Saftig zarter Schweinebraten, im Ofen gegart, im Tontopf – ein super einfaches Rezept, ähnlich wie der Braten mit Barbecue-Sauce oder der Schweinenackenbraten mit Prosecco. Neulich habe ich im Supermarkt den berühmten Römertopf gefunden, einen gepressten Tontopf in Bootform mit kuppelförmigem Deckel. Dieser besondere Topf, ideal auch für Niedrigtemperaturgaren, ist wunderbar zur Zubereitung von Braten geeignet: Er fängt alle Säfte und Aromen ein und verleiht dem fertigen Gericht eine außergewöhnliche Zartheit und einen köstlichen Geschmack. Natürlich könnt ihr, wenn ihr diesen Topf nicht habt, alles durch einen gusseisernen Topf, einen klassischen Tontopf oder eine ofenfeste Auflaufform mit Deckel ersetzen. Nachdem ich den Topf gekauft hatte und es kaum erwarten konnte, ihn zu benutzen, bat ich meinen vertrauten Metzger um ein schönes Stück Schweinenacken (Coppa), ein Stück, das sich ohne Probleme garen lässt und dank der Fettäderchen stets sehr zart und saftig bleibt. Dann bin ich in die Küche gesprungen und habe diesen herrlich nach Orange duftenden, super zarten Braten zubereitet! Wollt ihr ihn auch probieren? Ab in die Küche – mit diesem Gericht werdet ihr wirklich alle eure Gäste begeistern; ein perfektes Hauptgericht für Weihnachten, Silvester und alle festlichen Sonntage! Ich erinnere euch auch daran, dass ihr meiner Seite auf Facebook und meinem Profil auf Instagram folgen könnt, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Preiswert
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 5
- Kochmethoden: Ofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 1.7 kg Schweinenacken (Coppa) (im Stück)
- 2 Karotten
- 2 Zwiebeln
- 2 Zwiebeln (mittelgroß)
- 100 ml Weißwein
- 40 g Butter
- nach Bedarf Brühwürfel (selbstgemacht oder Salz)
- 3 Orangen
- 40 g Honig
- 4 Blätter Lorbeer
- 1 Zweig Rosmarin
- 15 g Weizenmehl Typ 00
Küchenutensilien
- Tontopf (Römertopf)
- Ofen
- Pfanne
- Küchengarn
- Stabmixer
Zubereitung
Für dieses Rezept empfehle ich, Schweinenacken (Coppa) im ganzen Stück für Braten zu verwenden. Dieser Fleischschnitt bleibt auch ohne Thermometer stets zart und saftig, selbst wenn die Garzeit (lieber etwas länger als zu kurz) leicht variiert.
Bindet die Coppa mit Küchengarn, so verhindert ihr, dass sie beim Garen auseinanderfällt.
Legt das Fleischstück in den erhitzten Topf und bratet es rundherum scharf an, indem ihr es wendet, so dass es sich verschließt. Löscht mit dem Wein ab und lasst den Alkohol vollständig verdampfen (ihr sollt keinen Alkoholgeruch mehr wahrnehmen). Nehmt das Fleisch auf ein Gitter, bedeckt es mit Frischhaltefolie und legt es beiseite.
In der Pfanne, in der ihr das Fleisch angebraten habt, gebt ihr die Butter hinzu, lasst sie bei schwacher Hitze schmelzen und gebt dann Sellerie, Karotten und Zwiebeln dazu, gewaschen, geschält und gewürfelt. Würzt mit Salz oder dem selbstgemachten Brühwürfel und lasst alles aromatisieren. Weicht das Gemüse etwas auf und bratet es an, dann legt ihr es in den Tontopf (alternativ tut es auch ein gusseiserner Topf mit Deckel oder eine klassische Bratform), zusammen mit der Hälfte des Lorbeers und Rosmarins.
Plaziert das Fleisch in den Topf, massiert es mit der Hälfte des Honigs ein, bedeckt es mit Orangenscheiben und legt restlichen Lorbeer und Rosmarin dazu. Stellt den Topf in den Ofen und garen bei 200°C für 2 Stunden (das Fleisch braucht etwa 1 Stunde pro Kilo; bei Schweinefleisch verlängern wir die Zeit etwas, um ein durchgegartes, zartes und saftiges Ergebnis zu erzielen). Wenn ihr einen Tontopf verwendet, stellt ihn in den kalten Ofen und wartet, bis der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat, bevor ihr die zwei Stunden beginnt zu zählen. Gusseiserne Töpfe können hingegen bereits in einen vorgeheizten Ofen.
Nach der Garzeit sollte das Fleisch fertig sein; in der Auflaufform sind aber noch alle Fleischsäfte: keine Sorge, die braucht ihr für die Begleitsoße! Sammelt daher alle Säfte und einen Großteil des Gemüses in einen Topf, gebt den Saft einer Orange, den Honig und das Mehl hinzu und haltet das Fleisch dabei warm.
Püriert alles und stellt den Topf dann wieder auf den Herd, damit die Sauce eindickt. Legt das Fleisch auf ein Schneidebrett und schneidet es mit einem scharfen Messer in Scheiben von etwa einem halben Zentimeter bis etwas mehr.
Richtet an und serviert mit der frisch zubereiteten Begleitsoße.
Aufbewahrung und Tipps
Bewahrt übrig gebliebenes Fleisch im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter auf und verzehrt es innerhalb von 24 Stunden. Nach dem Aufwärmen ist es zwar genießbar, aber nicht mehr so gut wie frisch zubereitet.
Ich empfehle nicht, den Braten mehr als 1 Stunde im Voraus zuzubereiten; in jedem Fall sollte er im Topf warmgehalten und im Ofen auf Temperatur gehalten werden.
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