Hausgemachte Pistazienpaste in reiner Form, ideal für Eis und Cremes sowie auch perfekt für herzhafte Gerichte. Die reine Pistazienpaste, nicht zu verwechseln mit der Pistazien-Creme zum Bestreichen, ist eine unverzichtbare Zubereitung, um viele Desserts wie das Pistazieneis und herzhafte Gerichte wie Pasta mit Pistazien auf sizilianische Art zu kreieren. Viele nennen sie auch „Pistazienbutter“, analog zur „Erdnussbutter“, die eine Erdnusspaste ist und rein oder mit Zusätzen vorkommen kann. Wir wissen bereits, dass qualitativ gute Pistazien, wie die Pistazie von Bronte, sehr teuer sind; wenn man fertige Paste kaufen möchte, verdoppeln sich die Kosten oft sogar. Außerdem ist die handelsübliche Paste häufig nicht rein, sondern enthält Zucker, Farbstoffe und Zusatzstoffe. Heute erkläre ich euch, wie ich die Pistazienpaste für Eis, Cremes, Desserts und herzhafte Gerichte selbst zubereite. Ihr werdet überrascht sein, wie einfach das Rezept ist. Einziger Tipp: einen guten Mixer oder besser einen Hochleistungsmixer (Homogenisator) zu verwenden.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Mittel
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: ca. 120 g
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für die Pistazienpaste
- 100 g Pistazienmehl (oder Pistaziengranulat)
- 3 Esslöffel Pflanzenöl
Küchenutensilien
- Mixer
Zubereitung
Für die Pistazienpaste könnt ihr entweder ungesalzene geschälte Pistazien, Pistaziengranulat oder Pistazienmehl verwenden – nehmt, was euch am praktischsten ist.
Gebt das Mehl bzw. die gewählte Pistazienform in den Mixbehälter eures Mixers und fügt zwei Esslöffel Pflanzenöl hinzu. Beginnt mit kurzen Impulsen zu mixen und arbeitet euch dann zum Dauerlauf vor. Durch die Wärme, die durch die Reibung der Messer entsteht, geben die Pistazien nach und nach ihr Öl frei: Zuerst bildet sich eine krümelige Masse, danach wird die Paste allmählich geschmeidiger und cremiger. Falls die Paste – wie es oft vorkommt – nicht richtig zusammenkommt, gebt noch einen Esslöffel Öl dazu, aber nicht mehr (sonst wird das Endprodukt zu flüssig). Die Paste ist fertig, wenn sie eine glatte Konsistenz wie auf dem Foto hat; dann könnt ihr sie z. B. für Eis, Mousse, Semifreddi und vieles mehr verwenden. Die Textur der Paste hängt vom verwendeten Mixer ab; mit einem Gerät wie dem oben empfohlenen (oder ähnlichem) wird das Ergebnis perfekt sein.
Wenn ihr der Pistazienpaste ein intensiveres Aroma geben wollt, verwendet leicht geröstetes Pistaziengranulat. Dazu einfach in einer Pfanne bei niedriger Hitze ein paar Minuten anrösten, bis ihr den typischen Duft gerösteter Nüsse wahrnehmt – passt auf, dass sie nicht verbrennen. Etwas abkühlen lassen und dann wie oben weiterverarbeiten.
Bewahrt die Pistazienpaste im Kühlschrank auf und verbraucht sie innerhalb von 6 Monaten.
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Hinweise
Mein kleiner Mixer ist fast wie ein Homogenisator; er gehört zu jener großen Kategorie, die online zusammen mit einem Set Becher und vielen Ersatzteilen verkauft wird. Er hat mich etwa 25 Euro gekostet und ich benutze ihn für sehr viele Zubereitungen. Für die Paste könnte grundsätzlich jeder Mixer funktionieren; allerdings gilt: Je größer der Behälter, desto mehr Mehl/Pistazien müsst ihr einfüllen, damit die Messer richtig arbeiten können.

