Tiramisu-Cheesecake

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Tiramisu-Cheesecake ohne Backen, ein Kaffee-Dessert, das zu meiner Sammlung der Cheesecakes gehört. Mit dem schönen Wetter vor der Tür war ich inspiriert und habe zum Geburtstag eines lieben Menschen eine no-bake Cheesecake mit Tiramisù-Geschmack zubereitet – meine etwas originelle, aber sehr leckere Variante, die sehr gut angekommen ist.
Der von mir kreierte Nachtisch ist ohne Backen und vereint zwei Klassiker, die alle lieben: Cheesecake und Tiramisù. Es handelt sich um ein cremiges, zartes, sehr aromatisches und geschmacksintensives Dessert mit einer Keks-Kakao-Kaffee-Basis, einer pasteurisierten Mascarpone-Creme verfeinert durch Ricotta, einer Einlage aus Biskuitboden (Pan di Spagna) getränkt in Kaffee (den Sie durch Löffelbiskuits ersetzen können) und zwischen den Schichten machen kleine Stücke Schokolade die Konsistenz der Torte noch interessanter.
Aber jetzt, liebe Schleckermäuler, Schluss mit dem Gerede: Wenn ihr Cheesecake und Tiramisù mögt, begleitet mich in der Küche – ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr dieses leckere Rezept perfekt hinbekommt!

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Tiramisu-Cheesecake einfaches Rezept
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Günstig
  • Portionen: 8-10 Personen
  • Küche: Italienisch

Zutaten für die Tiramisu-Cheesecake

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 300 g Digestive-Kekse (oder andere trockene Kekse; in diesem Fall beim Zerkleinern eine Prise Salz hinzufügen.)
  • 100 g Butter
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 2 Teelöffel Kaffee (instant (löslicher Kaffee))
  • 2 Eier
  • 130 g Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 300 g Ricotta aus Schafsmilch (trocken und abgetropft, idealerweise vom Vortag)
  • nach Bedarf Vanilleextrakt
  • 8 g Blattgelatine
  • 30 g Wasser
  • 2 Eier (mittelgroß)
  • 60 g Zucker
  • 80 g Weizenmehl (Type 00)
  • 100 g Kaffee (Espresso für die Tränke)
  • 300 g Schlagsahne (flüssig)
  • 30 g Zucker
  • nach Bedarf Kakaopulver (ungesüßt)

Werkzeuge

  • Rührmaschine
  • Springform

Zubereitung der Tiramisu-Cheesecake

  • Beginnt damit, die Einlage aus Pan di Spagna vorzubereiten. Wenn ihr euch das Arbeiten oder das Einschalten des Backofens ersparen möchtet, verwendet Löffelbiskuits. Schlagt Zucker und Eier mit dem Handmixer oder der Rührmaschine, bis sie schaumig sind, und hebt dann das Mehl unter. Gebt das Backpulver dazu und verrührt alles gleichmäßig. Legt eine 26-cm-Form mit Backpapier aus, füllt den Teig ein und backt bei 180°C für circa zehn Minuten. Macht die Stäbchenprobe, nehmt den Kuchen aus dem Ofen, lasst ihn leicht abkühlen, stürzt ihn und lasst ihn vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen.

  • Bereitet nun die Keks-Basis vor:
    Gebt die Kekse, die weiche Butter, den Kakao und den löslichen Kaffee in den Mixer und zerkleinert alles, bis eine sehr feine, sandige Masse entsteht – aber erhitzt die Mischung nicht zu stark.
    Legt den Boden einer 26-cm-Springform mit Backpapier aus, gebt die zerkleinerte Keksmasse hinein, drückt sie gut an und zieht sie gleichmäßig glatt, damit die Basis überall dieselbe Stärke hat. Verteilt etwas Zartbitterschokolade darüber (ich habe etwas von einem Schokoladenei verwendet) und stellt die Form in den Kühlschrank, damit die Basis fest wird.

  • Kümmert euch nun um die Creme: Als ersten Schritt müsst ihr die Eier pasteurisieren.
    Schlagt die Eier auf und gebt sie mit dem Zucker in eine Schüssel. Füllt einen kleinen Topf mit etwas Wasser und bringt es zum Kochen. Stellt die Schüssel mit den Eiern auf den Topf, achtet darauf, dass sie nicht mit dem Wasser in Berührung kommt, sondern nur mit dem Dampf. Erhitzt die Eier unter ständigem Rühren mit den Schneebesen sehr schnell und messt die Temperatur – wartet, bis sie 80°C erreicht haben. Nicht darüber hinaus gehen, sonst gerinnt die Masse!

  • Nehmt die Schüssel vom Herd, rührt kurz um und gebt die bereits beginnende Schaumigkeit in die Schüssel der Rührmaschine. Schlagt die Masse auf mittelhoher Geschwindigkeit, bis sie abgekühlt und schön luftig ist.
    Während die Masse schlägt, weicht die Blattgelatine in kaltem Wasser ein.
    Sobald ihr eine leichte, schaumige Konsistenz erreicht habt, gebt nach und nach den Mascarpone dazu, während die Rührmaschine läuft, und anschließend die Ricotta. Erwärmt in einem kleinen Topf 30 g Wasser und löst die Gelatineblätter darin auf, dann gießt ihr die aufgelöste Gelatine langsam in einem dünnen Strahl unter Rühren zur Creme.

  • Holt die Form aus dem Kühlschrank, gebt die Hälfte der Creme hinein und schneidet den Biskuitboden so zu, dass er einen etwas kleineren Durchmesser als die Form hat – er sollte etwa 1 cm vom Rand entfernt sein.
    Tränkt den Biskuitboden mit dem Espresso; habt ihr euch für Löffelbiskuits entschieden, tränkt diese entsprechend. Streut noch etwas Schokolade in Stücken darüber und gebt dann den restlichen Cremeanteil darauf, zieht die Oberfläche glatt.
    Stellt die Torte für mindestens 2 Stunden in den Gefrierschrank – sie muss vor dem Stürzen gut fest werden.

  • Nach Ablauf der Zeit öffnet vorsichtig den Rand der Springform und stürzt die Torte. Solltet ihr Schwierigkeiten beim Lösen haben, erwärmt ein Messer leicht und fahrt damit entlang des Randes nach – alternativ könnt ihr die Form vor dem Zusammensetzen mit Backpapier auskleiden, wobei das Glattziehen manchmal schwierig ist. Es gibt auch Acetatfolien als Alternative, die ich aber selten verwende.
    Nachdem die Torte gestürzt ist, schlagt die Sahne steif. Damit die Schlagsahne gelingt, sollten sowohl das Produkt als auch die Schüssel gut gekühlt sein. Gebt den Zucker dazu und schlagt die Sahne bis zur gewünschten Festigkeit; Achtung: Zu langes Schlagen würde die Sahne ausflocken lassen.
    Garniert die Torte mit Sahnetupfen, bestäubt sie mit ungesüßtem Kakaopulver und stellt sie für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank, damit sie langsam antaut.
    Ihr könnt die Cheesecake mehrere Tage vor dem Servieren fertigstellen; dann solltet ihr die Sahne erst kurz vor dem Servieren aufdressieren, oder die Torte nach dem Stürzen garnieren und wieder in den Gefrierschrank legen. In jedem Fall: Wenn die Torte länger als einen Tag gekühlt aufbewahrt wird, soll sie luftdicht verschlossen in einem geeigneten Behälter bleiben, damit sie keine Fremdgerüche annimmt.
    Ich habe die Torte zum Geburtstag eines lieben Menschen zubereitet; auf dem Foto oben, ganz unten, könnt ihr, wenn auch nicht perfekt erkennbar, den Anschnitt sehen.

  • Tiramisu-Cheesecake einfaches Rezept

Aufbewahrung, Hinweise und Tipps

Die Tiramisu-Cheesecake hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage, luftdicht verschlossen in einem geeigneten Behälter mit Frischhaltefolie oder in einer passenden Dose.
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Autorenbild

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