Spinatspätzle mit Sahne und Speck

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Spinatspätzle mit Sahne und Speck

Die Spätzle sind unregelmäßig geformte Nockerl, typisch für die Tiroler Küche, verbreitet in Trentino, Schweden, Bayern und der Schweiz, auch wenn die Herkunft dieses Rezepts deutsch ist.

Der Teig dieser Nockerl ist sehr einfach und besteht aus Mehl, Wasser, Eiern und gekochtem Spinat.

Sie werden auf viele verschiedene Arten zubereitet, auch ganz einfach mit Butter und Salbei, aber die vielleicht bekannteste und beliebteste Version ist die tirolerische, die mit Butter und Speck zubereitet wird.

Auch wenn es nicht so scheint, sind sie einfach und schnell zuzubereiten und passen sehr gut zu Gemüse und verschiedenen Käsesorten, sodass sie auch zu einem schmackhaften vegetarischen Gericht werden können.

Heute zeige ich euch die bei meiner Familie beliebteste Variante mit Speck und Butter!

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 25 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 4
  • Küche: Italienisch
582,95 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 582,95 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 49,76 (g) davon Zucker 2,73 (g)
  • Proteine 23,11 (g)
  • Fett 33,88 (g) davon gesättigt 6,99 (g)davon ungesättigt 6,91 (g)
  • Fasern 3,11 (g)
  • Natrium 1.009,10 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 200 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

  • 250 g Spinat
  • 100 ml Wasser
  • 250 g Mehl (Typ 00)
  • 3 Eier
  • 1 Prise Muskatnuss
  • nach Belieben Salz
  • 100 g Speck
  • 25 g Butter
  • 200 ml Sahne (flüssig)
  • Schwarzer Pfeffer (1 Umdrehung aus der Pfeffermühle)
  • nach Belieben Salz
  • Schnittlauch (optional)

Küchenutensilien

  • 1 Kartoffelstampfer
  • 1 Pfanne
  • 1 Schüssel

Schritte

  • Spinat putzen, waschen und in wenig gesalzenem Wasser garen. Dann abgießen und gut ausdrücken. Etwas abkühlen lassen.

    Spinat in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Eier, eine Prise Salz, Muskatnuss und Wasser hinzufügen und verrühren.

    Alles in eine Schüssel geben, das Mehl nach und nach dazugeben und mit einem Löffel untermischen, bis es in die Spinatmasse eingearbeitet ist. Beiseitestellen bis zum Kochen.

  • Butter in einer beschichteten Pfanne schmelzen lassen, dann den in Streifen geschnittenen Speck hinzufügen.

    Für 2 Minuten anbraten (er sollte leicht knusprig werden). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  • Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

    Das spezielle Gerät zum Spätzle machen oder einen Kartoffelstampfer über den Topf halten und den Spinatteig so einfüllen, dass der Teig direkt ins heiße Wasser fällt.

    Die Spätzle garen beim Kontakt mit dem kochenden Wasser in wenigen Sekunden: Sobald sie an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle abschöpfen und direkt in die Pfanne mit dem Speck geben.

    Jetzt die Sahne, den Schnittlauch, eine Prise Pfeffer dazugeben und mit Salz abschmecken. Bei mittlerer Hitze kurz einkochen lassen, bis die Sauce cremig ist, dabei vorsichtig umrühren.

    Heiß servieren und nach Wunsch mit frisch geriebenem Parmesankäse bestreuen.

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Aufbewahrung

Die Spinatspätzle mit Speck und Sahne sollten frisch verzehrt werden. Falls Reste übrig bleiben, können sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank maximal einen Tag aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen in die Pfanne geben und einen Esslöffel Milch hinzufügen.

Hinweise

Man kann auch gefrorenen Spinat verwenden; in diesem Fall nach dem Kochen in gesalzenem Wasser sehr gut ausdrücken. Wenn man keine Lust auf die Zubereitung hat, gibt es fertigen Spinat in allen Supermärkten.

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Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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