Cremeeis nach Omas Art, Rezept mit selbstkühlender oder Akku-Eismaschine. Seit ich meine Eismaschine gekauft habe, habe ich meine Rezepte für Eis ohne Eismaschine etwas beiseitegelegt, obwohl die sehr gut sind, und mich eher professionelleren Rezepten gewidmet. So habe ich zu meinem Rezept für Haselnusseis ohne Eismaschine und ohne Eier das Haselnusseis mit Eismaschine hinzugefügt und genauso mit dem Pistazieneis mit Eismaschine verfahren, nachdem ich früher nur Pistazieneis ohne Eismaschine hatte. In meinen Plänen als „Eis-Experimentatorin“ habe ich noch viele Ideen zu entwickeln, aber wir gehen Schritt für Schritt und dieses Mal möchte ich euch zeigen, wie man ein leckeres Cremeeis macht, das man vielleicht in schönen selbstgemachten Eiswaffeln ohne Laktose, knusprig und goldbraun servieren kann. Bereit für die Küche? Folgt mir, aber wie immer, bevor wir an den Herd oder besser gesagt an die Eismaschine gehen, erinnere ich euch, dass ihr, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen könnt und dass ihr hier weitere Rezepte für Eis mit Eismaschine findet.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden
- Vorbereitungszeit: 50 Minuten
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für Cremeeis
- 600 g Vollmilch
- 80 g Eigelb (wird im Verlauf pasteurisiert)
- 200 g frische Schlagsahne (flüssig)
- 130 Zucker
- 40 g Dextrose
- 60 g Milchpulver
- 4 g Johannisbrotkernmehl
- 1 cucchiaino Vanilleextrakt (oder Vanillin oder die Samen einer halben Vanilleschote)
- 1 pizzico Salz (etwa 0,5 g, praktisch die Spitze eines Teelöffels)
Küchenutensilien
- Eismaschine
- Schüssel
- Mixer
- Kühlschrank
- Thermometer
Zubereitung des Cremeeises
Gebt die Eigelbe in eine Schüssel, fügt die Dextrose hinzu (das ist ein Zucker, der den Gefrierpunkt des Eises senkt und es weich hält), den herkömmlichen Zucker (Saccharose), das Salz und verrührt alles mit dem Schneebesen, bis eine schaumige Masse entsteht.
Vermischt Milch, Sahne und Milchpulver. Bringt die Milch unter ständigem Rühren fast zum Kochen – ihr müsst etwa 90°C erreichen. Ich habe meinen Küchenroboter verwendet, ihr könnt aber auch einen Topf und ein Thermometer benutzen.
Wenn die Temperatur erreicht ist, während ihr die Milch mit dem Schneebesen umrührt (oder während der Rührer des Roboters läuft), nehmt den Topf vom Herd (oder haltet beim Einsatz eines Roboters die Temperatur bei 90°C) und gebt die Eigelbe dazu – so werden sie pasteurisiert. Rührt ständig und zügig, damit sie nicht gerinnen, nehmt dann den Topf vom Herd oder stoppt den Kochvorgang im Roboter.
Mixen/Schlagen für 5–6 Minuten, um die Temperatur der Masse schnell zu senken und sie noch etwas aufzuschlagen. Gebt alles in eine Schüssel und lasst es auf Raumtemperatur abkühlen, bevor ihr es mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellt – ideal wären jedoch 12 Stunden.
Arbeitet die nun kalte Masse mit dem Schneebesen, füllt sie in die Eismaschine und
Wartet, bis die Maschine die richtige Konsistenz (Mantecatura) erreicht. Wenn ihr mit einer kalten Basis startet, dauert die Mantecatura weniger lang. Für ein gutes Eis ist es ideal, eine Kompressor-Eismaschine zu verwenden, da eine Maschine mit Kühlakku, besonders an sehr heißen Tagen, die nötige Temperatur nicht durchgehend halten kann, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Akku-Eismaschinen erlauben außerdem meist nur die Zubereitung einer Sorte auf einmal und die Behälter müssen vor erneutem Gebrauch für mindestens 24 Stunden im Gefrierfach gelagert werden.
Normalerweise liegt die Mantecatura-Zeit einer kalten Basis bei etwa 35–40 Minuten. Je nach Größe eurer Eismaschine könnt ihr die Masse halbieren und zuerst die eine Hälfte und dann die andere verarbeiten. Das Eis ist dann bereit zum Genießen.
Aufbewahrung und Tipps
Cremeeis hält sich im Gefrierschrank sehr gut, luftdicht verschlossen im Behälter. Nach vielen Stunden im Gefrierschrank wird es leider etwas fest, denn Eis sollte bei etwa -9°C bis -11°C serviert werden, während unsere Gefrierschränke -18°C bis -20°C erreichen. Lasst es daher vor dem Servieren 5–10 Minuten bei Zimmertemperatur auftauen und rührt es vorsichtig mit dem Löffel durch.

