Frittierte Kardonen im Teig, das Großmutters-Rezept für ein preiswertes, vegetarisches, sehr einfaches und leckeres Gericht. Die Kardonen im Teig auf sizilianische Art sind eine preiswerte Vorspeise und rustikal, sehr schmackhaft, aber auch eine raffinierte Beilage, und gehören zu den typischen Gerichten der Weihnachtszeit in vielen Regionen Süditaliens, vor allem Sizilien. Die Kardone (Cynara cardunculus) sind mehrjährige krautige Pflanzen und ein für den Winter typisches Gemüse, nahe Verwandte der Artischocke; sie ähneln einem dicken Sellerie und zeichnen sich durch ihre weißen, dornigen oder die silbrig-glatten Rippen aus. Heute bereiten wir mit diesem besonderen Gemüse die Kardonen im Teig auf sizilianische Art zu, ein typisches Traditionsrezept, das in Palermo eine besondere Bedeutung hat und zum echten Muss des Festes der Unbefleckten Empfängnis (8. Dezember) geworden ist, zusammen mit dem palermitanischen Sfincione.
Ab in die Küche: Wir zeigen euch , wie man die Kardonen frittiert im Teig auf sizilianische Art, aber vorher erinnere ich euch, dass ihr, wenn ihr über meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, meine Facebook-Seite (hier) und mein Instagram-Profil (hier) folgen könnt.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Frittieren
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Herbst, Winter
Zutaten
- 4 Bündel Kardonen
- 400 g Weizenmehl (Tipo 00)
- 400 g Wasser (lauwarm)
- nach Belieben Salz
- nach Belieben Schwarzer Pfeffer
- 15 g Frische Hefe (oder 3,5 g Trockenhefe)
- nach Belieben Pflanzenöl (zum Frittieren – hoch oleisches Sonnenblumenöl)
- 1 Zitrone
Utensilien
- Pfanne
- Topf
- Schüsseln
Zubereitung
Um die Kardonen im Teig auf sizilianische Art zuzubereiten, beginnt mit dem Teig, der während der Vorbereitung des Gemüses aufgehen wird.
Gebt das Mehl in eine Schüssel, mischt es mit dem lauwarmen Wasser, das ihr nach und nach dazugebt, und fügt zuerst die Hefe und ganz zum Schluss das Salz hinzu. Sobald ein homogener, klumpenfreier Teig entstanden ist, stellt ihn an einen warmen Ort zum Aufgehen, bis er sich verdoppelt; das kann 60 bis 90 Minuten dauern.
Während der Teig geht, putzt und bereitet ihr die Kardonen vor. Entfernt die äußeren, härteren Blätter und behaltet die inneren, die eine zarte und empfindliche Rippe haben. Trennt die Rippen der Kardonen einzeln ab und entfernt mit dem Messer die seitlichen Dornen (bei jungen Kardonen sind sie weniger ausgeprägt), dann schabt ihr mit dem Messer so viele Fasern wie möglich ab. Teilt jede Rippe der Länge nach und legt die bereits gesäuberten Kardonen nach und nach in kaltes Wasser, leicht mit Zitronensaft gesäuert. Ich empfehle, beim Reinigen Handschuhe zu tragen, so vermeidet ihr unangenehme Flecken.
Gebt die geputzten Kardonen in leicht gesalzenes, mit Zitronensaft leicht angesäuertes, kochendes Wasser und kocht sie 5–7 Minuten (bei festeren, älteren Kardonen ein wenig länger). Sobald sie weich sind, gießt ihr sie ab, legt sie auf ein Tuch und lasst sie an der Luft trocknen oder tupft sie mit Küchenpapier trocken.
Wenn der Teig aufgegangen ist, taucht die Kardonen in den Teig, Stück für Stück, und lasst den Teig gut an dem Gemüse haften. Gebt sie dann in heißes, brodelndes Öl und frittiert sie, bis sie goldbraun sind.
Sammelt die panierten und frittierten Gemüsestücke, legt sie auf Küchenpapier, damit überschüssiges Fett aufgesaugt wird, und serviert sie noch heiß und knusprig.
Aufbewahrung und Tipps
Ihr könnt die blanchierten und geputzten Kardonen im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren, gut verschlossen in einem luftdichten Behälter. Die Kardonen im Teig schmecken am besten heiß und knusprig; wenn ihr sie ein paar Stunden im Voraus zubereiten möchtet, könnt ihr sie bei 100°C im Ofen (Ober-/Unterhitze oder Umluft) für 10 Minuten aufwärmen.
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