A‘ pasta n’casciata. Entstanden als Rezept zur Resteverwertung, hat es später seine Identität in der Gastronomie gefunden.
Ich würde nicht sagen, dass es sich um einen klassischen Auflauf handelt, denn früher wurde es in einem Tontopf auf der Glut gegart und genau in diesem Topf serviert.
Der Name der Pasta stammt genau von dieser besonderen Garweise, denn „u ncaçiu“ im Dialekt von Mistretta bedeutet, den Topf mit Glut zu bedecken.
Wie ich schon sagte, bereiten wir es heute ohne Resteverwertung zu, mit Tomatensoße, hartgekochten Eiern, Caciocavallo, gebratenen Auberginen (du siehst gleich Alternativen) und viel Basilikum.
Im Folgenden findest du die Zubereitung der Pasta traditionell und danach mit dem Bimby; in beiden Fällen geht es anschließend in den Ofen. Aus meiner Heimat für euch.
Rezepte, die ich für dich ausgesucht habe:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 50 Minuten
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Backofen, Kochen
- Küche: Italienische Regionalküche
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten für A‘ pasta n’casciata
- 300 g Auberginen
- 200 g Sonnenblumenöl
- 40 g Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- 40 g extra natives Olivenöl
- 700 g passierte Tomaten
- nach Geschmack Salz
- 3 Eier
- 150 g Caciocavallo (Ragusano DOP)
- 10 Blätter Basilikum
- 300 g Nudeln (kurz)
A‘ pasta n’casciata
Werkzeuge
- Tontopf
- 2 Pfannen
- Kochtopf
- Kleiner Topf oder Bimby
- Schneidebrett
- Messer
Zubereitung: A‘ pasta n’caciata von Rita Amordicucina
Ich bevorzuge violette Auberginen. In diesem Rezept werden sie frittiert, aber ich habe auch eine Lösung für diejenigen, die nicht frittieren möchten.
Wenn du sie frittieren willst, schneide sie in Scheiben von einem halben Zentimeter, bestreue sie mit Salz und lege sie für etwa 1 Stunde mit einem Gewicht darauf in ein Sieb.
Danach spülst du sie ab, tupfst sie mit einem Tuch trocken und frittierst sie in reichlich Pflanzenöl. Dann legst du sie zum Abtropfen in ein Sieb und machst mit dem Rezept weiter.
Wenn du sie stattdessen im Ofen garen möchtest, musst du sie nicht salzen. Schneide sie in Würfel von 2 cm, verteile sie auf einem Backblech mit etwas Salz und pinsle sie mit etwas Olivenöl ein, und backe sie bei 190° Umluft für 15 Minuten.
So sehen sie anschließend aus.
Schneide die Zwiebel in Stücke und auch den Knoblauch,
gib beides in eine Pfanne mit etwas Olivenöl und lasse es für circa 3 Minuten anschwitzen.
Wenn die Zwiebel leicht gebräunt ist, gieße die passierten Tomaten dazu und eine kleine Prise Salz, rühre um und…
Decke mit einem Spritzschutz ab. Lass die Soße bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit kannst du die hartgekochten Eier vorbereiten.
Koche die Pasta al dente
Gib Zwiebel und Knoblauch in den Mixtopf und zerkleinere 7 Sek. Stufe 7, sammle mit dem Spatel zusammen, gib das Olivenöl hinzu und lasse es 3 Min. bei 110° Stufe 1 anschwitzen.
Gib die passierten Tomaten und einen halben Teelöffel Salz dazu und koche 10 Min. bei 100° Stufe 1. Wenn du fertig bist, spüle den Mixtopf aus und…
Gib 500 g Wasser in den Mixtopf. Lege die Eier in den Gareinsatz und koche sie 16 Min., Varoma, Stufe 1.
Wenn sie fertig sind, spüle sie unter kaltem Wasser ab und pelle sie.
Koche die Pasta al dente.
Schneide den Käse in Würfel.
Pelle die hartgekochten Eier und schneide sie ebenfalls.
Gieße die Pasta ab und vermische sie mit der Soße. Füge die Eier, die Auberginen, die mit der Hand gezupften Basilikumblätter und den Käse hinzu, mische alles und
Gib alles in einen Tontopf. Falls du keinen hast, nimm eine Auflaufform; in jedem Fall sollte das Gericht nicht abgedeckt werden.
Heize den Grill auf 200° vor, stelle den Topf in die Mitte des Ofens und lasse ihn so lange, bis oben eine Kruste entsteht.
Da ist vieles Geschmackssache: je nachdem, wer es etwas mehr oder weniger angebrannt mag. Das Originalrezept sieht vor, den Tontopf in die Glut zu setzen, aber wer wie ich keine Möglichkeit dazu hat, muss sich mit dem heimischen Ofen behelfen.
Fertig: A‘ pasta n’casciata
Aufbewahrung und Tipps
A‘ pasta n’caciata von Rita Amordicucina. Dieses Gericht kannst du im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren und bis zu 3 Monate einfrieren.
Für dieses Rezept könntest du auch Pasta-Reste vom Mittagessen verwenden.
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