Reiche neapolitanische Lasagne: Salsiccia, Hackfleisch und Ricotta

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Die neapolitanische Lasagne ist ein Gericht, das in meiner Familie bei Festen nie fehlt und bei dem allein der Name reicht, damit alle Augen aufleuchten – vor allem die meiner Kinder. Es ist nicht die Lasagne mit Béchamel: das ist die nördliche Version. Diese hier ist die Süditalien-Variante, die in Neapel zu Karneval, sonntags, aber auch zu Geburtstagen oder jedem anderen Anlass, der gefeiert werden soll, gemacht wird.
Sie wird mit viel Liebe und Geduld zubereitet, oft morgens begonnen und dann mittags serviert. Die echte neapolitanische Lasagne ist ein reichhaltiges und großzügiges Erstgericht: Ragù, das „pappulia“, wie wir in Neapel sagen, also langsam stundenlang köchelt, bis sein Duft jede Ecke des Hauses erfüllt, frittierte Bällchen, Salami, gekochte Eier, Ricotta, Fior di Latte und geräucherte Provola. Jede Schicht ist eine Liebeserklärung.
Meine Version bleibt dem Charakter dieses Gerichts treu, macht es aber leichter für Herz und Magen. Ich habe das Ragù nur mit Salsiccia zubereitet – das spart auch Zeit – dann die Fleischbällchen durch gemischtes Hack aus Rind und Schwein ersetzt, das in der Pfanne gebraten wird, und auf gekochte Eier und Salami verzichtet. Das Ergebnis? Eine reiche, aromatische neapolitanische Lasagne, leichter verdaulich, aber mit dem ganzen traditionellen Geschmack. Weniger Zutaten, gleicher Genuss.
Es ist ein Gericht, das Zeit braucht, ja, aber das ist auch sein Geheimnis. Und mal unter uns: am nächsten Tag schmeckt sie noch besser.
Worauf wartet ihr also? Folgt dem Duft… das Rezept geht weiter!

Wenn ihr auf der Suche nach einem reichhaltigen und geschmackvollen Erstgericht seid, schaut euch auch an:

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Kochzeit: 45 Minuten
  • Portionen: 6 Personen
  • Kochmethoden: Langsames Garen, Herd, Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter, Karneval

Zutaten

  • 1.500 l passierte Tomaten
  • 1 Glas Rotwein
  • 1 Zwiebel
  • 500 g Salsiccia (italienische Bratwürste)
  • 50 ml natives Olivenöl extra
  • nach Geschmack grobes Salz
  • 1 Bund Basilikum (optional)
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 250 g Schweinehackfleisch
  • 30 g Butter
  • 30 ml Rotwein
  • nach Geschmack feines Salz
  • 500 g Ricotta aus Schafsmilch
  • 250 g Fior di Latte (abgetropft und trocken)
  • 250 g geräucherte Provola
  • 200 g Parmigiano Reggiano DOP (oder Grana Padano, gerieben)
  • 500 g Lasagneblätter mit Ei

Utensilien

  • 1 Backform 20×30

Schritte

  • Schält und schneidet die Zwiebel in feine Scheiben und lasst sie in einem großen Topf im Öl weich werden. Gebt die Salsiccia dazu und bratet sie bei mittlerer Hitze gut an, bis sie goldbraun ist. Löscht mit dem Glas Rotwein ab und lasst ihn vollständig verdampfen.
    Gebt die passierten Tomaten dazu, würzt mit Salz und ein paar Blättern Basilikum. Kocht bei niedriger Hitze mit dem leicht geöffneten Deckel mindestens zwei Stunden und rührt zwischendurch gelegentlich um.

  • In einer Pfanne die Butter schmelzen und das gemischte Hackfleisch bei starker Hitze anbraten, dabei mit einem Holzlöffel gut zerkleinern. Mit Salz abschmecken, mit dem Rotwein ablöschen, kurz weiterbraten, bis das Fleisch durch ist und der Wein verdampft ist. Beiseite stellen.

  • Schneidet Fior di Latte und geräucherte Provola in Streifen oder Scheiben und legt sie in ein Sieb, damit sie die Molke verlieren, die sonst die Schichten durchfeuchten würde. Arbeitet die Ricotta mit einer Prise Salz und zwei Esslöffeln Ragù, damit sie cremiger wird und etwas Farbe bekommt.
    Entfernt die Haut von den Salsicce und schneidet sie in Scheiben oder Stücke, je nach Vorliebe.

  • Heizt den Backofen auf 180 °C in Ober/Unterhitze vor. Fettet die Form ein und gebt eine großzügige Kelle Ragù auf den Boden. Legt die erste Schicht Nudelplatten aus, dann verteilt einige Löffel der Ricotta-Creme, etwas Ragù, Salsiccia, das in der Pfanne gebratene Hack, Stücke von Fior di Latte und Provola sowie eine Prise Parmigiano. Wiederholt das für mindestens 4 Schichten. Schließt mit reichlich Ragù, Würfeln von Fior di Latte, Provola und einer großzügigen Schicht Parmigiano.
    Deckt die Form mit Alufolie ab und backt sie 30 Minuten. Entfernt die Folie und backt weitere 15 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun und gratiniert ist. Nehmt die Lasagne aus dem Ofen und lasst sie mindestens 15 Minuten ruhen, bevor ihr sie anschneidet. So setzt sie sich, die Aromen verschmelzen und der Schnitt gelingt perfekt.

Meine Tipps

Fior di Latte und Provola: trocknet sie immer gut ab, bevor ihr sie verwendet, sonst geben sie Molke ab und machen die Schichten zu feucht.

Das Ragù: je länger es kocht, desto besser. Wenn ihr Zeit habt, macht es am Vortag und lasst es über Nacht durchziehen.

Die geräucherte Provola: gibt ein unverwechselbares Aroma — verwendet sie sparsam, ihr Geschmack ist kräftig und schon wenig reicht, um ihn in jedem Bissen zu spüren.

Das ist die neapolitanische Lasagne, wie ich sie mache: großzügig, aromatisch und mit Liebe zubereitet. Wenn ihr sie nachkocht, hinterlasst mir unten einen Kommentar und sagt, wie es geklappt hat: ich freue mich immer, von euch zu lesen!

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FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann ich statt frischer Pasta getrocknete Nudeln verwenden?

    Ja, aber frische Eierpasta sorgt für eine weichere Konsistenz und einen authentischeren Geschmack. Wenn ihr getrocknete Lasagneblätter verwendet, empfiehlt es sich, sie vor dem Schichten kurz zu blanchieren.

  • Kann man die Lasagne vorbereiten?

    Absolut ja. Am Vortag zubereitet und am nächsten Tag aufgewärmt, setzt sich die Lasagne besser und die Aromen verbinden sich intensiver.

  • Wie bewahre ich die Lasagne auf?

    Im Kühlschrank, abgedeckt, hält sie sich 2–3 Tage. Zum Aufwärmen ist der Backofen bei 160 °C für etwa 15–20 Minuten am besten, damit die Konsistenz erhalten bleibt. Die Mikrowelle ist schneller, kann die Pasta aber gummiartig machen.

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lefragrantidelizie

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