Zuccotto mit Ricotta und Pistazien, eine wirklich cremige und umhüllende Köstlichkeit, ein Dessert, das sich auch hervorragend als Geburtstagstorte eignet, anstelle der klassischen Biskuit- und Creme-Torte. Zuccotti sind meine Lieblingsdesserts: leicht zuzubereiten und sehr eindrucksvoll, sie sorgen am Tisch immer für Begeisterung, wie das Zuccotto mit Birnen, Ricotta und Schokolade oder die klassischere und weihnachtliche Variante Zuccotto aus Pandoro mit Eis, ganz zu schweigen von salzigen Versionen wie dem weihnachtlichen salzigen Zuccotto.
Heute teile ich mit euch das Rezept für ein einfaches und schnelles Zuccotto, ideal wenn ihr nicht viel Zeit habt: ein Zuccotto mit Ricotta, verfeinert mit Zitronen-Aroma und dem Geschmack sizilianischer Pistazien: ich bin sicher, ihr werdet die Leichtigkeit dieser köstlichen Ricotta-Pistazien-Creme lieben, verfeinert mit knusprigen Stücken Zartbitterschokolade und einem angenehmen Hauch Limoncello.
Bereit? Dann ab in die Küche — aber bevor ihr das Rezept entdeckt, erinnere ich euch, dass ihr, wenn ihr immer auf dem Laufenden bleiben wollt, meine Facebook-Seite (hier) und mein Instagram-Profil (hier) folgen könnt.
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 12
- Kochmethoden: Ohne Backen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für das Zuccotto mit Pavesini, Ricotta und Pistazien
- 300 g Ricotta (Schaf- oder Kuhmilch)
- 200 g Schlagsahne (zum Schlagen)
- 160 g gezuckerte Kondensmilch
- 60 g Zartbitterschokolade
- 80 g Pistazienpaste (rein)
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 80 g Limoncello
- 120 g Wasser
- 180 g Pavesini
- 80 g Pistazien (geschält, ungesalzen)
- nach Bedarf Sonnenblumenöl
Utensilien
- 1 Schüssel ca. 22 cm oder eine Zuccotto-Form
- 1 Handmixer oder eine Küchenmaschine (Planetarischer Rührer)
- Frischhaltefolie
- Kühlschrank
- 1 Mixer / Pürierstab
Zubereitung des Zuccotto aus Pavesini mit Ricotta und Pistazien
Zuccotto mit Pavesini, Ricotta und Pistazien: Zubereitung…
Beginnt mit der Herstellung der Pistazienpaste:
Gebt die Pistazien auf ein Blech und röste sie ein paar Minuten im vorgeheizten Ofen — bei 170°C reichen 7–8 Minuten; passt gut auf, dass sie nicht verbrennen.
Lasst sie leicht abkühlen und püriert sie dann mit 2–3 Esslöffeln Öl, bis eine cremige Paste entsteht.
Schlagt die Sahne in einer Schüssel steif — sie sollte richtig fest sein, also verwendet sehr kalte Sahne.
Gebt die Ricotta zur geschlagenen Sahne (achtet darauf, dass die Ricotta trocken und gut abgetropft ist), verrührt alles mit den Schneebesen und fügt die gezuckerte Kondensmilch (alternativ 90 g Zucker) sowie den Vanilleextrakt hinzu.
Habt ihr eine homogene Masse, nehmt etwa 100 g davon (es muss nicht genau sein) und mischt diese mit der Pistazienpaste. Rührt gut, damit sich die Pistazienpaste verteilt und gebt die Mischung anschließend zurück zur restlichen Mousse.
Hackt die Schokolade mit dem Messer in kleine Schuppen, gebt sie zur Creme und hebt alles unter.
Legt eine Zuccotto-Form oder eine einfache Schüssel (ca. 18–20 cm) mit Frischhaltefolie aus.
Bereitet ein Tränkli aus Limoncello und kaltem Wasser zu.
Taucht die Pavesini nacheinander kurz und zügig in die Tränke, zieht sie heraus, wartet ein paar Sekunden, bis sie weich werden, und stellt sie dann senkrecht in die Form.
So weiterarbeiten, bis die Form gleichmäßig ausgekleidet ist.
Gebt einen Teil der Creme in die Schüssel, bedeckt sie mit einer Schicht trockener Pavesini, gebt nochmals Creme darauf und legt eine weitere Schicht Pavesini darauf. Wiederholt das Verfahren mit der letzten Cremeschicht und der obersten Pavesini-Schicht.
Deckelt alles gut mit Frischhaltefolie und stellt das Ganze für mindestens 4 Stunden in den kältesten Teil des Kühlschranks oder alternativ 2 Stunden ins Gefrierfach.
Kurz bevor ihr das Dessert serviert, stürzt ihr es auf eine Servierplatte und dekoriert nach Belieben.
Ich habe mit Sahnetupfen, Zitronenscheiben und Pistazien garniert.
Aufbewahrungshinweise und Tipps
Dieses Dessert sollte kalt serviert und innerhalb von 2 Tagen verzehrt werden. Reste sollten gut verschlossen im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.
Je nach verwendeter Form kann die benötigte Menge der Zutaten leicht variieren, sodass etwas Creme oder ein paar Pavesini übrig bleiben können.
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