Brandteig (Windbeutel)

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Brandteig – das einfache Rezept für Windbeutel und vieles mehr! Der Brandteig ist die Basis für die Zubereitung von Zeppole, Churros, Sfince, Lulù messinesi, Paris‑Brest und vielen weiteren süßen Zubereitungen.
Brandteig ist somit ein Grundprodukt der italienischen und französischen Konditorei, unverzichtbar für im Ofen gebackene oder in Öl frittierte Teilchen. Durch seinen neutralen Geschmack eignet er sich aber ebenfalls hervorragend für herzhafte Fingerfoods und Vorspeisen. Der Teig heißt aus dem Französischen „choux“, da die runde Form des gebackenen Bignè an ein kleines „Kohlröschen“ erinnert. Er lässt sich mit Butter oder mit Oliven‑ bzw. Pflanzenöl herstellen. Das Besondere an dieser Zubereitung ist die zweistufige Garung: einmal auf dem Herd zur Teigherstellung und danach im Ofen oder in der Fritteuse zum Ausbacken.
Die erste Garstufe ist notwendig, um die Stärke im Mehl zu gelatinisieren; in der zweiten Garstufe laufen die Windbeutel auf und entwickeln die typische runde Form.
Man kann die Windbeutel mit der Blätterteig vergleichen, da beide sowohl süß als auch herzhaft verwendet werden können und beide eine physikalisch/mechanische „Trieb“wirkung haben: nicht Hefe, sondern der während des Backens eingeschlossene Dampf sorgen für das Aufgehen (die Oberfläche wird versiegelt). Aber jetzt, nach dieser kurzen Erklärung, ist es Zeit, unsere kleinen Windbeutel zuzubereiten. Wenn ihr Lust habt, mit dem Teig zu arbeiten, begleitet mich – ich gebe eine klare, einfache Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung. Bevor wir loslegen: Wenn ihr über neue Rezepte informiert bleiben wollt, könnt ihr meiner Seite auf Facebook und meinem Profil auf Instagram folgen.

SCHAU AUCH:

Windbeutel und Brandteig: Grundrezept Schritt für Schritt erklärt
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Sehr günstig
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 1 Stunde
  • Portionen: ca. 30 Windbeutel
  • Küche: Italienisch

Zutaten

  • 300 g Wasser
  • 80 g Butter
  • 250 g Mehl (Typ 0)
  • 6 Eier (groß)
  • 1 Teelöffel Salz

Wie man hausgemachte Windbeutel Schritt für Schritt zubereitet: Vorbereitung…

  • Wasser, Salz und Butter in einen Topf geben, bis kurz vor dem Aufkochen erhitzen und das Mehl auf einmal hinzufügen. Rühren, bis eine glatte, homogene Masse entsteht, die sich vom Topfboden löst und einen leichten Film hinterlässt. Den Teig auf die Arbeitsfläche stürzen, etwas auseinanderziehen und abkühlen lassen, dabei leicht durchkneten.

  • Den Teig in eine Schüssel geben und die Eier einzeln hinzufügen, jedes Ei gut einarbeiten, bevor das nächste zugegeben wird. Mein Teig nahm sechs Eier und noch die Hälfte eines weiteren – am Ende sollte eine gut stützende, nicht zu weiche Creme entstehen. Diese Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und Tupfen von etwa 5 cm Durchmesser aufspritzen.

    Ab in den Ofen.

  • Im vorgeheizten Backofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze etwa 20 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. In dieser Phase darf der Ofen auf keinen Fall geöffnet werden.

    Nach dieser Zeit die Tür leicht öffnen, damit der Großteil des Dampfs entweichen kann, dann weiter bei 180 °C für weitere 30 Minuten backen. In den letzten zehn Minuten den Ofen ausgeschaltet lassen, damit die Windbeutel gut austrocknen.

    Man kann die Windbeutel auch im Umluftmodus backen: Den Ofen auf 220 °C vorheizen, die Windbeutel einschieben und nach 15 Minuten die Temperatur (ohne zu öffnen) auf 180 °C reduzieren.

    Weitere 20–25 Minuten backen, dann ausschalten, die Restwärme mit eingeschalteter Umluft nutzen und die Ofentür einen Spalt breit offen lassen, damit sie weitere 10 Minuten austrocknen.

    Alle Windbeutel aus dem Ofen nehmen und vor dem Füllen vollständig abkühlen lassen.

    Wenn Zweifel an der Garzeit bestehen: Opfere einen Windbeutel als Probe. Schnell aus dem Ofen nehmen, ohne dass die Temperatur stark einbricht, abkühlen lassen und hoffen, dass er nicht zusammenfällt; wenn er nicht einsinkt, sind sie fertig.

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Anmerkungen

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