Pizza alla Norma mit Auberginen und Ricotta salata

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Pizza alla Norma mit Auberginen und Ricotta salata, ein sizilianisches Rezept für eine köstliche Pizza! Heute erkläre ich euch, wie man sie zubereitet und welche Zutaten ihr braucht, um eine schmackhafte Pizza alla Norma zu machen, inspiriert vom berühmten catanesischen Nudelgericht mit Tomatensauce, gebratenen Auberginen und Ricotta salata: Pasta alla Norma.Los geht’s mit dem Rezept, aber schaut euch vorher auch die Pizza Focaccia „Facci di vecchia“ und die Pizza Focaccia mit Stracchino, Mortadella und Pistazien an.

Die Pizza alla Norma ist eine typische sizilianische, genauer gesagt catanesische Pizza: schlicht, aber reich an Geschmack, Aromen und Farben. Sie wird mit Tomatensauce und Mozzarella belegt, die die Basis für eine gute Pizza bilden, ergänzt durch gebratene Auberginen und Ricotta salata.
Mit diesem Rezept könnt ihr eine Pizzablech-Pizza wie aus der Pizzeria genießen, da sie auf einem Pizzastein gebacken wird – ihr werdet vom Geschmack überrascht sein! Bereit, den Teig anzufassen? Ab in die Küche. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt meiner Seite auf Facebook und meinem Profil auf Instagram.
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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Preiswert
  • Ruhezeit: 3 Stunden 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde 30 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 4 Personen
  • Küche: Italienisch

Zutaten für die Pizza alla Norma

  • 300 g fein gemahlener Hartweizengrieß
  • 300 g Mehl (Type 0)
  • 450 g Wasser (lauwarm)
  • 14 g Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 10 g extra natives Olivenöl
  • 3.5 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  • 2 Aubergine (groß)
  • 400 g Tomatenpassata
  • nach Bedarf extra natives Olivenöl
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf Basilikum
  • 400 g Mozzarella
  • nach Bedarf Ricotta salata
  • Sonnenblumenöl (zum Frittieren)

Werkzeuge

  • Pizzastein (Schamottstein)
  • Pizzaschaufel
  • Schüsseln

Zubereitung der Pizza alla Norma

Wie man den Pizzateig für den Pizzastein macht

  • Gebt die beiden Mehle in eine Schüssel. Wenn ihr fein gemahlenen Hartweizengrieß nicht findet, könnt ihr auch nur Mehl Type 0 verwenden. Gebt die Hefe, den Zucker und einen Teil des Wassers dazu. Verrührt alles und gebt dann Öl, Salz und das restliche Wasser hinzu. Arbeitet den Teig ein paar Minuten in der Schüssel.

  • Deckt den Teig mit einem Küchentuch ab und lasst ihn 10 Minuten ruhen. Dann stürzt ihr ihn auf die Arbeitsfläche und knetet weiter, bis der anfänglich klebrige Teig mehr Struktur bekommt. Vermeidet, zu viel Mehl hinzuzufügen – mit etwas Geduld wird der Teig glatt und elastisch. Formt mit einem Teigschaber eine Kugel, legt sie in eine Schüssel und lasst sie an einem warmen Ort gehen, bis sie sich verdoppelt hat – zum Beispiel im ausgeschalteten Backofen mit eingeschaltetem Licht.

  • Ist der Teig aufgegangen, stürzt ihr ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche, entgast ihn vorsichtig und formt eine Kugel. Teilt den Teig dann in Stücke à 250–300 g.

    Lasst die Teiglinge erneut gehen, bis sie sich wieder verdoppelt haben.

    Schaltet den Ofen mindestens eine halbe Stunde vor dem Backen auf die höchstmögliche Temperatur eures Geräts – stellt den Rost mit dem Pizzastein direkt unter den Grill und heizt auf 250°C vor.

    Der Stein sollte mindestens eine halbe Stunde aufgeheizt werden, nicht weniger!

  • Wenn der Stein heiß ist und die Teiglinge aufgegangen sind, könnt ihr beginnen.

    Schaltet den Grill in eurem Ofen ein.

    Bemehlt die Schaufel, die meist zum Pizzastein gehört; alternativ verwendet etwas anderes oder besorgt euch eine passende Schaufel.

    Legt den Teigling in die Mitte und zieht ihn mit den Händen auseinander, am Rand etwas dicker belassen.

  • Verteilt die Tomatensauce, am besten selbstgemacht. Ohne Zeit zu verlieren und bevor die Sauce den Teig zu sehr durchweicht, schiebt die Pizza auf den Stein. Öffnet den Ofen, zieht das Backrost mit der darauf liegenden Steinplatte zur Hälfte heraus und lasst die Pizza darauf hereingleiten. Schiebt alles wieder in den Ofen und backt unter dem Grill für etwa 7 Minuten – beobachtet die Bräunung, jeder Ofen ist anders.

  • Nehmt die Pizza kurz heraus, belegt sie mit den gebratenen Auberginen (siehe unten) und der Mozzarella und schiebt sie für weitere 5–6 Minuten unter den Grill.

    Nehmt die Pizza aus dem Ofen, reibt Ricotta salata darüber, träufelt etwas Öl und garniert mit frischen Basilikumblättern. Mit einem Tuch könnt ihr anschließend das Mehl vom Stein abwischen und aus dem Ofen entfernen.

    Lasst den Stein mindestens 10 Minuten wieder aufheizen, bevor ihr die nächste Pizza backt.

  • Spült die Auberginen, entscheidet, ob ihr sie schälen wollt oder nicht, schneidet sie in Würfel und legt sie in eine Schüssel. Bestreut sie mit einer Prise Salz und lasst sie 30 Minuten ruhen.

  • Spült die Auberginen ab, press sie aus und tupft sie mit einem Küchentuch trocken. Dann frittiert ihr sie in reichlich hocholeischem Sonnenblumenöl (schaut auf das Etikett und wählt ein Öl, das sich zum Frittieren eignet). Wenn sie goldbraun sind, hebt sie mit einer Schaumkelle heraus und legt sie auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett zu entfernen.

  • Die Pizza ist fertig und sollte sofort genossen werden. Reste könnt ihr im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag wieder aufwärmen – sie wird allerdings nicht mehr so gut sein wie frisch aus dem Ofen.

    Ihr könnt denselben Teig auch für Pizza aus der Backform verwenden.


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Autorenbild

ilcaldosaporedelsud

„Il caldo sapore del sud“ ist der Blog, auf dem du die echten Rezepte der traditionellen sizilianischen und italienischen Küche findest: Pasta-Rezepte, Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch, Süßspeisen und vieles mehr…

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