Pasta mit Rotkohl-Pesto: manchmal reicht wenig, um etwas anderes als sonst auf den Tisch zu bringen. Ein Rotkohl, ein paar Mandeln, etwas frisches Basilikum und ein guter Käse: einfache Zutaten, die zusammen püriert zu einer samtigen Creme mit überraschender Farbe werden.
Das Rotkohl-Pesto ist ein feines und duftendes Würzmittel, perfekt, um Pasta zu umhüllen und ein alltägliches erstes Gericht in etwas Besonderes, preiswertes und Schnelles zu verwandeln. Der Kohl wird nach kurzer Garzeit weich und süß und verbindet sich mit Mandeln und Käse zu einer rustikalen, geschmackvollen Creme.
Das ist ein einfaches und schnelles Rezept, ideal, wenn man ein ehrliches, etwas anderes Pastagericht servieren möchte. Wenn ihr cremige Pastasaucen mögt, findet ihr im Blog auch das wundervoll duftende Pistazienpesto von Bronte oder das klassische sizilianische Pesto aus getrockneten Tomaten, reich und aromatisch.
Dieses Pesto passt zu verschiedenen Pastasorten: ihr könnt es mit kurzen Nudeln wie Cavatelli, hausgemachten Busiate, Maccheroni al ferretto oder hausgemachte Gnocchetti sardi probieren.
Probiert es mit frisch abgegossener Pasta und rundet das Gericht mit einer Prise Käse ab: so serviert ihr ein cremiges, duftendes Pastagericht mit einer wunderschönen Farbe, ähnlich der Pasta mit Rote-Bete-Pesto, das gleich beim ersten Blick überrascht.
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Schaut euch auch diese originellen Pestos an, etwas anders als üblich, für fantastische Pastagerichte!
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 25 Minuten
- Portionen: 5
- Kochmethoden: Herd, Mikrowelle
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten für die Pasta mit Rotkohl-Pesto
- 500 g frische Pasta (oder 350 g trockene Pasta)
- 300 g Rotkohl
- 70 g Parmesan
- 30 g Pecorino
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Bund Basilikum (falls Saison)
- 1 Esslöffel Zitronensaft (um die Farbe des Pestos hervorzuheben)
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 100 ml extra natives Olivenöl
Werkzeuge
- Mixer
- Topf
Schritte zur Zubereitung der Pasta mit Rotkohl-Pesto
Fangen wir mit der Zubereitung des Rotkohl-Pestos an: Entfernt die äußeren, härteren Blätter vom Rotkohl, wascht ihn gründlich unter fließendem Wasser und halbiert ihn. Schneidet ihn dann in Stücke oder grobe Streifen. Gebt den Kohl in eine mikrowellengeeignete Schüssel, deckt sie ab und gart den Kohl etwa 15 Minuten bei 750 W, bis er weich ist. Alternativ könnt ihr ihn dämpfen oder bei niedriger Hitze in der Pfanne mit sehr wenig Wasser dünsten, bis er zart ist. Danach abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Mandeln in einer beschichteten Pfanne einige Minuten rösten und dabei oft umrühren, bis sie leicht goldbraun und aromatisch sind.
Gebt den gekochten Rotkohl und die gerösteten Mandeln in den Mixer.
Fügt Parmesan, Pecorino, Knoblauch, frisches Basilikum (falls vorhanden), den Zitronensaft zum Hervorheben der leuchtenden Farbe, eine Prise Salz und frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.
Gießt das extra native Olivenöl dazu und püriert alles, bis eine glatte, homogene Creme entsteht.
Falls nötig, noch etwas Öl dazugeben, um die Konsistenz zu regulieren.
Bringt reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen und kocht die Pasta, bis sie al dente ist.
Gießt die Pasta ab und gebt sie in eine Schüssel oder Pfanne. Fügt das Rotkohl-Pesto hinzu und mischt gut, dabei bei Bedarf ein paar Esslöffel Nudelwasser einrühren, damit die Sauce cremiger wird.
Portioniert die Pasta auf Teller und beendet das Gericht mit einer Prise Parmesan und ein paar Basilikumblättchen.
Aufbewahrungshinweise und Tipps
Die Pasta mit Rotkohl-Pesto schmeckt frisch am besten, wenn die Sauce cremig ist und die Nudeln gut umhüllt. Falls Reste bleiben, könnt ihr sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 1 Tag aufbewahren. Zum Servieren in der Pfanne mit einem Esslöffel Wasser oder einem Schuss Öl erwärmen, damit sie wieder cremig wird.
Das Rotkohl-Pesto selbst hält sich im Kühlschrank 2–3 Tage in einem gut verschlossenen Glas, zugedeckt mit etwas extra nativem Olivenöl.
Für ein noch aromatischeres Ergebnis könnt ihr die Mandeln leicht anrösten, bevor ihr sie püriert. Wer mag, kann sie auch durch Walnüsse oder Pistazien ersetzen.
Der Zitronensaft sorgt nicht nur für Frische, sondern hilft auch, die schöne violette Farbe des Kohls zu bewahren.
Wenn ihr die Pasta extra cremig möchtet, könnt ihr beim Anrichten ein paar Löffel Ricotta oder Stracciatella untermischen.
Dieses Pesto eignet sich auch hervorragend als Belag für Bruschetta, Crostini oder Sandwiches oder zum Verfeinern von Getreidegerichten wie Farro oder Couscous.
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Häufig gestellte Fragen
Kann man das Rotkohl-Pesto auch roh zubereiten?
Ja, das Rotkohl-Pesto lässt sich auch roh herstellen, aber eine leichte Garung macht den Kohl weicher, besser verdaulich und milder im Geschmack. In diesem Rezept wird der Kohl kurz gegart, um ein cremigeres Pesto zu erhalten.
Welche Pasta passt zum Rotkohl-Pesto?
Das Rotkohl-Pesto passt sehr gut zu kurzen Nudelsorten, die die Sauce gut aufnehmen, wie Trofie, Fusilli, Cavatelli oder Gnocchetti sardi. Auch hausgemachte frische Pasta ist perfekt, weil sie die Pesto-Creme gut aufnimmt.
Wie macht man die Pasta mit Rotkohl-Pesto cremig?
Damit die Pasta schön cremig wird, ist es wichtig, beim Mischen ein oder zwei Esslöffel vom Nudelkochwasser hinzuzufügen. So verbindet sich die Sauce besser und umhüllt die Nudeln, ohne trocken zu wirken.
Kann man die Pasta mit Rotkohl-Pesto vorab zubereiten?
Es ist besser, die Pasta frisch zuzubereiten, aber das Rotkohl-Pesto kann im Voraus zubereitet und im Kühlschrank 2–3 Tage in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahrt werden, zugedeckt mit etwas Öl.
Wie kann man die Pasta mit Rotkohl-Pesto geschmackvoller machen?
Zum Verfeinern könnt ihr geröstete Mandeln, eine Prise Parmesan oder ein paar frische Basilikumblätter hinzufügen. Auch etwas Ricotta oder Stracciatella macht die Pasta besonders cremig.

