Tigellen

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Tigellen sind eines der beliebtesten Symbole der emilianischen Küche, besonders aus der Provinz Modena. Diese kleinen, aufgegangenen Brotscheiben sind außen knusprig und innen weich und tragen die Wärme der alten bäuerlichen Tafeln in sich.
Früher wurden sie zwischen Tongrillplatten gebacken, genau den sogenannten Tigellen (daher der Name), aufeinander geschichtet und direkt über dem Feuer gegart.

Heute bereitet man sie auf speziellen gusseisernen Tigellernen oder in beschichteten Pfannen zu, doch der Geist bleibt derselbe: einfaches Brot aus wenigen Zutaten, das erst mit einer Füllung außergewöhnlich wird.
Tigellen sind vielseitig und passen zu unzähligen Kombinationen: vom klassischen gehackten Schmalz mit Knoblauch und Rosmarin (Cunza), zu Aufschnitt, zu weichem Frischkäse wie Squacquerone, bis zu vegetarischen oder sogar süßen Füllungen.
Sie auf den Tisch zu bringen bedeutet, das Zusammensein wiederzuentdecken, ehrliche Geschmacksnoten und Kindheitserinnerungen zu teilen. Sie eignen sich perfekt für ein rustikales Abendessen, einen kreativen Aperitif oder einen ausgefallenen herzhaften Snack.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 1 Stunde 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 14 Stück
  • Kochmethoden: Grillplatte
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig
145,50 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 145,50 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 26,26 (g) davon Zucker 1,96 (g)
  • Proteine 4,83 (g)
  • Fett 2,88 (g) davon gesättigt 1,22 (g)davon ungesättigt 1,55 (g)
  • Fasern 1,09 (g)
  • Natrium 277,78 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 53 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl (Typ 0)
  • 280 g Milch (oder halb Milch, halb Wasser)
  • 10 g frische Hefe (gepresst)
  • 5 g Zucker
  • 25 g Schmalz (alternativ 2 Esslöffel natives Olivenöl extra)
  • 10 g Salz

Für die Tigellen brauchen Sie

  • 1 Schüssel
  • 1 Grillplatte
  • 1 Frischhaltefolie
  • 1 Ausstecher 8 cm
  • 1 Arbeitsfläche
  • 1 Nudelholz

Zubereitung Tigellen

  • In einer Schüssel oder in der Küchenmaschine die Hefe in der lauwarmen Milch mit dem Zucker auflösen. Mehl und Schmalz dazugeben und die Zutaten etwa 10 Minuten einarbeiten.

    Wenn Sie die Küchenmaschine verwenden, dann mit dem Spiralknethaken arbeiten.

  • Zum Schluss das Salz zufügen und so lange kneten, bis ein glatter und elastischer Teig entsteht. Das dauert etwa 10 Minuten.
    Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und im ausgeschalteten Backofen mit eingeschalteter Lampe für circa 1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

  • Wenn der Teig aufgegangen ist, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm/dick ausrollen. Mit einem Ausstecher oder Glas runde Scheiben von 8 cm Durchmesser ausstechen.

    Die Tigellen bei schwacher Hitze in einer traditionellen Tigellera, einer beschichteten Pfanne oder auf einer heißen Grillplatte jeweils ca. 2-3 Minuten pro Seite backen, bis sie goldbraun sind.

  • Servieren Sie die fertigen Tigellen klassisch mit der Cunza (gehacktes Schmalz mit Knoblauch und Rosmarin) und Parmigiano, oder mit Aufschnitt, Squacquerone, Pesto, Frischkäsecreme bzw. gegrilltem gemüse.
    Sie können sie auch süß genießen, z. B. mit Honig oder Haselnusscreme.

Aufbewahrung

Bei Zimmertemperatur
Fertige Tigellen halten sich in einem Gefrierbeutel oder luftdichten Behälter 1-2 Tage.

Um sie weich zu halten, können Sie sie nach dem Abkühlen in ein sauberes Baumwolltuch wickeln.

Im Kühlschrank
Wenn sie gefüllt sind, empfiehlt es sich, sie gut verpackt in Frischhaltefolie oder einem Behälter im Kühlschrank zu lagern, maximal 2 Tage.

Vor dem Servieren in der Pfanne oder im Ofen erwärmen, um die Kruste wieder knusprig zu machen.

Im Gefrierschrank
Tigellen eignen sich sehr gut zum Einfrieren. Vollständig abkühlen lassen und dann in einem Gefrierbeutel einfrieren; wenn Sie sie einzeln aufbewahren möchten, legen Sie Backpapier zwischen die Stücke.

Sie halten bis zu 2 Monate.

Zum Genießen einfach gefroren direkt in der Pfanne oder im Ofen ein paar Minuten erhitzen: sie werden wieder so knusprig wie frisch gebacken.

Autorenbild

cuochinprogress

Cuochinprogress ist ein Foodblog rund um die hausgemachte, ehrliche Küche – einfach für jeden. Von traditionellen italienischen Rezepten über fluffige Kuchen und duftende Hefeteiggebäcke bis hin zu saisonalen Gerichten: Der Blog erzählt von der Freude am Kochen mit Einfachheit und Leidenschaft. Eine Anlaufstelle für alle, die gerne in der Küche experimentieren – Schritt für Schritt, mit klaren Erklärungen und garantiertem Ergebnis.

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