Die SARDINISCHEN PAPASSINI sind leckere und fröhliche Süßigkeiten aus der Tradition Sardiniens. Der ungewöhnliche Name leitet sich von den Rosinen ab, einer der unverzichtbaren Zutaten (papassa auf Sardisch; der Keks wird papassinu oder papassina genannt, heute aber oft italianisiert zu papassino). Ursprünglich wurden sie zu Allerheiligen gebacken, heute stehen sie wegen ihrer fröhlichen Verzierung auch auf weihnachtlichen Tischen und eignen sich wunderbar zum gemeinsamen Dekorieren mit euren Kindern.
Wie bei allen traditionellen Rezepten gibt es viele Varianten, von Nord bis Süd der Insel. Ich habe eine einfache, dabei sehr leckere Version ausgesucht, die ein wahres Geschmackserlebnis bietet und unterschiedliche Texturen beim Kauen garantiert. Mandeln, Orangenschale und natürlich Rosinen verbinden sich in einem köstlichen Mürbeteig und werden durch eine Zuckerglasur mit Anisduft verfeinert, die den Keksen einen besonderen Geschmack und ein fröhliches Aussehen verleiht – perfekt für die Festtage.
WEITERE TRADITIONELLE REZEPTE ZU ALLERHEILIGEN ANSEHEN:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 2 Stunden
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Portionen: 24 Papassini
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Winter
- Leistung 130,19 (Kcal)
- Kohlenhydrate 18,66 (g) davon Zucker 10,56 (g)
- Proteine 2,12 (g)
- Fett 5,60 (g) davon gesättigt 1,76 (g)davon ungesättigt 2,47 (g)
- Fasern 0,55 (g)
- Natrium 27,94 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 30 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten
- 250 g Weizenmehl (Type 00)
- 1 Ei (mittelgroß)
- 100 g Zucker
- 100 g Schmalz (oder Butter)
- Orangenschale (abgerieben)
- 40 g Milch (lauwarm)
- 5 g Backammoniak
- 70 g Rosinen
- 50 g geschälte Mandeln (geröstet)
- 1 Eiweiß
- 100 g Puderzucker
- 3 g Anislikör
Werkzeuge
- 1 Schüssel
- 1 Schälchen
- 1 Handmixer
- 1 Backpapier
Schritte
Die Zubereitung der SARDINISCHEN PAPASSINI ist sehr einfach und schnell.
Als Erstes legt ihr die Rosinen für 20 Minuten in kaltes Wasser zum Einweichen. Die Mandeln 5 Minuten bei 180° im Ofen rösten. Dann herausnehmen, abkühlen lassen und grob hacken.
Gebt Mehl, Zucker, Schmalz und das Ei in eine Schüssel und vermischt alles. Erwärmt die Milch leicht und löst das Backammoniak darin auf. Gebt die Milch zusammen mit der Orangenschale zu den anderen Zutaten und knetet den Teig.
Gebt die gut abgetropften Rosinen und die Mandeln dazu und knetet alles, bis ein homogener, geschmeidiger Teig entsteht. Sollte der Teig zu klebrig sein, gebt etwas mehr Mehl dazu, aber nicht zu viel.
Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und stellt ihn für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.
Nehmt den festen Teig aus dem Kühlschrank, bestäubt die Arbeitsfläche mit Mehl und rollt ihn etwa 5 mm dick aus.
Stecht viele Rauten aus (jeweils etwa 30 g) und legt sie mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
Backt die Papassini im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 170 °C für 20 Minuten. Sie sollten leicht goldbraun sein. Nehmt sie heraus und lasst sie vollständig abkühlen, am besten auf einem Kuchengitter.
Gebt das Eiweiß in eine Schüssel (es sollte Zimmertemperatur haben, damit es perfekt steif wird) und schlagt es steif. Gebt nach und nach den Puderzucker dazu und schlagt weiter, bis eine glatte, luftige und glänzende Glasur entsteht. Zum Schluss den Anislikör unterrühren. Alternativ zum Likör könnt ihr ein paar Tropfen Zitronensaft zugeben, während ihr das Eiweiß schlagt.
Bestreicht mit einem Messer jeden Keks mit der Glasur und dekoriert sie, bevor die Glasur antrocknet, mit bunten Zuckerstreuseln.
Lasst die sardinischen Papassini trocknen. Wenn ihr es schafft, nicht alle auf einmal zu essen, könnt ihr sie in einer Blechdose aufbewahren.
VARIANTE
Ihr könnt den Teig mit Zimt, gehackten Walnüssen, Anissamen und Zitronenschale verfeinern.

