Eine Sauce mit Hackbällchen und Erbsen ist einfach unwiderstehlich: würzig, umhüllend und perfekt für ein Pastagericht, das allen schmeckt.
Nicht nur mit kurzen Nudeln, auch mit langen Nudeln wie Tagliatelle passt sie hervorragend: wenn alles schön cremig bleibt, mit einer flüssigen Béchamel und einer nicht zu dicken Tomatensauce, bekommt man eine wirklich cremige und verführerische Konsistenz.
Die Hackbällchen kann man mit Rind-, Schweine- oder Putenhack oder mit gemischtem Hack zubereiten, je nach Vorliebe, während die Erbsen die süße Note liefern, die alles perfekt verbindet.
Ein Tipp: macht die Bällchen klein… kleiner als meine 😄 ich übertreibe wie immer und mache sehr große Hackbällchen, aber das Ergebnis ist trotzdem super lecker!
Wenn ihr eine noch würzigere Sauce wollt, könnt ihr Wurststücke anstelle der Hackbällchen verwenden… und eure Geschmacksknospen werden vor Freude jubilieren!
VARIANTE
Für eine günstigere oder milchfreie Variante kann der Ricotta durch 100 g gekochte und zerdrückte Kartoffel ersetzt werden. Die Bällchen bleiben trotzdem weich, jedoch etwas kompakter.
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👉 Wenn du Tagliatelle liebst, sind die Tagliatelle mit Schinken und Zitrone eines dieser Rezepte, die man wirklich mindestens einmal ausprobiert haben sollte.
👉 Hackbällchen sind eines dieser Gerichte, die nie langweilig werden: hier findest du mein Rezept für Spieße mit Zucchini und Hackbällchen, einfach und bewährt.
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Mittel
- Vorbereitungszeit: 40 Minuten
- Kochzeit: 45 Minuten
- Portionen: 8Personen
- Kochmethoden: Herd, Ofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 500 g Tagliatelle
- 60 g Butter
- 400 g Milch
- 40 g Mehl
- nach Geschmack Salz
- nach Geschmack Pfeffer
- nach Geschmack Muskatnuss
- 300 g Schweinehackfleisch (oder gemischt)
- 1 Ei
- 100 g Ricotta
- 60 g Geriebener Grana Padano
- nach Geschmack Salz
- nach Geschmack Paniermehl
- 350 g Passierte Tomaten (bei mir: Mutti)
- 160 g Erbsen (auch tiefgekühlt)
- 50 g Zwiebel (oder Schalotte, gehackt)
- 1 Zehe Knoblauch
- nach Geschmack Olivenöl extra vergine
- nach Geschmack Salz
- nach Geschmack Pfeffer
Utensilien
- Backbleche
Schritte
Für die Béchamel die Butter in einem Topf schmelzen, mit Pfeffer und Salz würzen.
Das Mehl zugeben, mit einem Schneebesen verrühren und zunächst 4–5 Esslöffel Milch hinzufügen.
Gut rühren, damit keine Klumpen entstehen, und dann die restliche Milch dazugießen.
Auf mittlerer/ niedriger Hitze erhitzen und unter ständigem Rühren die Béchamelsauce eindicken lassen.Für die Hackbällchen in einer Schüssel das Hackfleisch mit Ricotta, Ei und Parmesan vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kleine Bällchen formen, in Paniermehl wälzen und sie 3–4 Minuten in Pflanzenöl frittieren.Für die Sauce die fein gehackte Zwiebel zusammen mit der Knoblauchzehe im Öl anschwitzen.
Die passierten Tomaten und die Erbsen dazugeben und 15 Minuten köcheln lassen, dabei den Knoblauch entfernen.
Die Sauce salzen und pfeffern und die Hackbällchen hinzufügen, sie 4–5 Minuten mitgaren und durchziehen lassen.
Ein Drittel der Sauce mit der Hälfte der Béchamel vermischen.Die Tagliatelle in gesalzenem, kochendem Wasser bissfest kochen, abgießen und mit der Sauce und der Béchamel vermengen.
Ein wenig Pasta auf dem Boden der Form verteilen, die Sauce mit den Hackbällchen und etwas Béchamel daraufgeben.
Mit geriebenem Käse bestreuen und weitere Pasta darauf legen.
Die Schichten mit Sauce, Hackbällchen, Béchamelsauce und geriebenem Käse wiederholen.Wenn alle Zutaten geschichtet sind, nur noch bei 185°C für etwa 25 Minuten backen (je nach Ofen).
Ein wenig abkühlen lassen, bei Bedarf mit weiterem Käse bestreuen und … guten Appetit! Annalisa

