Pasta col macco di fave

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Pasta mit Macco aus getrockneten Saubohnen nach sizilianischer Art, das Rezept der Großmutter für das , das das ganze Jahr über schmeckt und besonders in den kälteren Monaten. Heute bereiten wir zusammen ein traditionelles Gericht der sizilianischen Küche zu: den Macco aus getrockneten Saubohnen. Wir haben bereits den Macco aus frischen Saubohnen und die Pasta mit Macco aus frischen Saubohnen gekocht, die man nur machen kann, wenn die Saubohnen Saison haben. Aber was macht man, wenn diese köstlichen Hülsenfrüchte nur getrocknet zu finden sind? Ganz einfach: man bereitet die Minestra (Suppe) aus Macco aus getrockneten Saubohnen und dann auch die Pasta. Habt ihr dieses Gericht schon einmal gekocht? Ab in die Küche, ich erzähle euch, wie das Originalrezept für Pasta mit Macco aus Saubohnen und Fenchel mit Kastanien funktioniert. Bevor wir anfangen: wenn ihr über alle meine Rezepte informiert bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite folgen (hier) und meinem Instagram-Profil (hier).

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 5 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 5
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch

Zutaten für Pasta mit Macco aus getrockneten Saubohnen

  • 250 g getrocknete Saubohnen (Fava-Bohnen)
  • Eine halbe weiße Zwiebel (groß)
  • 1 Tomate (reif, klein)
  • 80 g Kastanien (getrocknet)
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf extra natives Olivenöl
  • nach Bedarf schwarzer Pfeffer
  • 400 g Pasta
  • nach Bedarf Wasser

Werkzeuge

  • Kochtopf
  • Herd

Schritte zur Zubereitung der Pasta mit Macco aus getrockneten Saubohnen

Das Garen des Macco in einem Tontopf bei sehr schwacher Hitze dauert sehr lange, es können auch bis zu 3 Stunden sein; am Ende der Garzeit entscheidet ihr über die gewünschte Konsistenz und Cremigkeit. In einem Gusseisentopf sind die Zeiten etwas kürzer.

  • Spült die getrockneten Saubohnen mehrmals und gebt sie dann in eine große Schüssel. Bedeckt sie mit kaltem Wasser und lasst sie mindestens 12 Stunden quellen. Auf dieselbe Weise die Kastanien einweichen und ebenfalls mindestens 12 Stunden rehydrieren lassen. Am nächsten Morgen haben sich sowohl die Saubohnen als auch die Kastanien etwa verdoppelt; gießt beides ab und entfernt bei den Kastanien die kleinen Hautreste, die sich in den Falten festgesetzt haben. Gebt alles in einen Tontopf oder einen Gusseisentopf oder in einen Topf mit dickem Boden.

  • Fügt eine halbierte, entkernte Tomate und eine grob geschnittene Zwiebel hinzu. Bedeckt alles mit Wasser bis etwa 3 cm über dem Niveau der Saubohnen (das Wasser ist mehr oder weniger das Dreifache des Gewichts der Saubohnen).

  • Stellt den Topf auf den Herd bei mittlerer Hitze und wartet, bis sich leichter Schaum bildet; den müsst ihr mit einem Sieb abschöpfen. (Wenn ihr einen Tontopf verwendet, denkt daran, einen Flammverteiler zu benutzen, damit er nicht springt.) Sobald es kocht, den Deckel lose auflegen, die Hitze auf Minimum reduzieren und für 1 Stunde weitergaren lassen. Nach dieser Zeit salzen und weitergaren, dabei ab und zu umrühren (in einem Tontopf ist häufiges Umrühren nicht nötig), bis sich die Saubohnen vollständig aufgelöst haben und eine leckere Creme entsteht. Dann gebt den blanchierten und gut ausgepressten Fenchel hinzu und verrührt alles.

  • Kocht noch ein paar Minuten weiter. Der Macco ist so bereits sehr schmackhaft, wollt ihr jedoch Pasta daraus machen, solltet ihr etwa 800 g Macco wiegen und zusätzlich ca. 800 g Wasser hinzufügen.

    Die Pasta mit Macco ist eine dicke Suppe; falls nötig, gebt während des Kochens nach und nach mehr Wasser hinzu. Bringt alles zum Kochen und gebt dann die zerbrochenen Spaghetti dazu.

    Kocht unter häufigem Rühren, besonders gegen Ende, da die Pasta dazu neigt, am Topfboden anzusetzen und leicht anzubrennen. Sobald die Pasta al dente ist, Herd ausschalten.

    Gebt ein bis zwei Schuss extra natives Olivenöl dazu, vermischt alles und richtet die Portionen an. Wartet 5 Minuten und serviert die Pasta mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer.

  • Pasta mit Macco wird beim Abkühlen zunehmend dichter und fester, ist aber noch warm und lauwarm sehr lecker. Reste können bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden; ihr könnt sie in dicke Scheiben oder Würfel schneiden und in heißem Öl frittieren.

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„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

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