Nur-Buchweizen-Brot aus der eigenen Küche. Ich konnte es kaum erwarten, diesen unglaublichen Erfolg mit euch zu teilen! Wer auf eine glutenfreie Ernährung angewiesen ist, weiß nur zu gut, welche Schwierigkeiten es gibt, ein Produkt zu erhalten, das nicht zäh oder geschmacklos ist. Nach unzähligen Versuchen und Tests habe ich endlich den Schlüssel zu einem Brot mit rustikalem Geschmack, tollem Aroma und überraschender Konsistenz gefunden.
Dieses Rezept entstand aus dem Wunsch, nicht aufzugeben und eine Alternative zu finden, die den klassischen Varianten so nah wie möglich kommt, dabei aber die Einfachheit einer hausgemachten Zubereitung bewahrt. Perfekt für alle, die echte, gute Produkte suchen — das Gefühl, eine so gelungene Scheibe Brot aufzuschneiden, ist unbezahlbar.
Komm mit, wir legen los und wagen uns ans Backen.
Gutes Gelingen, Giusi.
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- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Mittel
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Vorbereitungszeit: 2 Stunden
- Portionen: 5Personen
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
Zutaten für das Nur-Buchweizen-Brot
- 500 g Buchweizenmehl
- 500 g Wasser
- 1 Würfel frische Hefe (glutenfrei)
- 20 g extra natives Olivenöl
- 8 g Salz
- 1 Esslöffel Rohrohrzucker
Utensilien
Ich habe eine ovale Keramikform (ca. 27 x 20 cm) verwendet, um die klassische Brotlaib-Form aufzugreifen. Ihr könnt natürlich nehmen, was ihr möchtet, wichtig ist nur, dass die Form ausreichend groß ist; eine Kastenform (Plumcake-Form) tut es ebenfalls.
Unten lasse ich euch den Link zu einer passenden Form, die fast dieselben Maße wie meine hat, falls ihr Interesse an einem Kauf habt.
- 1 Backform 27×20
Schritte für das Nur-Buchweizen-Brot
Zuerst zerbröselt ihr die Hefe in einer kleinen Schüssel und gebt einen Esslöffel Rohrohrzucker hinzu. Gut umrühren und beiseitestellen: In wenigen Minuten wird die Mischung sich auflösen und flüssig werden.
In der Zwischenzeit gebt ihr in eine große Schüssel das Wasser und das Pflanzenöl und fangt an, nach und nach das Buchweizenmehl unterzurühren.
Bevor ihr die ganze Mehlmenge verwendet habt, gebt das Salz zum Teig. Nun nehmt ihr die bereits flüssige Hefemischung und gießt sie zum Teig dazu, gut vermengen. Macht euch keine Sorgen, wenn der Teig recht flüssig wirkt – das ist bei dieser Zubereitungsart ganz normal.Gebt die Masse in eine gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form. Mit einem sauberen Tuch abdecken und an einem geschützten Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Da es sich um ein glutenfreies Mehl handelt, wird die Gehzeit moderat sein und sich anders verhalten als bei traditionellen Mehlen, aber genau das ist das Geheimnis seiner finalen Konsistenz.
Nach der Gehzeit könnt ihr, wenn ihr möchtet, die Oberfläche des Brotes mit Leinsamen oder euren Lieblingssamen bestreuen. Im Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 190 °C etwa 50 Minuten backen.
Wenn ihr eine besonders knusprige Kruste auch an der Unterseite möchtet, empfehle ich, das Brot in den letzten 5 Minuten der Backzeit aus der Form zu nehmen, damit es von allen Seiten schön bräunt. Ich habe das nicht gemacht, da die obere Kruste bereits perfekt war und der Kontrast zur etwas weicheren Unterseite unwiderstehlich wirkte. Nach dem Backen lasst es auf einem Gitterrost abkühlen, bevor ihr es anschneidet.
Ich hoffe, dieses Rezept hat euch genauso gut gefallen wie mir. Bis zum nächsten Abenteuer in der Küche.
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Aufbewahrung
Ihr könnt euer Nur-Buchweizen-Brot in einem sauberen Geschirrtuch gewickelt etwa 2–3 Tage aufbewahren. Mein persönlicher Tipp ist jedoch, es in Scheiben zu schneiden und einzufrieren: Das mache ich immer, so habe ich immer etwas im Gefrierschrank parat. Wenn ihr Lust auf eine Scheibe habt, lasst sie einfach bei Raumtemperatur auftauen oder nutzt die Auftau-Funktion eurer Mikrowelle und richtet euch nach den Einstellungen eures Geräts.

