PFANNENBROT bzw. das Pizzillo ohne Hefe

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Mein Pfannenbrot ist nichts anderes als das berühmte Pizzillo ohne Hefe, das meine Oma in der heißen Asche des Kamins gemacht hat. Sie verknetete Hartweizenmehl mit Wasser und Schmalz, dann gab sie Natron dazu, formte die Pizzilli und legte sie auf den heißen Stein des Kamins, der in den Bergen immer brannte.

Das Pizzillo ohne Hefe ersetzte bei den Mahlzeiten das Brot, wurde aber auch als Zwischenmahlzeit mit Aufschnitt und Käse serviert. Ich erinnere mich an Opas Salsicce in Öl oder frisch geschnittenen rosa Speck – typische, einfache Bergkost. Und ich kann euch versichern: Keiner hat das fehlende klassische Brot vermisst.

In meinem Rezept für das Pfannenbrot habe ich das Schmalz durch Olivenöl ersetzt und das Pizzillo ohne Hefe auf einer Herdplatte gebacken, aber der praktische Gedanke des schnellen Pfannenbrots und der Zauber des Pizzillo bleiben gleich. Probiert auch gerne die hausgemachten Piadine in der Olivenöl- und der weichen Variante.

  • Kosten: Sehr günstig
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Portionen: 4 Stück
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch

Zutaten

  • 150 g Hartweizenmehl (fein vermahlen)
  • 150 g Mehl Typ 0
  • 50 ml Olivenöl
  • 150 ml Wasser
  • 1 cucchiaino feines Salz
  • 1 cucchiaino Natron (wenig)

nicht definiert

Utensilien

nicht definiert

Zubereitung

  • Vermischt alle Zutaten: Mehl, lauwarmes Wasser, Olivenöl, Salz und Natron.

    Knetet zu einem glatten, festen Teig, dann teilt ihr ihn in 4 Portionen, je etwa 125 g. Ihr könnt das auch grob abschätzen.

  • Inzwischen die beschichtete Bratpfanne auf dem Herd vorheizen.

    Nehmt eine Teigkugel, drückt sie flach, formt einen runden Fladen und legt ihn auf die heiße Pfanne. Dann mit einer Gabel an einigen Stellen einstechen.

  • Wendet den Fladen ein paar Mal, sodass er auf beiden Seiten gart; in wenigen Minuten ist er fertig.

    Das Pfannenbrot hält sich mehrere Tage in einer Frischhaltefolie oder in einem Plastik-Lebensmittelbeutel.

Autorenbild

melogranierose

Rezepte, die alle am Tisch glücklich machen – egal, welche Ernährungsphilosophie jemand hat.

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