Piadine sind eines der beliebtesten Symbole der romagnolischen Tradition: einfach, echt und unglaublich vielseitig. Dünn und aromatisch entstehen sie aus wenigen einfachen Zutaten, begeistern aber mit ihrem unwiderstehlichen Duft und ihrer perfekten Konsistenz – weich, aber leicht knusprig.
Perfekt für ein schnelles Mittagessen, ein zwangloses Abendessen oder einen leckeren Snack, lassen sich Piadine mit unzähligen Belägen füllen: von Klassikern wie rohem Schinken, Squacquerone und Rucola bis zu kreativeren, modernen Varianten. Selbst zu machen ist leichter, als man denkt, und bereitet vor allem dann große Freude, wenn sie auf der heißen Platte aufgehen und ihr Aroma verströmen.
Entdecken wir gemeinsam, wie man hausgemachte, weiche und köstliche Piadine zubereitet – genau wie in der Tradition!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 8
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
Für den Teig
- 300 g Weizenmehl (Tipo 00)
- 30 g Olivenöl
- 150 ml Wasser
- 3 g Salz
Werkzeuge
- 1 Schüssel
- 1 Gabel
- 1 Bratpfanne
Schritte
Bereite den Teig zu
Gib das Mehl und das Salz in eine Schüssel. Vermischen.
Füge das Fett hinzu
Gib Schmalz (oder Olivenöl) dazu und beginne, mit den Händen zu kneten.
Gieße das Wasser nach und nach dazu
Füge das lauwarme Wasser nach und nach hinzu und knete weiter, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht.
Knete den Teig
Gib ihn auf eine Arbeitsfläche und knete etwa 8–10 Minuten.
Ruhen lassen
Mit einem Geschirrtuch abdecken und ca. 30 Minuten ruhen lassen.
In Kugeln teilen
8 gleich große Kugeln formen.
Piadine ausrollen
Mit einem Nudelholz jede Kugel zu dünnen Scheiben (2–3 mm) ausrollen.
Auf der Platte backen
Eine Pfanne oder Grillplatte erhitzen und jede Piadina 2–3 Minuten pro Seite backen, bis sich die typischen goldenen Flecken bilden.
Füllen und servieren
Halbieren und nach Belieben füllen (Schinken, Käse, Gemüse usw.).
Damit die Piadine auch nach der Zubereitung weich und aromatisch bleiben, ist die richtige Aufbewahrung wichtig. Hier alle Methoden:
🫓 Bei Raumtemperatur (1–2 Tage)
Wenn du sie bald verzehren willst:
Lass sie vollständig abkühlen
Stapel sie übereinander
Wickle sie in Frischhaltefolie oder lege sie in einen Gefrierbeutel
👉 So bleiben sie weich und trocknen nicht aus.
❄️ Im Kühlschrank (bis zu 3–4 Tage)
Lege die Piadine in einen luftdichten Behälter oder verschließe sie gut
Trenne die einzelnen Stücke mit Backpapier, damit sie nicht aneinander kleben
👉 Vor dem Verwenden einige Minuten in der Pfanne oder auf der Platte erwärmen, damit sie wieder weich werden.
🧊 Im Gefrierfach (bis zu 2 Monate)
Lass die Piadine vollständig abkühlen
Lege jeweils ein Blatt Backpapier zwischen die einzelnen Piadine
Gib sie in einen Gefrierbeutel
👉 Wenn du sie brauchst:
Lass sie bei Raumtemperatur auftauen
Erwärme sie für ein paar Minuten in der Pfanne
🔥 Letzter Tipp
Bewahre sie nicht bereits gefüllt auf: Es ist immer besser, die Füllung erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen, so bleiben sie perfekt!

