Der falsche Blätterteig mit Frischkäse hat sich als angenehme Überraschung erwiesen. Anders als der klassische Blätterteig ist er leichter in der Zubereitung, wirkt knuspriger und mürber, enthält weniger Butter und ist eine der Grundzubereitungen der Küche, die immer wieder nützlich sein kann, genauso wie der Teig mit Olivenöl oder der herzhafte Mürbeteig. Das Rezept kursiert schon eine Weile im Netz – ich weiß nicht genau, wer es zuerst erfunden hat – aber es ist ein toller Kompromiss, wenn man keine fertige Blätterteigrolle verwenden möchte und liefert dennoch ein gutes Ergebnis, besonders für lecker herzhafte Tartes. Der falsche Blätterteig ist praktisch, einfach herzustellen und kann ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Man kann ihn für schnelle Vorspeisen mit Blätterteig verwenden und er wird euch viele Zufriedenheitsmomente schenken. Wenn ihr bereit seid, mit mir in der Küche loszulegen: Bevor wir die Ärmel hochkrempeln, erinnere ich euch daran, dass ihr, wenn ihr über meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, meine Facebook-Seite (hier) und mein Instagram-Profil (hier) folgen könnt.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden
- Vorbereitungszeit: 2 Stunden
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
Zutaten für den falschen Blätterteig
- 250 g Mehl (Typ 00)
- 250 g streichfähiger Frischkäse
- 160 g Butter
- 1 Prise Salz (optional und nur für herzhafte Verwendungen)
Utensilien
- Schüssel
- Teigwalze
Zubereitung des falschen Blätterteigs
Bevor wir mit der Zubereitung beginnen: Ich habe den Teig mit einer professionellen Teigwalze bearbeitet, aber diese ist nicht zwingend erforderlich, denn der falsche Blätterteig lässt sich auch ganz einfach mit dem Nudelholz ausrollen. Die Arbeit ist relativ unkompliziert.
Gebt Mehl, streichfähigen Frischkäse, die Butter (zimmertemperiert, etwa 5 Minuten aus dem Kühlschrank genommen) und bei Bedarf Salz in eine Schüssel (der Frischkäse enthält meist schon ausreichend Salz).
Vermischt alles zunächst grob mit den Zinken einer Gabel und dann mit den Händen, indem ihr Butter und Frischkäse zerdrückt, bis eine krümelige, unregelmäßige Masse entsteht.
Gebt die Krümel auf eine Frischhaltefolie und formt mit den Händen ein Rechteck, indem ihr die Krümel zusammendrückt; die lange Seite sollte mindestens doppelt so lang sein wie die kurze. Wickelt das Paket und legt es mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank, idealerweise jedoch für 12 Stunden. Je länger der Teig im Kühlschrank ruht, desto einfacher lässt er sich ausrollen.
Nach der Ruhezeit bemehlt ihr leicht die Arbeitsfläche und legt das Paket darauf. Rollt es längs aus, bis ein Rechteck von etwa 40 cm x 25 cm entsteht. Teilt das Rechteck gedanklich in drei gleich große Teile. Nehmt die kurze Seite, die euch am nächsten ist, und klappt sie zur Mitte, dann legt ihr die gegenüberliegende Seite darüber: so entsteht eine Drei-Lagen-Faltung (Portemonnaie-Faltung).
Wickelt den Teig wieder in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten in den kältesten Teil des Kühlschranks. Anfänglich wirkt der Teig noch ungleichmäßig und krümelig und lässt sich nur schwer ausrollen, aber am Ende der Arbeit erhaltet ihr einen glatten, gleichmäßigen Blätterteig. Nehmt das Paket heraus und führt erneut eine Drei-Lagen-Faltung durch. Wickelt ihn wieder in Folie und lasst ihn weitere 30 Minuten ruhen.
Wiederholt dann noch einige Faltungen. Lasst den Teig zuletzt 10 Minuten ruhen und rollt den Blätterteig ein letztes Mal aus, um ihn zu verwenden.
Der hausgemachte falsche Blätterteig geht weniger stark auf als der klassische, hat jedoch einen guten Geschmack und ein angenehmes Aroma. Der Geschmack ist kräftiger und die Konsistenz etwas fester und knuspriger. Ich würde ihn für feine Patisserie weniger empfehlen, aber er eignet sich hervorragend für herzhafte Gebäcke und Tartes.
Aufbewahrung, Hinweise und Tipps
Im Kühlschrank hält sich der Teig etwa eine Woche, gut in Frischhaltefolie eingewickelt. Man kann ihn auch für einige Wochen einfrieren (ebenfalls gut in Folie verpackt).
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