Erdbeermarmelade, Omas Rezept für das, was eigentlich eine Konfitüre ist. Wie ihr sicher schon wisst, macht man Marmeladen aus Zitrusfrüchten: daher gibt es die Orangenmarmelade mit Schale oder die Zitronenmarmelade, während andere Früchte zu Konfitüren verarbeitet werden, wie die Quittenkonfitüre oder die Nusskonfitüre. Heute wollen wir jedoch zusammen herausfinden, wie man die wohl klassischste aller Konfitüren zubereitet: Omas Erdbeerkonfitüre! Konfitüren und Marmeladen sind die beste Art, den Geschmack von Obst das ganze Jahr über zu bewahren. Wenn ihr also wie ich Erdbeeren liebt und sie auch außerhalb der Saison genießen möchtet, verarbeitet sie zu einer leckeren hausgemachten Konfitüre und genießt ihren herrlichen Geschmack im Winter, Herbst oder Sommer. Ab in die Küche: ich erzähle euch, wie meine Oma reife Erdbeeren verwendete und daraus eine rote, vollmundige Konfitüre machte. Die Einfachheit des Rezepts wird euch überraschen, da bin ich mir sicher! Bevor ihr an den Herd geht: wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meine Seite auf Facebook und mein Profil auf Instagram folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 2 Stunden
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 1 l
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
Zutaten
- 1 kg Erdbeeren
- 300 g Zucker
- 80 ml Zitronensaft
Werkzeuge
- Schüssel
- Pfanne
Zubereitung
Für die Erdbeerkonfitüre braucht ihr reife Erdbeeren: wascht sie, lasst sie abtropfen, entfernt das Grün und schneidet sie in nicht zu kleine Stücke. Gebt sie in eine Schüssel und fügt den Zucker hinzu.
Den Zitronensaft dazugeben und etwa ein bis zwei Minuten gut durchrühren. Lasst alles eine Stunde, besser zwei, marinieren, wenn ihr Zeit habt. Dann gebt die Mischung in eine große Pfanne mit dickem Boden und beginnt bei mittlerer Hitze zu kochen.
Kocht die Masse ca. 25 Minuten und rührt dabei oft um (bei erhöhter Fruchtmenge müssen die Zeiten verlängert werden). Normalerweise ist die Konfitüre fertig, wenn ein Tropfen auf einen Teller gegeben und dieser geneigt wird, ohne sofort zu verlaufen oder nur langsam zu tropfen. Erdbeerkonfitüre ist hierbei etwas anders: sie kann anfangs flüssig wirken und erst nach dem Abkühlen eindicken. Ich gebe meist einen Teelöffel auf einen Teller, verrühre ihn und beurteile nach dem Abkühlen die Konsistenz, um zu entscheiden, ob ich noch ein paar Minuten weiterkochen muss.
Während die Konfitüre kocht, sterilisiert die Gläser, indem ihr sie in kaltes Wasser stellt und 10 Minuten aufkochen lasst. Nehmt sie dann mit einer Zange aus dem Topf und stellt sie auf ein sauberes Geschirrtuch.
Fertige Konfitüre hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter etwa zehn Tage. Wenn ihr hingegen Vorräte anlegen wollt, wie ich,
Tipps
Wenn kein Vakuum entsteht, füllt die Konfitüre in ein anderes Glas, verschließt es und stellt es in einen Topf, sodass es mit Wasser bedeckt ist. Bringt das Wasser 10 Minuten lang zum Kochen und lasst alles im Topf abkühlen. Überprüft danach das Vakuum; falls es sich immer noch nicht gebildet hat, bewahrt das Glas im Kühlschrank auf und verbraucht den Inhalt innerhalb von 10–15 Tagen.

