Friulanische Gubana

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Die GUBANA ist ein süßes Hefengebäck mit sehr alten Wurzeln, in Schneckenform, gefüllt mit einer Mischung aus Mandeln, Walnüssen, Haselnüssen, Rosinen, Zucker und Grappa. Typisch für die Täler des Natisone, aber im gesamten Friaul verbreitet und in leicht abgewandelter Form auch in Slowenien vorhanden, wird sie üblicherweise in der Weihnachtszeit oder zu Ostern, aber auch zu anderen wichtigen Festen wie Hochzeiten oder Dorffesten zubereitet.

Es ist ein sehr köstliches Gebäck mit intensivem Duft und einem ganz besonderen Geschmack, wie man ihn nur bei traditionellen Speisen findet, die in diesem Fall bis ins Mittelalter zurückreichen. Das Besondere an der Gubana ist, dass der reichhaltige Belag mit viel Trockenobst der Weichheit des Teigs nichts nimmt: Der Teig bleibt weich und schön aufgegangen – zum Vergnügen des Gaumens.

Ein interessantes und sehr leckeres Gebäck, das ich euch sehr ans Herz lege. Lasst euch von den vielen Schritten nicht abschrecken: Wenn ihr dem Foto-Rezept folgt, werdet ihr ohne Probleme diese Köstlichkeit aus dem Ofen holen.

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  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 16 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Portionen: 8 Personen
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter
391,48 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 391,48 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 45,49 (g) davon Zucker 19,24 (g)
  • Proteine 8,87 (g)
  • Fett 18,39 (g) davon gesättigt 3,21 (g)davon ungesättigt 7,97 (g)
  • Fasern 2,93 (g)
  • Natrium 239,15 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 100 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

  • 150 g Mehl Typ 00
  • 100 g Manitoba-Mehl
  • 80 g Milch (lauwarm)
  • 10 g frische Hefe
  • 1 Ei (mittel, Zimmertemperatur)
  • 1 Eigelb
  • 40 g Zucker
  • Zitronenschale (unbehandelt)
  • Orangenschale (unbehandelt)
  • 35 g Butter (weich)
  • 5 g Salz
  • 100 g Walnusskerne
  • 50 g Haselnüsse
  • 50 g Mandeln
  • 20 g Pinienkerne
  • 70 g trockenes Gebäck (z. B. Zwieback oder Amaretti)
  • 90 g Rosinen
  • 90 g Grappa (oder Rum)
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • nach Belieben Zucker

Für die Gubana benötigen Sie

  • 1 Backform 20 cm
  • 1 Schüssel
  • 2 Schälchen
  • 1 Pinsel
  • 1 Nudelholz
  • 1 Arbeitsfläche
  • Frischhaltefolien

Zubereitung Gubana

  • Für die Gubana zunächst die Rosinen mindestens 30 Minuten in Grappa einweichen. Gebt Walnüsse, Mandeln und Haselnüsse in den Mixer und zerkleinert sie nicht zu fein. Gebt sie in eine Schüssel und zerkleinert in der Zwischenzeit die Kekse.

    Röstet die Pinienkerne 1 Minute in der Pfanne und achtet darauf, dass sie nicht verbrennen. Gebt in die Schüssel mit den Trockenfrüchten auch die zerkleinerten Kekse, die gerösteten Pinienkerne, den Zucker, die ausgedrückten Rosinen und den Grappa, in dem ihr die Rosinen eingeweicht habt.

  • Vermischt alles gut, bis eine ziemlich weiche Masse entsteht, und stellt sie über Nacht kalt. Wenn der Belag noch intensiver durchziehen soll, könnt ihr ihn auch zwei Tage vorher zubereiten.

  • Erwärmt leicht die Milch und löst darin die Hefe auf. Schlagt das ganze Ei und das Eigelb kurz mit dem Zucker. Vermischt die beiden Flüssigkeiten und stellt sie beiseite.

    Gebt die Mehle, die Orangenschale und die Zitronenschale in eine Schüssel oder in die Rührschüssel der Küchenmaschine mit Spiralhaken und vermengt alles.

  • Macht eine Mulde in die Mitte, gebt die flüssige Mischung hinein und arbeitet sie mit einer Gabel ein. Knetet alles etwa 10 Minuten, bis ein homogener Teigklumpen entsteht.

    Gebt die weiche Butter nach und nach in kleinen Stücken dazu und arbeitet sie gut ein. Zum Schluss das Salz zugeben und einarbeiten.

    Ihr solltet einen glatten, weichen Teig erhalten. Gebt ihn in eine saubere Schüssel, deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und lasst ihn im ausgeschalteten Backofen mit eingeschalteter Lampe 2 Stunden gehen.

  • Nach den 2 Stunden den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen, etwa einen halben Zentimeter dick. Die Basis mit der Füllung bestreichen und die Ränder frei lassen. Rollt den Teig zu einer Rolle auf. Verschließt die Enden und rollt die Rolle zu einer Schnecke. Achtet darauf, dass die Naht auf der Unterseite der Gubana liegt.

  • Legt die Schnecke in eine gefettete 20-cm-Backform, deckt sie mit Frischhaltefolie ab und lasst sie weitere 2 Stunden gehen.

    Nach der zweiten Gehzeit die Gubana mit Eigelb bestreichen und mit etwas Zucker bestreuen. Backt sie in einem vorgeheizten, nicht Umluft-Backofen bei 180 °C für 35 Minuten. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, könnt ihr sie mit Alufolie abdecken.

  • Nehmt eure Gubana aus dem Ofen, lasst sie etwas abkühlen und stürzt sie dann aus der Form.

Aufbewahrung

Die Gubana hält sich bis zu 10 Tage in einer Blechdose oder gut abgedeckt.

Die Gubana hält sich bis zu 10 Tage in einer Blechdose oder gut abgedeckt.

Autorenbild

cuochinprogress

Cuochinprogress ist ein Foodblog rund um die hausgemachte, ehrliche Küche – einfach für jeden. Von traditionellen italienischen Rezepten über fluffige Kuchen und duftende Hefeteiggebäcke bis hin zu saisonalen Gerichten: Der Blog erzählt von der Freude am Kochen mit Einfachheit und Leidenschaft. Eine Anlaufstelle für alle, die gerne in der Küche experimentieren – Schritt für Schritt, mit klaren Erklärungen und garantiertem Ergebnis.

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