Pasta mit Parmigiano-Creme: zwei einfache und schnelle Rezepte für ein cremiges und würziges Hauptgericht, perfekt für elegante Abendessen oder Familienessen.
Hallo zusammen! Heute schlage ich euch ein Rezept vor, das Einfachheit und Eleganz vereint: die Pasta mit Parmigiano-Creme.
Es ist nicht nur ein schnelles Rezept (fertig in nur 10 Minuten!), sondern auch außerordentlich vielseitig und raffiniert. Perfekt für ein Abendessen mit Freunden oder der Familie – dieses Pastagericht wirkt luxuriös, obwohl es mit sehr wenigen Zutaten zubereitet wird.
Die eigentliche Herausforderung bei diesem Rezept ist nicht die Geschwindigkeit, sondern eine glatte, cremige und samtige Konsistenz zu erzielen, ohne dass der Käse gerinnt.
Deshalb biete ich euch zwei Varianten an: die Parmigiano-Creme ohne Sahne, leichter und traditioneller, die die Stärke des Nudelwassers nutzt, um Cremigkeit zu erzeugen; und die Variante mit Sahne, inspiriert vom Rezept des Küchenchefs Antonino Canavacciuolo, noch reichhaltiger und verwöhnender.
In dieser Anleitung verrate ich euch die Tricks, um Klümpchen zu vermeiden, wie man die Zutaten perfekt dosiert und welche Version je nach Stimmung und Vorlieben die richtige ist.
Ihr erfahrt außerdem, wie ihr diese Creme nicht nur für Pasta, sondern auch für Risotto, Lasagne oder sogar als Topping für gegrilltes Fleisch verwenden könnt.
Seid ihr bereit, eine Pasta zuzubereiten, bei der ihr wie ein Chef ausseht? Los geht’s!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Mittel
- Vorbereitungszeit: 5 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Leistung 739,99 (Kcal)
- Kohlenhydrate 28,72 (g) davon Zucker 3,22 (g)
- Proteine 43,23 (g)
- Fett 50,15 (g) davon gesättigt 23,31 (g)davon ungesättigt 12,33 (g)
- Fasern 1,96 (g)
- Natrium 1.347,49 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 100 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten
- 320 g Pasta
- grobes Salz (für das Nudelwasser)
- 300 g Parmigiano Reggiano DOP (gereift 24–30 Monate)
- 3 Kellen Wasser (zum Kochen der Pasta)
- Prise schwarzer Pfeffer (gemahlen)
- nach Bedarf Muskatnuss (optional)
- 150 ml Sahne (flüssig)
- 150 ml Milch
- 1 Prise schwarzer Pfeffer (gemahlen)
- 150 g Parmigiano Reggiano DOP (gereift 24–30 Monate)
- 1 Prise Muskatnuss (optional)
Werkzeuge
- Topf
- Schüssel
- Milchtopf
- Schneebesen
Tipp
Als erstes empfehle ich dir, einen hohen, antihaftbeschichteten Topf und einen Hand-Schneebesen zu verwenden – unverzichtbare Utensilien, um eine glatte und cremige Parmigiano-Creme zu erhalten.
In diesem Fall wird die Parmigiano-Creme zum Würzen der Pasta verwendet, da das Nudelwasser unerlässlich ist, um den Käse aufzulösen.
Bringe in einem großen Topf reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen.
Gib in eine Schüssel den fein geriebenen Parmigiano Reggiano, etwas frisch gemahlenen Pfeffer und eine Prise Muskatnuss (optional).
Wenn das Wasser kocht, gib die Pasta hinein. Etwa 2 Minuten vor Ende der Garzeit schöpfe drei Kellen Wasser ab und gib sie nach und nach in die Schüssel mit dem Parmigiano, dabei regelmäßig mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Je nach gewünschter Konsistenz der Parmigiano-Creme dosierst du die Wassermenge (überschreite jedoch niemals 3 Kellen).
Sei die Pasta al dente ab und gib sie sofort in die Schüssel mit der Parmigiano-Creme. Rühre schnell mit einem Löffel um, würze ggf. mit Salz (der Käse ist bereits recht würzig – schmecke unbedingt vorher ab). Sofort servieren und nach Belieben mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
Gib Milch und Sahne in einen antihaftbeschichteten Topf und erhitze beides bei mittlerer bis niedriger Hitze. Beginne, den Parmigiano gerieben nach und nach zuzugeben – je einen Esslöffel – und rühre mit dem Schneebesen, damit keine Klumpen entstehen. Weiter bei niedriger Hitze rühren, bis der gesamte Parmigiano aufgebraucht ist. Am Ende solltest du eine Konsistenz ähnlich einer Crème anglaise erhalten. Abschließend nach Geschmack mit einer Prise Pfeffer oder Muskatnuss verfeinern. Sei die Pasta al dente ab, gib sie direkt in die Schüssel mit der Parmigiano-Creme, gut umrühren und servieren.
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Die beiden Varianten der Parmigiano-Creme: Welche wählen?
Es gibt verschiedene Varianten der Parmigiano-Creme, aber die beiden beliebtesten sind: die ohne Sahne und die mit Sahne. Erfahre die Unterschiede und welche Variante zu dir passt.
Parmigiano-Creme ohne Sahne: Leicht und traditionell
Das ist die klassischere und leichtere Variante. Sie verwendet nur Parmigiano Reggiano und das Nudelwasser, das natürliche Stärke enthält. Die Stärke wirkt als Emulgator und schafft eine natürliche Cremigkeit, ganz ohne Sahne oder Mehl. Ideal, wenn du ein leichteres, aber dennoch schmackhaftes und cremiges Gericht bevorzugst.
Parmigiano-Creme mit Sahne: Reichhaltig und verwöhnend
Diese Variante, inspiriert vom Rezept des Küchenchefs Antonino Canavacciuolo, ist reichhaltiger und besonders samtig. Sie kombiniert frische Sahne, Milch und Parmigiano Reggiano und ergibt eine luxuriöse, samtige Sauce. Ideal für besondere Anlässe oder wenn du dir etwas besonders Gutes gönnen möchtest.
Geheimnisse für eine perfekte Parmigiano-Creme
Die wichtige Rolle des Schneebesens
Eines der wichtigsten Werkzeuge für dieses Rezept ist der Hand-Schneebesen. Durch konstantes Rühren mit dem Schneebesen vermeidest du, dass der Käse gerinnt und sich unschöne Klümpchen bilden. Die kreisende Bewegung des Schneebesens sorgt für eine glatte und homogene Emulsion.
Die richtige Dosierung des Nudelwassers: Trick für die Konsistenz
Für die Variante ohne Sahne ist das Nudelwasser entscheidend. Gib nicht sofort das gesamte Wasser dazu, sondern löffelweise und rühre ständig. Je nach gewünschter Dichte kannst du die Wassermenge anpassen. Merke: lieber schrittweise Wasser hinzufügen, als zu viel auf einmal!
Die richtige Temperatur: Verhindern, dass der Käse gerinnt
Der größte Feind dieses Rezepts ist zu hohe Temperatur. Wenn die Hitze zu stark ist, kann der Käse gerinnen und fädig oder klumpig werden. Halte stets eine mittlere bis niedrige Hitze und rühre regelmäßig. Wird die Creme zu dick, gib etwas lauwarmes Wasser oder Milch dazu.
Die richtige Wahl des Parmigiano
Nicht alle Parmigiani sind gleich! Für dieses Rezept empfehle ich dringend den Parmigiano Reggiano DOP, gereift 24–30 Monate oder länger. Ein jüngerer Käse ist weniger aromatisch, ein stärker gereifter gibt intensiveren, komplexeren Geschmack. Wenn du kräftigere Aromen magst, kannst du einen Esslöffel Pecorino Romano (gereift) ergänzen.
AUFBEWAHRUNG
Gib die Parmigiano-Creme in einen Behälter und lege Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Creme – so bildet sich beim Abkühlen keine Haut. Verschließe den Behälter mit einem luftdichten Deckel und bewahre ihn im Kühlschrank maximal 2 Tage auf.
Zum erneuten Verwenden einfach aus dem Kühlschrank nehmen und leicht in einem Topf erwärmen, am besten im Wasserbad.
FAQ (Fragen und Antworten)
Warum ist meine Parmigiano-Creme zäh und klumpig geworden?
Die häufigste Ursache ist zu hohe Temperatur oder zu wenig Rühren. Denk daran, die Hitze mittel‑bis‑niedrig zu halten und konstant mit dem Schneebesen zu rühren. Falls es doch passiert, kannst du versuchen, die Creme mit etwas lauwarmem Wasser zu retten und kräftig zu verrühren.
Kann ich die Parmigiano-Creme im Voraus zubereiten?
Ja, du kannst sie bis zu 2 Tage vorher zubereiten. Bewahre sie luftdicht im Kühlschrank auf und lege Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche, damit sich keine Haut bildet. Zum Verwenden leicht im Topf im Wasserbad erwärmen.
Welche anderen Gerichte kann ich mit dieser Creme zubereiten?
Neben Pasta eignet sich diese Creme hervorragend für Risotti, überbackene Lasagnen, Quiches, Timballi, Antipasti, Fingerfood und als Topping für gegrilltes Fleisch. Sie ist eine vielseitige Basis für viele Gerichte!
Kann ich Grana Padano statt Parmigiano Reggiano verwenden?
Technisch ja, aber Parmigiano Reggiano wird für dieses Rezept empfohlen. Er hat einen komplexeren Geschmack und eine Proteinstruktur, die sich besser mit dem Nudelwasser emulgiert. Grana Padano ist jedoch ebenfalls eine gute Alternative.
Wie viele Portionen ergibt dieses Rezept?
Das Basisrezept ergibt 4 Portionen. Wenn du mehr brauchst, kannst du die Zutatenverhältnisse einfach verdoppeln.

