Lasagne aus dem Ofen mit Ragù: Das traditionelle Rezept (wie bei Oma)

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Omas Ragù-Lasagne: Geheimnisse für eine dichte und cremige Sauce.

Lasagne aus dem Ofen mit Ragù: Das traditionelle Rezept (und mein kleiner Trick)

Bei diesem Rezept handelt es sich um die legendären Lasagne mit Ragù, eine Variante der Lasagne Verdi alla Bolognese, die meine Oma sonntags mit einer Menge Sauce, Béchamel und reichlich Parmigiano zubereitete.

Man kann sagen, dass jede Familie ihr Rezept eifersüchtig bewahrt, von Mutter zu Kind weitergegeben — und wie man weiß: selbstgemachte Lasagne ist einfach unvergleichlich….

Wenn ein Gericht „Sonntag in der Familie“ schreit, dann sind es genau diese Lasagne aus dem Ofen.

Doch trotz des Klassikers besteht immer die Gefahr, dass die Lasagne in der Flüssigkeit des Ragù „schwimmt“ oder beim Schneiden völlig auseinanderfällt.

Das passiert oft: die Sauce gibt beim Garen Wasser ab und die Béchamel verschwindet, sodass die obere Schicht trocken und die untere matschig bleibt.

Keine Sorge, heute lösen wir diese kleinen Probleme gemeinsam — mit einer Herangehensweise, die Omas Geduld mit ein paar technischen Tricks verbindet, die wirklich den Unterschied machen.

Mein Geheimnis? Ein Löffel Mehl im Ragù. Das mag merkwürdig klingen, aber das ist der magische Hauch, der die Fleisch- und Tomatensäfte bindet und eine dichte, samtige Sauce schafft, die die Nudel umhüllt, ohne wegzurutschen.

Lasagne zuzubereiten kostet Zeit, das weiß ich, aber die Befriedigung, die knusprigen Ränder zu sehen und den Duft im Haus zu riechen, belohnt jede Minute am Herd.

Manche verfeinern sie zusätzlich mit Käse, Mozzarella, Caciocavallo, manche fügen Schinken oder Mortadella hinzu. Ich bevorzuge die klassische Version — aber Geschmackssache.

Also, wenn ihr Lust auf traditionelle Hausmannskost habt: hier ist die Version meiner Oma der Lasagne mit Ragù!

LASAGNE mit RAGÙ Rezept der Tradition

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 35 Minuten
  • Kochzeit: 35 Minuten
  • Portionen: 4 Portionen
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Italienisch
748,82 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 748,82 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 72,42 (g) davon Zucker 14,10 (g)
  • Proteine 38,50 (g)
  • Fett 31,76 (g) davon gesättigt 13,51 (g)davon ungesättigt 9,67 (g)
  • Fasern 5,23 (g)
  • Natrium 1.620,34 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 350 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten LASAGNE mit RAGÙ

  • 500 g Eierlasagne (frisch)
  • 500 ml Béchamel
  • 150 g Parmigiano Reggiano DOP (gerieben)
  • 250 g Rindfleisch (gehackt)
  • 250 g Schweinefleisch (gehackt)
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 Packung Tomatenmark
  • Eine halbe Glas Rotwein
  • 1 Esslöffel Mehl (Typ 00)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Karotte
  • 3 Esslöffel extra natives Olivenöl
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Brühwürfel (Gemüse)

Küchenutensilien

  • Gusseisentopf
  • Kochtopf
  • Schneebesen
  • Holzlöffel
  • Backform
  • Reibe

Zubereitung: Die Schritte der Tradition

  • Soffritto: Sellerie, Karotte und Zwiebel im Mixer fein hacken.
    Anbraten: In einem Topf das Öl erhitzen und das Hackfleisch hinzufügen. Einige Minuten anbraten, dann das gehackte Gemüse, Rosmarin, Knoblauch und Lorbeerblatt dazugeben. Bei starker Hitze braten, bis das Fleisch gut gebräunt ist.
    Ablöschen und Andicken: Mit dem Wein ablöschen. Wenn der Alkohol verdampft ist, die passierten Tomaten, das Tomatenmark, den Brühwürfel und den Teelöffel Mehl zugeben. Gut umrühren.
    Trick gegen zu viel Flüssigkeit: Das Mehl ist der Trick für ein dichtes Ragù, das beim Backen kein Wasser abgibt.
    Langsames Garen: 500 ml Wasser hinzufügen. Die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und mit Deckel etwa 2 Stunden köcheln lassen.

  • Die Béchamel zubereiten und darauf achten, dass sie glatt und nicht zu fest ist, damit sie die Schichten gut befeuchtet. Folge meinem Rezept Einfaches Béchamel-Rezept und Tipps zur Behebung häufiger Fehler.

  • Schnelles Vorbereiten: Bei frischen Lasagneblättern empfehle ich Omas Trick: statt sie in Salzwasser zu blanchieren, kurz unter heißem Leitungswasser abspülen. Abtropfen lassen und auf einem Tuch trocknen.
    Zeitspar-Trick: Das hydratisiert die Pasta gerade so weit, dass sie im Ofen nicht austrocknet und spart Zeit.
    Erste Schicht: Eine dünne Schicht Béchamel in die Auflaufform geben, damit die Pasta nicht klebt. Das erste Lasagneblatt hineinlegen.
    Füllen: Mit einigen Löffeln Ragù, etwas Béchamel und reichlich geriebenem Parmigiano bedecken.
    Schichten: Schichte weiter, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Auch die oberste Schicht sollte gut mit Ragù, Béchamel und viel Parmigiano bedeckt sein.

  • Backen: In einem vorgeheizten Umluftofen bei 200°C für etwa 35 Minuten backen, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.
    Pflicht-Ruhezeit: Die Lasagne aus dem Ofen nehmen und mindestens 15 Minuten ruhen lassen, bevor du sie servierst.
    Anti-Kollaps-Trick: Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit Ragù und Béchamel fest werden und die Schichten zusammenhalten, sodass die Scheibe beim Schneiden perfekt bleibt und nicht zerfällt.

Aufbewahrung

Gegart (im Kühlschrank): Nach dem Backen sind sie im Kühlschrank maximal 2–3 Tage haltbar.

Roh (im Gefrierschrank): Du kannst die rohe Lasagne zusammenbauen und einfrieren. In Folie gewickelt in den Gefrierschrank legen. Zum Backen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und dann wie im Rezept backen.

Varianten des Rezepts

Trockene Lasagneblätter: Wenn du trockene Blätter verwendest, die keine Vorkochung benötigen, solltest du eine etwas flüssigere Béchamel verwenden und beim Ragù nicht sparen, da sie beim Backen mehr Flüssigkeit aufnehmen und sonst austrocknen können.

Ergänzungen: Für eine reichhaltigere Variante (in manchen Regionen üblich) kannst du dünne Scheiben Mozzarella oder Provola zwischen die Schichten geben oder eine Lage gekochten Schinken hinzufügen.

Hinweise zu Zutaten und Ersatzmöglichkeiten

Das Fleisch: Die Mischung Rind–Schwein ist wichtig für den Geschmack. Wer einen kräftigeren Geschmack möchte, kann das Schweinefleisch durch gebröselte Wurst ersetzen.

Die Nudelblätter: Bei trockenen Lasagneblättern, die nicht vorgekocht werden müssen, achte darauf, die Béchamel etwas flüssiger zu machen, damit die Pasta im Ofen gut Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Wein: Verwende einen kräftigen Rotwein; der Alkohol verfliegt beim Garen und hinterlässt nur ein intensives Aroma.

Tipps

Das Geheimnis für einen perfekten Schnitt? Nach dem Backen die Lasagne mindestens 15 Minuten ruhen lassen, bevor du sie servierst. So setzen sich die Schichten und die Flüssigkeiten werden von der Pasta wieder aufgenommen, sodass die Scheibe kompakt und makellos bleibt.

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Eine gute Alternative zur Lasagne können Crêpes sein: Cannelloni aus Crêpes mit Gemüse

  • Kann ich trockene Lasagneblätter ohne Vorkochen verwenden?

    Wenn die Nudelblätter sehr dünn sind und dein Ragù ausreichend feucht ist, kannst du das Vorkochen weglassen. Wenn du eine festere Lasagne bevorzugst, koche sie 30 Sekunden in kochendem Wasser vor und trockne sie auf einem Tuch.

  • Warum werden die Ränder meiner Lasagne hart?

    Das passiert, wenn an den Ecken nicht genug Sauce ist. Achte darauf, dass die Béchamel die gesamte letzte Schicht bis an den Rand der Form bedeckt.

  • Kann ich teilentrahmte Milch für die Béchamel verwenden?

    Ja, aber die Béchamel wird weniger cremig und geschmacksintensiv. Für die traditionelle Lasagne empfiehlt sich Vollmilch.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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