereitet

Zuerst den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kalte Butter in Würfel schneiden und in eine Schüssel mit Mehl und Backpulver geben, dann kneten, bis eine krümelige Masse entsteht.

Zucker hinzufügen und weiter kneten. Separat Milch, Joghurt und Ei mischen, dann die flüssigen Zutaten in die Schüssel mit Mehl und Butter geben, eingeweichte und ausgedrückte Beeren oder Cranberries hinzufügen und kurz mit einem Löffel oder einer Gabel kneten.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz mit den Händen weiterkneten, dann mit einem Nudelholz auf eine Dicke von 2,5 cm ausrollen.

Scones mit einem runden glatten Ausstecher oder Plätzchenschneider von 5 cm Durchmesser ausstechen und auf das Backblech legen.

Die Oberfläche jedes Scones mit Milch bestreichen, dann in den Ofen schieben und 15 Minuten backen, bis sie aufgegangen und goldbraun sind.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Scones auf einem Gitter abkühlen lassen, dann halbiert und mit Sahne und Marmelade gefüllt servieren.

  • Scones mit Gojibeeren

Tipps

Über die Scones werde ich noch ausführlicher mit dem Originalrezept sprechen. Man sagte mir jedoch, dass sie nicht geschnitten und gefüllt werden sollten, sondern ganz auf den Tisch gebracht werden und dann durch Ziehen in zwei Hälften geteilt werden. Sie werden mit Sahne und Marmelade separat auf den Tisch gestellt und jeder nimmt, so viel er möchte.

Die Scones bleiben in Blechdosen ein paar Tage lang weich.

Autorenbild

timoelenticchie

Natürliche, pflanzliche und glückliche Küche. Ernährung und vegetarische Rezepte – pflanzenbasiert – gesund – glutenfrei – laktosefrei – zuckerfrei – eifrei – makrobiotisch – achtsames Essen.

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