Das Hummus aus dem Nahen Osten ist ein echter Trumpf, den wir westlichen Köche von unseren levantinischen Cousins gelernt haben, den Leuten, mit denen wir das Wunder Mittelmeer teilen – und noch viel mehr.
Es stammt aus dem Libanon, wird unter anderem in Marokko und Tunesien zubereitet, ist aber auch in Jerusalem und in Griechenland verbreitet und ich koche es ebenfalls.
Das Hummus aus dem Nahen Osten ist mittlerweile sehr beliebt und es gibt unzählige Rezepte. Meins hat sich über die Jahre verändert, auch dank kleiner Reisen, die ich gemacht habe. Heute schlage ich euch eine Version mit Kichererbsen und eine mit Saubohnen vor.
Perfekt als Vorspeise, serviert mit rohem Gemüse oder Crackern, ist das Hummus auch ein tolles Hauptgericht, zusammen mit einem großen gemischten Salat an einem leichten Sommermittagessen.
Diese schönen Hummus-Varianten sind ideal als Party-Snack. Mit einer guten Portion Cracker (oder ungesäuertem Brot) und Stäbchen aus Karotte und Sellerie halten sie eure Gäste lange beschäftigt, zwischen einem Plausch und dem nächsten.
Willst du lernen, Cracker selber zu machen? Schau dir das Rezept für die Torta di riso an. Die Anleitung für die Cracker findest du ganz unten, in den Notizen (…und du lernst dabei auch, wie man die Torta di riso macht).
Wenn du keine Mayonnaise machen kannst, wird’s Zeit: schau dir mein Rezept an; du kannst ein bisschen davon neben das Hummus geben und es mit rohem Gemüse essen.
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 8
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Libanesisch
Zutaten
- 1 Dose Kichererbsen (aus der Dose)
- 1 Zitronensaft
- 1 Zehe Knoblauch (ohne Keim)
- 3 Esslöffel Tahina
- nach Belieben Petersilie und Koriander (fein gehackt)
- nach Belieben Salz und scharfe Chiliflocken
- 250 g getrocknete Saubohnen
- 3 Esslöffel Tahina (gehäuft)
- Eine halbe Zitrone (Saft)
- 1 Zehe Knoblauch (ohne Keim)
- nach Belieben Öl, Pfeffer, Salz
- nach Belieben frische Minze (fein gehackt, so viel du magst)
Küchengeräte
Du brauchst eine Küchenmaschine. Falls du keine hast: ein Passiergerät, eine Knoblauchpresse und ein Wiegemesser.
So bereitest du das Hummus aus Kichererbsen zu
Wir machen es uns hier einfach mit Kichererbsen aus der Dose, aber eingeweichte und dann gekochte getrocknete Kichererbsen funktionieren genauso gut, vielleicht sogar besser.
In den Becher meiner bewährten Küchenmaschine mit Messern habe ich die gut abgetropften und abgespülten Kichererbsen gegeben. Dazu kamen Salz und eine Knoblauchzehe, vom Keim befreit und mit der Knoblauchpresse zerdrückt. Ich habe den Saft einer halben Zitrone ausgepresst, dazugegeben und die Maschine gestartet. Ganz langsam habe ich Öl in einem dünnen Strahl zugegeben, während sich die Masse formte, und zum Schluss drei gehäufte Esslöffel Tahina (Sesampaste), die dem Hummus den Geschmack vervollständigt und für Cremigkeit sorgt. Zum Schluss werden die Gewürze hinzugefügt. Ich muss gestehen, dass ich ein Gewürzmix für Falafel aus Jerusalem mitgebracht habe und den manchmal verwende. Alternativ tut es ein großzügig gehackter Bund Petersilie und Koriander und eine Prise scharfer Chili. Wenn mir die Masse zu fest erscheint, verlängere ich sie gelegentlich mit ganz wenig eiskaltem Wasser, das sie auflockert und cremig macht.
Dieses Rezept habe ich in einem schönen Kochbuch aus Jerusalem gesehen und ausprobiert. Zuerst habe ich die Saubohnen im Schnellkochtopf ohne Salz 20 Minuten lang gekocht (bei dieser Sorte Bohnen ist kein Einweichen nötig); dann habe ich sie abgetropft, mit kaltem Wasser abgeschreckt und in den Becher meiner Küchenmaschine gegeben, zusammen mit einem Teelöffel Salz, etwas frisch gemahlenem Pfeffer, dem Saft einer Zitrone und der mit der Knoblauchpresse zerdrückten Knoblauchzehe. Dann habe ich die Maschine auf hoher Geschwindigkeit laufen lassen und nach und nach etwas Öl und die Minzblätter zugegeben; zum Schluss, um aufzuschlagen und zu glätten, ein Schuss eiskaltes Wasser direkt aus dem Kühlschrank, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zum Servieren habe ich das Hummus in einen tiefen Teller gegeben und mit Olivenöl bestrichen, so wie man es in Jerusalem macht.
Die Tahina ist eine Paste aus Sesamsamen, ähnlich wie Haselnuss-, Pistaziencreme oder Erdnussbutter. Man findet sie inzwischen überall, im Supermarkt oder in ethnischen Lebensmittelläden. Sie ist nicht nur für Hummus geeignet, sondern passt zu vielen anderen Gerichten. Mit der richtigen Kombination aus Aromen kann man damit z. B. auch ein Risotto mit Petersilie und Zitrone verfeinern.
Wenn du es ausprobieren willst: ich habe es getan:
Risotto mit Selleriescheiben – Rezept mit Tahina
Weißt du, wo du mich findest?
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