Passatelli in Brühe

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Passatelli in Brühe – Omas Rezept, sind eines der ersten Gerichte, die die traditionelle italienische Küche am besten repräsentieren. Ein einfaches Gericht, voller Bedeutung, entstanden aus der Einfallsreichtum der Hausküchen und von Generation zu Generation weitergegeben. Sein Ursprung ist alt und liegt in der Notwendigkeit, nichts zu verschwenden: so wurde auch selbstgebackenes Brot, das selbst wenn es trocken war, zusammen mit Eiern und Käse zu einem einfachen, aber gehaltvollen Teig verarbeitet, der sich in ein warmes, nahrhaftes und tröstliches erstes Gericht verwandeln ließ – ähnlich dem klassischen Pane cotto. Besonders verbreitet in Mittel- und Norditalien, haben Passatelli schon immer einen besonderen Platz bei Festessen, an Sonntagen im Winter und zu Zeiten eingenommen, in denen eine warme Brühe ein Symbol für Fürsorge und Gastfreundschaft war. Die Zubereitung ist einfach, aber rituell: der Teig aus Semmelbröseln, Käse und Eiern wird in Ruhe gearbeitet, kurz ruhen gelassen und dann mithilfe der Kartoffelpresse direkt in die Brühe gedrückt – daher auch der Name des Gerichts.
Das Aroma der Zitronenschale, die Feinheit der Muskatnuss und die Würze des Parmesans machen Passatelli in Brühe zu einem einzigartigen ersten Gericht, das nicht nur den Körper, sondern auch die Erinnerung wärmt. Es ist ein Rezept, das von den Großmüttern erzählt: langsame Handgriffe, dampfende Töpfe und einfach gedeckte Tische.
Auch heute noch sind Passatelli eines der ursprünglichsten Comfort Foods der italienischen Tradition, ideal an kalten Tagen oder wenn man Lust auf ein echtes, hausgemachtes Gericht hat. Ein Gericht, das keinen Trends folgt, sondern der Zeit trotzt, weil es tief in der volkstümlichen Esskultur verankert ist.
Begleitet mich in der Küche: Ich zeige euch, wie man Passatelli in Brühe zubereitet. Für eine vegetarische Variante könnt ihr sie auch in einer reichhaltigen Gemüsebrühe garen. Bevor wir anfangen, schaut gerne auf meiner Facebook-Seite und meinem Instagram-Profil vorbei, um über neue Rezepte informiert zu bleiben.

Schaut euch auch diese Rezepte an, um altbackenes Brot zu verwerten:

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 5
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling

Zutaten für Passatelli in Brühe

  • 2 l Fleischbrühe
  • 250 g Semmelbrösel
  • 250 g geriebener Parmigiano (Parmesan)
  • q.b. Zitronenschale
  • 1 pizzico Muskatnuss
  • q.b. Salz (nur wenn das Brot keines enthält)

Küchenutensilien

  • Topf
  • Schüssel
  • Kartoffelpresse

Schritte zur Zubereitung von Passatelli in Brühe

Für mein Rezept habe ich meine hausgemachte Fleischbrühe verwendet, den Link findet ihr in der Beschreibung.

  • Um die traditionellen Passatelli in Brühe zuzubereiten, gebt zuerst Semmelbrösel und geriebenen Parmesankäse in eine große Schüssel. Vermischt alles gut, damit sich die trockenen Zutaten gleichmäßig verteilen und eine homogene Basis entsteht.

  • Gebt dann die Eier hinzu, eines nach dem anderen, und rührt mit einem Löffel. Aromatisiert den Teig mit geriebener Zitronenschale – achtet darauf, nicht die weiße Haut mitzunehmen – und verfeinert alles mit einer großzügigen Prise Muskatnuss.

  • Knetet weiter, bis eine kompakte, aber noch weiche Masse entsteht. Gebt den Teig auf die Arbeitsfläche und knetet ihn kurz mit den Händen, ohne zusätzliches Mehl. Formt eine glatte Kugel, wickelt sie in Frischhaltefolie und lasst sie mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

  • Nach der Ruhezeit lasst ihr den Teig einige Minuten auf Zimmertemperatur kommen. Nehmt einen Teil davon und gebt ihn in die Kartoffelpresse mit großen Löchern oder in die spezielle Passatelli-Form.

    In der Zwischenzeit erhitzt ihr die Brühe, sodass sie sehr heiß ist, aber nicht heftig kocht. Drückt den Teig direkt über dem Topf aus, sodass 4–5 cm lange Passatelli in die heiße Brühe fallen. Arbeitet nach und nach und schneidet die Stränge mit einem glatten Messer auf die gewünschte Länge.

  • Lasst die Passatelli nur wenige Minuten garen: wenn sie an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Vorsichtig umrühren und sofort heiß mit der Brühe servieren.

Aufbewahrungshinweise und Tipps

Passatelli in Brühe sollten direkt nach der Zubereitung verzehrt werden, solange sie weich und umhüllend sind. Nach dem Garen neigen sie dazu, die Brühe aufzunehmen und ihre ideale Konsistenz zu verlieren.

Der rohe Teig für Passatelli kann im Voraus zubereitet und gut in Frischhaltefolie verpackt etwa 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor der Verwendung sollte er einige Minuten Zimmertemperatur annehmen.

Für ein optimales Ergebnis sollte die Brühe sehr heiß, aber nicht heftig kochend sein: so garen die Passatelli gleichmäßig, ohne auseinanderzufallen. Die Garzeit ist sehr kurz, nur wenige Minuten genügen.

Ein wichtiger Tipp betrifft die Konsistenz des Teigs: er sollte kompakt, aber nicht hart sein. Ist er zu weich, fallen die Passatelli in der Brühe auseinander; ist er zu trocken, lassen sie sich kaum pressen.

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FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann man Passatelli in Brühe im Voraus zubereiten?

    Es ist möglich, den Teig im Voraus zuzubereiten und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufzubewahren. Die Passatelli sollten jedoch erst beim Servieren gekocht werden.

  • Wie lange brauchen Passatelli in der Brühe zum Garen?

    Passatelli garen in etwa 90 Sekunden: sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen und zart sind.

  • Welche Brühe eignet sich für Passatelli?

    Traditionell verwendet man milde Fleischbrühen. Wichtig ist, dass die Brühe gut abgesiebt und geschmackvoll ist, denn sie ist das Element, das das Gericht hervorhebt.

  • Kann man Passatelli einfrieren?

    Es wird nicht empfohlen, bereits gekochte Passatelli einzufrieren. Der rohe Teig kann gut verpackt eingefroren werden, jedoch kann das Endergebnis leicht vom Frischzubereiteten abweichen.

  • Warum zerfallen Passatelli in der Brühe?

    Das passiert in der Regel, wenn der Teig zu weich ist oder die Brühe zu stark kocht. Wichtig ist, während des Garens eine niedrige bis mittlere Hitze zu halten.

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