Caprese-Schokoladenkuchen

Caprese-Schokoladenkuchen, so genannt zu Ehren der Insel Capri, obwohl es zwei Entstehungsgeschichten gibt. Der König von Neapel, Ferdinand IV., heiratete Carolina von Habsburg, die österreichische Prinzessin, die ihren Köchen oft eine Sachertorte wünschte, sich aber nie an die Zutaten erinnern konnte. Wir sind im Neapel des 18. Jahrhunderts und die Köche probierten herum, bis sie einen Schokoladen-Mandel-Kuchen entwickelten, den sie Caprese nannten. Eine andere Geschichte besagt, dass auf Capri ein Konditor namens Carmine Di Fiore von drei Gangstern damit beauftragt wurde, einen Mandel-Schokoladen-Kuchen zu backen. Der Konditor war so verängstigt, dass er am Ende der Backzeit überrascht feststellte, kein Mehl hinzugefügt zu haben — noch überraschter war er, als der Kuchen sehr gut ankam. Wir sind in Neapel im Jahr 1920 und die drei Ganoven kehrten nach Amerika zurück, nahmen das Rezept der Caprese mit und erzielten großen Erfolg.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 40 Minuten
  • Portionen: 8
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Italienische Regionalküche
  • Region: Kampanien
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten

  • 190 g Mandeln
  • 180 g Butter
  • 160 g Puderzucker
  • 200 g 70 % Zartbitterschokolade
  • 4 Eier
  • 5 g Backpulver (für Süßspeisen)
  • 50 g Kartoffelstärke
  • 30 g Ungesüßtes Kakaopulver
  • 20 g Rum

Werkzeuge

  • Backform
  • Handmixer
  • Multizerkleinerer
  • Teigschaber
  • Schüssel
  • Backpapier
  • Lebensmittelstift
  • Schneidebrett
  • Messer

Schritte

  • Um die Caprese mit Schokolade vorzubereiten, nehme ich die Butter mindestens 6 Stunden vorher aus dem Kühlschrank, damit sie weich wird.

    Ich trenne das Eiweiß von den Eigelben und gebe beides in zwei separate Schüsseln.

    Mit Schneidebrett und scharfem Messer schneide ich die Zartbitterschokolade in Späne. Ich bevorzuge das gegenüber dem Schmelzen, weil ich es so leichter finde.

    Mit dem Multizerkleinerer mahle ich die Mandeln zu einer mehlartigen Konsistenz, nicht zu fein und ohne die Haut zu entfernen. Ich mag die leicht rustikale Struktur.

    In der großen Schüssel mische ich den ungesüßten Kakao mit dem Backpulver, das Mandelmehl mit den Schokoladenraspeln, die Hälfte des Puderzuckers und die Kartoffelstärke.

    Ich schlage die Butter mit dem restlichen Puderzucker und einem Schluck Rum cremig. Nach und nach gebe ich die Eigelbe einzeln hinzu und rühre langsam die trockenen Zutaten unter.

    Mit einem Teigspatel hebe ich zum Schluss den steif geschlagenen Eischnee unter.

  • Ich fülle die Masse in eine gefettete Form und bestäube sie mit Kakao. Umluftofen auf 190°C und 35 Minuten backen.

  • Hier ist die Caprese, der Schokoladenkuchen, fertig.

  • Caprese, Schokoladenkuchen.

  • Wie lecker, Leute! Bitte backt ihn nach.

  • Stäub etwas Puderzucker darüber und die Caprese ist servierbereit.

  • Ein köstlicher Kuchen schon ab dem ersten Stück.

Tipps

Ich möchte euch einen glutenfreien Kuchen wie diesen mit Mandeln und ohne Mehl empfehlen: den ‚Torta delle monache‘ ohne Mehl, sehr lecker.

Torta delle monache senza farina

Torta delle monache senza farina

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann man die Schokolade schmelzen, statt sie in Späne zu schneiden?

    Man kann die Schokolade natürlich schmelzen, aber in Späne geschnitten ist der Kuchen meist etwas luftiger. Geschmolzene Schokolade macht die Masse tendenziell schwerer.

Autorenbild

in cucina con pina

Mein Name ist Pina und meine Leidenschaft ist das Essen und die Küche im Allgemeinen. In meinem Blog beschäftige ich mich mit regionalen Gerichten, wie denen aus meiner Heimat Sizilien. Aber auch mit Gerichten aus Latium, der Region, die mich seit über 40 Jahren beherbergt. Generell widme ich mich jedoch allen italienischen Regionen. Reisen und Entdecken ist meine zweite Leidenschaft, und daher dürfen in meinem Blog Gerichte aus der ganzen Welt nicht fehlen. Mein Blog ist in einfache und wesentliche Kategorien unterteilt, wie Vorspeisen, erste Gänge, Hauptgerichte, Beilagen, Brot und Backwaren, Marmeladen und Konserven, Weine und Weinkeller; und natürlich dürfen Reisen, Desserts und zuletzt eine Ecke für glutenfreie Rezepte nicht fehlen. Einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt und stets aktualisiert.

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