Wie macht man Granatapfelsaft? Habt ihr Granatäpfel zu Hause und wollt daraus Saft gewinnen? Heute erkläre ich euch Schritt für Schritt, wie wir ihn zubereiten. Ihr bekommt einen köstlichen, überhaupt nicht bitteren Saft, zum Reinbeißen gut und sicher einer der leckersten Fruchtsäfte, genau wie der hausgemachte Multivitaminsaft oder der hausgemachte ACE-Saft! Aber fangen wir von vorne: Mit dem Namen „melograno“ ist eigentlich der Baum gemeint, die Frucht heißt „melagrana“, also wenn euer Baum viele Granatäpfel getragen hat oder euch ganz viele geschenkt wurden und ihr frischen Saft daraus machen wollt, kommt in die Küche – ich zeige euch, wie es geht, damit ihr die vielen gesundheitlichen Vorteile nutzen könnt. Granatapfelsaft schützt Gefäße und Herz dank der antioxidativen Kraft der frischen Frucht; außerdem wirken Granatäpfel antitumoral, cholesterinsenkend, gegen Durchfall, antibakteriell und antidepressiv, sie stärken die Knochen und unterstützen die Entgiftung der Leber. Fast vergessen: Vermeidet die Verwendung einer Zitruspresse, um Zeit zu sparen, denn dadurch erhaltet ihr wegen der gelben Häutchen im Inneren der Frucht einen bitteren, sehr „grasigen“ und metallisch-eisernen Geschmack! Weiter unten erkläre ich euch auch , wie man den Granatapfel schält. Vergesst nicht: wenn ihr über meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Seite auf Facebook und meinem Profil auf Instagram folgen. Da der Granatapfel ein Herbstobst ist, findet ihr hier viele Rezepte für herbstliche Desserts und hier schnelle herbstliche Rezepte.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Herbst, Winter
Zutaten für Granatapfelsaft
- nach Belieben Granatäpfel
- nach Belieben Zitronensaft
Werkzeuge
- Passiergerät
- Schüsseln
- Mulltücher
Zubereitung
Wie ich oben schon erwähnt habe: Vermeidet die Saftgewinnung mit Entsaftern oder Zitruspressen und verfahrt stattdessen, wie ich es unten beschreibe – mit etwas Geduld. Ich rate auch vom Mixer ab, denn die Kerne geben einen „grasigen“ Geschmack.
Spült die Granatäpfel gründlich unter kaltem Wasser, ritzt die Oberseite rundherum ein und entfernt die Kappe. Ihr werdet sehen, dass sich die Kerne im Inneren in Segmente anordnen, getrennt durch Häutchen: Ihr seht ein Sechseck oder Fünfeck. Schneidet deshalb die Schale an den Ecken entlang bis ganz durch,
und öffnet dann die Frucht in Segmente. Jetzt könnt ihr die Kerne leicht herauslösen. Presst eine Zitrone und fangt den Saft in einer Schüssel auf; gebt die Kerne anschließend durch das Passiergerät, um den Saft zu gewinnen.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird der Granatapfelsaft Verunreinigungen enthalten – alles essbar, aber es beeinträchtigt etwas den Geschmack. Passiert ihn daher zwei- oder dreimal durch Mulltücher oder saubere weiße Baumwolltücher, die ihr gut gespült habt, damit sie keinen Waschmittelgeruch haben.
Der Saft ist fertig: Trinkt ihn sofort oder stellt ihn höchstens 2 Tage in den Kühlschrank. Während der Lagerung setzt sich am Flaschenboden weiteres Sediment ab; ihr könnt den Saft trotzdem trinken oder ihn umfüllen, um das Sediment zu entfernen. Normalerweise ist die Frucht sehr süß, daher ist es nicht nötig, Zucker hinzuzufügen (den man generell besser vermeidet).
Aufbewahrung, Hinweise und Tipps
Wie bei allen Fruchtsäften beginnt das Produkt trotz Zugabe von Zitronensaft und der natürlichen Säure des Granatapfels mit der Zeit zu oxidieren und verliert seine wohltuenden Eigenschaften (bleibt aber durchaus noch trinkbar), zum Beispiel baut sich Vitamin C ab. Ich empfehle daher, den Saft so bald wie möglich zu trinken.

