Linzer-Tarte

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Sie wird Linzer Torte genannt, ein typisches österreichisches Gebäck, das seinen Namen von der Stadt Linz hat. Ich nenne sie: Linzer-Tarte mit einigen Abwandlungen des traditionellen Rezepts. Es handelt sich um einen Mürbeteig, der besonders würzig ist durch Zimt, Nelken und geröstete, anschließend gemahlene Mandeln. Der Teig ist buttrig und krümelig und umschließt eine Beerenkonfitüre. Am nächsten Tag genossen wird sie wunderbar. Also bleibt euch nichts anderes übrig, als sie auszuprobieren und zu probieren!

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 1 Stunde
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Portionen: 10 Personen
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch

Zutaten

  • 420 g Weichmehl
  • 338 g geklärte Butter
  • 135 g Puderzucker
  • 84 g Mandeln oder Mandelmehl
  • 84 g Eier
  • 1 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1 Teelöffel gemahlene Nelken (optional)
  • 350 g Beerenkonfitüre

Werkzeuge

  • Spritzbeutel
  • Tortenring für 26 cm
  • Backpapier
  • Backmatte
  • Backblech

Schritte

Wenn ihr euch entscheidet, gemahlene Mandeln zu verwenden, müsst ihr diese zuerst ein paar Minuten in der Pfanne oder im Ofen rösten und danach fein mahlen, idealerweise mit zwei Esslöffeln Puderzucker, die ihr von der ursprünglichen Zuckermenge abzieht. Achtung: nur in Intervallen mahlen, sonst geben die Mandeln Öl ab und werden zu einer Paste. Für die Butter empfehle ich, sie mindestens 4–5 Stunden vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen: sie sollte weich, aber noch formbar sein. Siebt auch das Mehl.

  • Bereitet alle Zutaten vor, so fällt das Einfüllen später leichter.

  • Beginnt damit, den Zimt leicht in die verquirlten Eier einzurühren.

  • Gebt Puderzucker und die weiche, aber noch formbare Butter in die Küchenmaschine. Arbeitet bei mittlerer Geschwindigkeit, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.

  • Nun einen Teil der Eier hinzufügen und ein paar Sekunden arbeiten. Falls der Teig an den Seiten der Schüssel klebt, mit einer Spachtel zusammenführen und zur Mitte bringen. Den restlichen Teil der Eier dazugeben und nochmals kurz mixen.

  • Die gemahlenen Mandeln einarbeiten, gut vermengen und anschließend das Mehl dazugeben.

  • Die gesamte Verarbeitung mit dem schrittweisen Einfügen der Zutaten darf nicht zu lange dauern, da der Teig nur kurz gearbeitet werden soll.

  • Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein.

  • Legt die Mikrolöchermatte auf das Backblech. Bestreicht den Ring mit geschmolzener Butter, damit das Backpapier haftet. Ich habe einen Ring verwendet, um den Biskuit zuzuschneiden.

  • Teilt den Teig in zwei Spritzbeutel mit Tüllen, eine runde von 1 cm und eine sternförmige von 0,5 cm oder etwas größer. Mit der runden Tülle beginnt ihr, die Basis in einer Spirale aufzubauen.

  • Glättet den Teig gleichmäßig.

  • Mit dem zweiten Teig und der sternförmigen Tülle formt ihr den Rand, damit die Konfitüre gehalten wird.

  • Die Konfitüre gleichmäßig verstreichen.

  • Mit dem Spritzbeutel und der sternförmigen Tülle die klassischen Gitterstreifen ziehen; ich habe 8 gemacht: 4 vertikal und 4 diagonal, sodass Rauten entstehen. Am Rand noch Rosetten setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 160° Umluft für 35 Minuten backen. Passt die Backzeit an: jeder Ofen backt etwas anders.

  • Die Tarte sollte eine haselnussbraune Farbe erreichen. Eure Linzer-Tarte ist fertig!

Aufbewahrung

Die Linzer-Tarte könnt ihr bis zu 3 Tage unter einer Kuchenhaube aufbewahren.

Varianten

In diesem Rezept habe ich eine Beerenkonfitüre verwendet, ihr könnt aber Himbeeren, rote Johannisbeeren oder Blaubeeren nehmen. Statt Mandeln könnt ihr auch geröstete und gemahlene Haselnüsse verwenden, das bringt noch mehr Aroma.

Autorenbild

salatoedolcecompagnia

Einfache und traditionelle Rezepte.

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