Pesto aus Karottengrün – das leckere, schnelle Zero-Waste-Rezept

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Pesto aus Karottengrün vegan #keineVerschwendung Rezept „Zero Waste“

Von der Karotte wird nichts weggeworfen: man isst sie, trinkt sie und würzt die Pasta mit dem Pesto aus Karottengrün.

Wie oft haben wir beim Gemüsehändler oder auf dem Markt diese wunderbaren, grünen, federleichten Karottentopfen gesehen und uns gefragt: „Was soll ich jetzt damit machen?“. Häufig landen sie im Biomüll, dabei verbergen diese Blätter ein Konzentrat an Geschmack und Vitalität, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

Zurzeit gibt es die Karotten mit dem schönsten Grün – nutzen wir das und machen ein köstliches Pesto daraus. Wähle natürlich Bio-Karotten, denen du vertraust, verwende sie frisch und so bald wie möglich. Wenn Karotten voller Vitamine und Mineralien sind, enthalten ihre Blätter oft noch mehr. Versuche nicht das wegzuwerfen, was du bedenkenlos verwenden kannst, wie in diesem Pesto aus Karottengrün.

Die Blätter der Bio-Karotte lassen sich vielfältig verwenden: kurz blanchiert in einer Quiche, für ein leckeres Risotto, in einer Farifrittata oder fein gehackt roh über einen Salat gestreut.

Aus übrig gebliebenen Karotten kannst du einen Saft mit Zitronenschale machen und die Reste in deinen Salat mit vielen schönen Sämereien geben.

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  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Sehr preiswert
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Portionen: ein Glas
  • Kochmethoden: Ohne Kochen
  • Küche: Italienisch

Zutaten für Pesto aus Karottengrün

  • 1 Bund Karotten (Karottengrün)
  • 100 g natives Olivenöl extra
  • 20 g Mandeln
  • 2 Esslöffel Kürbiskerne
  • 1 Teelöffel Zitrone (abgeriebene Schale)

Küchenutensilien

  • 1 Stabmixer

Zubereitung Pesto aus Karottengrün

  • Schneide die Büschel vom Karottengrün ab und wasche sie gut, entferne dabei auch die zäheren Stiele. Trockne alles und lege es beiseite.

    Röste Mandeln und Kürbiskerne für eine Minute in einer Pfanne und lasse sie abkühlen. Gib Mandeln und Kürbiskerne in das Gefäß des Stabmixers und zerkleinere sie, füge dann die Blätter hinzu und mixe erneut. Gieße währenddessen träglich das Öl und die abgeriebene Zitronenschale dazu, bis eine glatte Creme entsteht. Abschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken.

    Fülle das Pesto in ein luftdicht verschließbares Glas und bedecke es mit Öl. Stelle es in den Kühlschrank oder friere es ein.

Tipps zum Pesto aus Karottengrün

Denke daran, das Glas nach dem Öffnen innerhalb weniger Tage zu verbrauchen. Das Pesto sollte immer gut mit Öl bedeckt sein; fülle im Zweifel nach. Erhitze das Glas nicht und sterilisiere es nicht, nachdem du das Pesto eingefüllt hast, sonst kochst du es. Vermische deine Pasta ebenfalls außerhalb der Hitze, aus demselben Grund.

Entferne die härteren und faserigen Stiele und verwende nur die zarten, „federleichten“ hellgrünen Blätter.

Gib ein wenig Zitronenschale hinzu.

Wenn du Zeit hast, kannst du die Blätter für wenige Sekunden in kochendes Wasser tauchen und anschließend in Eiswasser abschrecken: so behalten sie ein leuchtendes Grün und der Geschmack wird zarter.

  • Kann man Karottenblätter wirklich essen?

    Absolut ja, sofern sie Bio sind oder nicht behandelt wurden! Sie sind essbar, reich an Kalium und Vitamin C. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung aus Petersilie und Karotte.

  • Schmecken sie bitter?

    Sie können eine leicht bittere Note haben. Der Trick ist, sie 30 Sekunden zu blanchieren (optional) oder mit süßer Nuss (Mandeln) und gutem Käse/Nährhefe auszubalancieren.

  • Kann man das Pesto nur zu Pasta verwenden?

    Nein, es ist fantastisch auf Crostini, als Dip zu gegrilltem Gemüse oder zum Garnieren einer Karottensuppe.

  • Wie lange hält es sich?

    Im Kühlschrank 3-4 Tage, bedeckt mit einer Schicht Öl; oder du kannst es in Eiswürfelformen einfrieren.

Autorenbild

timoelenticchie

Natürliche, pflanzliche und glückliche Küche. Ernährung und vegetarische Rezepte – pflanzenbasiert – gesund – glutenfrei – laktosefrei – zuckerfrei – eifrei – makrobiotisch – achtsames Essen.

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