Heute teile ich mit euch die Reginelle-Kekse in einer glutenfreien Variante. Bei uns zuhause nennen wir sie Sesamini, weil sie mit Sesam überzogen sind. Ich habe diese Kekse glutenfrei zubereitet, damit auch diejenigen, die kein Gluten vertragen, nicht auf diesen Genuss verzichten müssen.
Anders als bei den traditionellen Reginelle, bei denen man zuerst die Stränge formt und dann die kleinen Stückchen schneidet, ist die Verarbeitung hier etwas anders, aber ich versichere euch: sie ist ganz einfach, vielleicht sogar noch leichter als die Originalversion! Das Ergebnis ist fantastisch und lässt euch die klassischen Kekse nicht vermissen.
Um denen entgegenzukommen, die den starken Geruch von Ammoniak (wie er in der traditionellen Rezeptur verwendet wird) nicht mögen, habe ich mich entschieden, das übliche Backpulver zu verwenden. Das Ergebnis ist erstaunlich: die Kekse bleiben schön mürbe und köstlich.
Kommt mit, wir legen los und backen ein wenig.
Gutes Gelingen, Giusi.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr preiswert
- Vorbereitungszeit: 1 Stunde 35 Minuten
- Portionen: 27 Stück
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
Zutaten für die glutenfreien Reginelle-Kekse
- 200 g Reismehl
- 80 g Kartoffelstärke
- 90 g Schmalz
- 1 Ei
- 80 g Kristallzucker
- 20 g Milch
- 1 Teelöffel Backpulver
Schritte für die glutenfreien Reginelle-Kekse
Beginnt damit, das Reismehl und die Kartoffelstärke zusammen mit dem Schmalz zu verarbeiten. Reibt die Mischung mit den Händen, bis sie eine sandige Konsistenz hat. Gebt anschließend den Kristallzucker, das Ei, die Milch und das Backpulver dazu. Knetet alles schnell zu einem gleichmäßigen Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn für eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
Nach der Ruhezeit teilt ihr den Teig in sechs gleich große Teile, das erleichtert die Verarbeitung. Nehmt jedes Stück und arbeitet es kurz mit den Händen, damit es wieder geschmeidig wird; falls der Teig klebrig ist, hilft ein hauch von Reismehl.
Nehmt kleine Teigstückchen von etwa 20–25 g. Formt zuerst Kugeln und gestaltet dann jedes Stück in die typische längliche, rechteckige Form der Reginelle. Befeuchtet die Hände und streicht die Oberfläche der Kekse mit Wasser ein, danach in Sesamsamen wälzen und gut andrücken, damit sie haften bleiben.
Legt die Kekse auf ein Backblech mit Backpapier und backt sie im statischen Ofen bei 170°C für etwa 25 Minuten, bis sie vollständig goldbraun sind.
Die glutenfreien Reginelle sind jetzt bereit zum Genießen.
Aufbewahrung
Diese Kekse halten sich hervorragend für etwa 7–10 Tage. Das Geheimnis ist, sie in einem luftdichten Behälter oder in einer klassischen Blechdose aufzubewahren und erst dann einzusortieren, wenn sie komplett abgekühlt sind. Das im Teig enthaltene Schmalz hilft, die mürbe Konsistenz über die Zeit zu bewahren, sodass die Kekse nicht hart werden.

