Pasqualine-Törtchen

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Ostern steht vor der Tür! 🕊 Und nicht ohne Grund widmet unsere wöchentliche Rubrik Light and Tasty heute die Ausgabe den Eiern, einer unverzichtbaren Osterzutat! 🐣 Für den Anlass habe ich Pasqualine-Törtchen vorbereitet, eine Neuinterpretation der klassischen Torta Pasqualina, zubereitet mit denselben Grundzutaten (Pasta matta, Eier, Kräuter), aber „offen“ statt im Teig eingeschlossen. Sagen wir… eine Art dekonstruierte Pasqualina, naja, mehr oder weniger. 🤭😁

Für dieses Rezept habe ich mich von einer Rezeptidee aus dem Monatsmagazin von Conad inspirieren lassen, einem Magazin, das mir sehr gefällt, weil es immer Rezepte enthält, die zu mir passen. Ich habe allerdings ganz andere Zutaten verwendet, abgesehen von den hartgekochten Eiern (natürlich!) und der Kurkuma, einer unerwarteten Zutat für eine Pasqualina, aber mir gefiel die Idee eines gelben Teigs (der farblich wunderbar zum Eigelb passt 😀) und die Vorstellung eines Gemüsenests, in das man die Eier legt. Naja, die Nest-Idee ist zwar nicht neu, aber ein zeitloser Osterklassiker, der immer gut ankommt und nie aus der Mode kommt! 🤩

Ich hoffe, euch gefallen diese Pasqualine-Törtchen; sie bestehen aus wenigen, einfachen Zutaten, sind super einfach zuzubereiten und sehen auf dem Tisch toll aus, trotz ihrer Schlichte. Probiert sie gern selbst aus!

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Weitere Pasqualine-Rezepte: 👇

Pasqualine-Törtchen
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 45 Minuten
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Portionen: 4
  • Kochmethoden: Backofen, Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ostern, Alle Jahreszeiten

Zutaten

👉 Die Angaben beziehen sich auf vier Törtchen, zwei gefüllt mit Wildkräutern und zwei mit Rucola.

  • 200 g Mehl Typ 1
  • 40 g Maiskeimöl
  • 1 Teelöffel Kurkuma (4 g)
  • 100 g Wasser
  • Pfeffer
  • 2 hartgekochte Eier
  • 100 g Wildkräuter (gezählt nach dem Garen, alternativ Mangold oder Spinat)
  • 20 g Rucola
  • 40 g Quartirolo Lombardo
  • Schnittlauch
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 Teelöffel natives Olivenöl extra
  • Pfeffer

Werkzeuge

  • Ciotola
  • Tagliere
  • Matterello
  • Stampi per crostate einzelportion
  • Forbici

Schritte

  • Die Pasta matta zubereiten:

    Das Mehl in eine Schüssel geben.

    Öl und Wasser mit Kurkuma und einer Prise Pfeffer vermischen. Alles zum Mehl geben, mit einem Löffel verrühren und dann kurz mit den Händen kneten.

    Pasta matta mit Kurkuma
  • Den Teigling in 4 gleich große Teile teilen und in den Kühlschrank legen.

    In der Zwischenzeit:

    Die Eier hart kochen (in kochendem Wasser 10 Minuten).

    Die Kräuter garen (für 10–15 Minuten mit ca. 2 Fingern Wasser und geschlossenem Deckel), dann für ein paar Minuten in der Pfanne mit einem Teelöffel Öl und einer Knoblauchzehe anbraten (gleiche einfache Anleitung wie beim Rezept für gebratene rote Mangoldblätter).

    Zwei Bund Rucola waschen und trocknen und mit einem Schuss Öl und ein paar Tropfen Essig anmachen (oder nach Wunsch auch pur verwenden).

    Den Quartirolo in kleine Würfel schneiden.

    Zum Schluss einige Schnittlauchhalme als Dekoration vorbereiten.

  • Die erste Tartelette formen, indem man ein Stück Teig aus dem Kühlschrank nimmt (ich lasse den Rest im Kühlschrank, damit der Teig frisch bleibt und sich besser verarbeiten lässt).

    Den Teig mit dem Nudelholz ausrollen.

    Mit einem Teigrädchen Teigscheiben in der Größe der Förmchen ausschneiden (ich habe Silikon-Tarteförmchen verwendet).

    Pasta matta mit Kurkuma
  • Vor dem Backen die Böden mit Bohnen beschweren, damit der Teig beim Backen nicht verrutscht.

  • Die Törtchen bei 180°C im Ofen 15–20 Minuten backen.

    Etwas abkühlen lassen und dann zusammensetzen:

    Zwei Törtchen mit Rucola füllen und zwei mit dem gekochten Gemüse.

    Die hartgekochten Eier schälen und halbieren.

    Einige Schnittlauchhalme auf Rucola und Kräuter legen und die Eierhälften daraufsetzen.

    Die Quartirolo-Würfel und fein mit der Schere geschnittenen Schnittlauchstücke hinzufügen.

    Mit einer Prise Pfeffer vollenden.

    Pasqualine-Törtchen mit Rucola
  • Pasqualine-Törtchen
  • 🔸 Der Teig ist knusprig. Wenn man ihn dünner ausrollt, kann man aus derselben Menge 6–8 Törtchen machen statt der hier angegebenen 4. Tatsächlich wird Pasta matta normalerweise dünn verarbeitet, um die Knusprigkeit zu betonen.

    🔹 Wenn man eine bröseligere und weniger knusprige Konsistenz bevorzugt, kann man das Öl durch Butter ersetzen.

    🔸 Statt der gekochten Kräuter kann man klassischen Spinat, Mangold oder Agretti verwenden; anstelle von Rucola passen auch Feldsalat oder Babyspinat.

    🔹 Auch der Käse lässt sich nach Belieben austauschen – von Mozzarella bis Robiola – oder man streicht Ricotta oder Frischkäse auf den Teig (unter dem Gemüse).

Tipps ohne Salz

Senza sale Wie immer habe ich diesem Rezept kein Salz hinzugefügt. Kurkuma ist perfekt, um Geschmack zu geben!

Wenn du daran interessiert bist, Salz zu reduzieren oder zu vermeiden, denk immer daran:
▫ Salz schrittweise reduzieren – der Gaumen muss sich langsam gewöhnen und sollte die schrittweise Verringerung nicht bemerken.
▫ Gewürze verwenden: Chili, Pfeffer, Curry, Muskatnuss, Zimt, Nelken, Kreuzkümmel…
▫ Aromatische Kräuter nutzen: Basilikum, Petersilie, Oregano, Thymian, Salbei, Majoran, Rosmarin, Minze…
▫ Samen verwenden: Sesam, Pinienkerne, Mandeln, Walnüsse…
▫ Scharfe Gemüse oder Früchte einsetzen: Knoblauch, Zwiebel, Zitrone, Orange…
▫ Mein salzfreies Gemüsepulver und das Gomasio verwenden.
▫ Frische Lebensmittel bevorzugen.
▫ Kochmethoden vermeiden, die Geschmack verlieren (Wasserkochen), stattdessen Grill, Päckchen, Dampf oder Mikrowelle wählen.
▫ Die Salzmühle nicht auf den Tisch stellen!
▫ Gönn dir ab und zu einen kleinen Ausrutscher – das tut der Stimmung gut und hilft, durchzuhalten.

Wenn du nicht auf Salz verzichten möchtest oder kannst:
▫ Du kannst meine Rezepte natürlich nach deinen Gewohnheiten salzen.

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Autorenbild

catiaincucina

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