Sizilianische San-Martino-Kekse mit Anis, die „sammartinelli“ der sizilianischen Küche, die man weich und frisch genießen oder aber im Ofen bis zu dreimal nachbacken kann, damit sie austrocknen und knusprig werden. Die Sizilianischen San-Martino-Kekse haben ihren Ursprung in Palermo und sind das typische sizilianische Gebäck dieser Zeit, zusammen mit den San-Martino-Frittellen und den Traditionsgebäcken des 1. November. Zu San Martino, so sagt man, wird jeder Most zu Wein und die sammartinelli, ob weich oder knusprig, sind das perfekte Gebäck, um den jungen Wein zu genießen, zusammen mit gekochten Kastanien oder aus der Heißluftfritteuse. Diese traditionellen Landhausleckereien wurden zubereitet, um den neuen Wein zu verkosten, schmecken aber auch hervorragend zu Passito oder Malvasia. Duftend nach Anis und Zimt, ich esse sie am liebsten frisch und noch weich, mein Mann mag sie hingegen knusprig. Und wie bevorzugst du sie?
Kommen wir in die Küche und entdecken gemeinsam das Rezept der San-Martino-Kekse, ihr werdet sie lieben. Bevor ihr aber loslegt, erinnere ich euch daran, dass ihr meine Facebook-Seite (hier) und mein Instagram-Profil (hier) folgen könnt, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.!
Schaut euch auch diese anderen weichen sizilianischen Kekse an:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 2 Stunden 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 25
- Kochmethoden: Ofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst
Zutaten
- 500 g Mehl
- 80 g Schmalz
- 100 g Zucker
- 1 cucchiaino Zimt, gemahlen
- 10 g Anissamen
- 1 pizzico Salz
- 5 g Trockenhefe (oder 15 g frische Hefe)
- 200 g Wasser (lauwarm)
Utensilien
- Backblech
- Schüssel
Schritte
Ich habe meine sammartinelli mit dem Bimby, beziehungsweise mit einem ähnlichen Küchenroboter, geknetet, aber ihr könnt den Teig problemlos von Hand oder mit einer Küchenmaschine zubereiten.
Wenn ihr die Kekse mit der Küchenmaschine oder dem Bimby zubereitet, gebt einfach alle Zutaten in die Schüssel und knetet, bis ein elastischer, homogener Teig entsteht. Mit dem Bimby solltet ihr zwei Knetzyklen im Abstand von 10 Minuten durchführen.
Wenn ihr von Hand knetet, gebt das Mehl in eine Schüssel, fügt die Hefe und etwas Wasser zu, löst sie auf und vermischt alles, dann Zucker und etwas mehr Wasser hinzufügen, weiter vermengen und zuletzt die restlichen Zutaten zugeben.
Knetet ein paar Minuten in der Schüssel, deckt sie mit einem Tuch ab und lasst den Teig 10 Minuten ruhen, dann auf die Arbeitsfläche geben und weiterarbeiten, bis eine glatte, elastische und homogene Masse entsteht.
In allen drei Fällen formt ihr einen schönen Laib und lasst ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat.
Teilt den aufgegangenen Teig in Stücke von je 35–40 g und formt etwa 20 cm lange Stränge, drückt die Stränge leicht flach und rollt sie ein oder um einen Finger, sodass kleine Schnecken entstehen.
Legt die aufgegangenen sammartinelli auf ein Backblech und lasst sie 30 Minuten an einem warmen Ort gehen, bis sie sich erneut verdoppelt haben.
Heizt den Ofen auf 180°C vor und backt sie 20 Minuten im Umluft- bzw. im Heißluft- oder im normalen Backmodus, bis sie die gewünschte Bräunung erreicht haben.
Die sammartinelli sind dann bereit, noch weich genossen zu werden, pur oder zum Wein.
Wenn ihr die sammartinelli knusprig möchtet, lasst sie 30 Minuten bei 130°C im Ofen trocknen und wiederholt diesen Vorgang alle 30 Minuten, bis sie knusprig sind.
Knusprige sammartinelli halten sich mehrere Tage in einer Blechdose, die weichen sollten am besten am gleichen Tag verzehrt werden, da Hefeteige sonst an Frische verlieren.
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