Millefeuille-Torte mit fertigem Blätterteig, Crème und Birnenkompott. Die Millefeuille-Torte ist super einfach zuzubereiten, aber hat eine beeindruckende Optik. Sie wird mit einer Basis aus fertigem Blätterteig oder selbstgemachtem Blätterteig zubereitet, mit einer Pâtissière-Creme mit Sahne, auch italienische Crème Chantilly genannt, die ihr nach Wunsch verfeinern könnt. Ich habe sie beispielsweise mit Crème Chantilly und Birnenkompott gefüllt, ihr könnt aber auch eure liebsten Konfitüren und Marmeladen verwenden oder frisches Obst nach Belieben. Die Millefeuille zu machen ist wirklich einfach und das Ergebnis ist so gut und schön, dass ihr viele Komplimente bekommen werdet, ähnlich wie bei der Millefeuille mit Ricotta und Erdbeeren. Wie macht man die Millefeuille-Torte? Ganz einfach, kommt in die Küche, ich zeige euch, wie man sie zubereitet. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Facebook-Seite (hier) und meinem Instagram-Profil (hier) folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 4 Stunden
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 6
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für die Millefeuille-Torte mit Crème Chantilly
- 1 1/2 Rolle Blätterteig
- nach Bedarf feiner Zucker
- 500 g Vollmilch
- 100 g Mehl Typ 00
- 1 Ei (mittelgroß)
- 180 g Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- nach Bedarf Zitronenschale
- 100 g Schlagsahne
- 8 g Gelatineblätter
- 20 g Wasser
- 1 Birne (fest und kompakt für Birnenchips)
- nach Bedarf Zitronensaft (für die Birnenchips)
- 400 g Birnen (reif)
- 50 g Zucker
- nach Bedarf Zitronensaft
Werkzeuge
- 1 Backform
- 1 Backofen
- Schüsseln
- 1 Pfanne
- Kühlschrank
- Spritzbeutel
- Topf
- Mandoline
- Handmixer
Schritte zur Zubereitung der Millefeuille-Torte mit Crème Chantilly
Beginnen wir mit der Zubereitung der „falschen“ Crème Chantilly – falsch, weil die Pâtissière-Creme, die die Basis bildet, hier mit nur einem Ei zubereitet wird. Verrührt Mehl und Zucker in etwas Milch, gebt dann das Ei hinzu und wenn die Masse homogen ist, fügt die restliche Milch hinzu und rührt alles glatt. Lasst die Creme bei mäßiger Hitze unter ständigem Rühren eindicken.
Vom Herd nehmen, die geriebene Schale einer Zitrone, Vanillepulver oder Vanilleessenz hinzufügen und noch einmal mit dem Schneebesen durchrühren. Gebt die Creme in eine Schüssel, bestreut sie mit Zucker und deckt sie mit Frischhaltefolie ab. Lasst sie bei Zimmertemperatur abkühlen und rührt zwischendurch um, dann stellt die Creme für ein paar Stunden in den Kühlschrank.
Nachdem die Creme komplett abgekühlt ist, schlagt die kalte Sahne in einer Schüssel steif, die ihr vorher für etwa 20 Minuten eingefroren habt. Hebt die Sahne vorsichtig unter die Creme.
Weicht die Gelatineblätter in kaltem Wasser ein und lasst sie quellen.
Drückt die Gelatineblätter aus und löst sie mit etwas heißem Wasser auf – das könnt ihr in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle machen. Gebt die Gelatine zur Creme, verrührt alles mit dem Schneebesen und stellt die Creme für mindestens 4–5 Stunden in den Kühlschrank, bis sie kalt und fest ist.
Bereitet das Birnenkompott zu. Ich habe hier „Pere Coscia dell’Etna“ verwendet, süße und reife Birnen, aber jede Sorte funktioniert. Die Birnen waschen, schälen, entkernen, noch einmal abspülen, in Stücke schneiden und in eine Pfanne geben. Den Saft einer halben Zitrone hinzufügen. Bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Birnen eingedickt sind und ein dichtes Kompott entstanden ist; zwischendurch umrühren und die Stücke mit einer Gabel etwas zerdrücken. Abkühlen lassen und beiseitestellen.
Rollt den Blätterteig aus und schneidet drei Rechtecke von je 25×15 cm aus. Bestreicht sie leicht mit Wasser, bestreut sie mit Zucker, pikst sie mit einer Gabel ein und backt sie bei 200°C für etwa 10 Minuten oder bis sie goldbraun und durchgebacken sind.
Sobald alle Komponenten fertig sind, setzt ihr die Torte zusammen. Legt die erste Blätterteigschicht auf eine Platte, füllt einen Spritzbeutel mit der vorher angerührten Creme und verteilt die Creme gleichmäßig auf der ersten Schicht. Verteilt etwas Kompott darüber und deckt mit der nächsten Blätterteigschicht ab. Wiederholt das Schichten mit Creme und Kompott und setzt schließlich die letzte Blätterteigschicht obenauf.
Dekoriert mit Creme; ich habe zusätzlich Birnenchips zur Verzierung verwendet.
Für die Birnenchips eine sehr feste Birne mit einer Mandoline in hauchdünne Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und die Scheiben im Korb der Heißluftfritteuse so anordnen, dass sie sich nicht überlappen. Bei 100°C für etwa 40 Minuten trocknen lassen, bis sie komplett ausgetrocknet sind. Alternativ könnt ihr Umluft im Backofen verwenden und die Zeit etwas verlängern. Ihr könnt auch ein Dörrautomat benutzen. Bewahrt die Birnenchips luftdicht verpackt auf und setzt sie kurz vor dem Servieren auf die Torte, da sie sonst durch die umgebende Feuchtigkeit wieder weich werden können.
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Hinweise zur Aufbewahrung und Tipps
Die Millefeuille sollte im Kühlschrank in einem passenden Behälter aufbewahrt werden. Am besten einige Stunden ruhen lassen, damit sich die Creme setzt. Innerhalb von 48 Stunden verzehren. Nicht zum Einfrieren geeignet.
Wenn ihr die Blätterteigschichten knuspriger erhalten möchtet, könnt ihr die Torte kurz vor dem Servieren füllen, besonders an heißen Tagen.
Für ein besseres Ergebnis verwendet eine gut gekühlte, nicht zu flüssige Creme: Das hilft, stabilere Schichten und eine ordentlichere Präsentation zu erreichen.
Falls Reste übrigbleiben, könnt ihr die Torte bereits portioniert aufbewahren – so lässt sie sich beim Servieren leichter schneiden, ohne auseinanderzufallen.

