Oktopus- und Kartoffelsalat aus der Crock Pot – Slow Cooker

Endlich ein zarter Oktopus, der auf der Zunge zergeht, ohne auf merkwürdige Tricks zurückgreifen zu müssen wie: Korken ins Wasser, dreimal eintauchen bevor man ihn komplett reinlegt, den Oktopus vorher einfrieren und so weiter!
 
Einer meiner Lieblingsgerichte ist der Oktopus- und Kartoffelsalat, eine klassische Vorspeise, die in einer größeren Portion auch ein tolles Hauptgericht ist, aber es ist nicht immer leicht, zartes Fleisch zu bekommen.
 
Als ich ein Kind war, hat mein Vater sie mit der Harpune gefischt und behauptete sogar, man müsse sie auf einen Felsen schlagen, um sie weich zu machen!
 
Aber Schluss mit den urbanen Legenden: seit ich eine Crock Pot habe, muss ich mir darüber keine Gedanken mehr machen.
 
Legt einfach alle Zutaten in den Topf, wartet bis die Garzeit vorbei ist, und das Ergebnis wird eure Erwartungen übertreffen!!!!
 
 
OKTOPUS- UND KARTOFFELSALAT aus der SLOW COOKER

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 4 Stunden
  • Portionen: 4 Personen
  • Küche: Italienisch

Zutaten für Oktopus und Kartoffeln

  • 1 kg Oktopus
  • 800 g Kartoffeln
  • 3 Esslöffel Extra natives Olivenöl
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 10 Taggiasca-Oliven
  • 1 Bund Petersilie (gehackt)
  • nach Bedarf Salz
  • 1 Prise Pfeffer (optional)

Oktopus- und Kartoffelsalat aus der Slow Cooker

  • Wenn ihr einen frischen Oktopus gekauft habt, ist das Erste, was zu tun ist – falls es der Fischhändler nicht schon erledigt hat – ihn zu säubern.

     

    Entfernt die Tasche in der Kopfregion, schneidet die Augen mit der Spitze eines Messers heraus und nehmt auch den zentralen Schnabel aus dem Kopf.

     

    Spült alles gut unter fließendem Wasser ab.

     

    Wenn ihr stattdessen tiefgefrorenen Oktopus gekauft habt, könnt ihr natürlich alle vorherigen Schritte überspringen; ihr müsst ihn nur auftauen.

  • Fettet den Topf eurer Slow Cooker leicht ein (ein Esslöffel Öl reicht) und legt den Oktopus hinein.

     

    Ich koche die Kartoffeln lieber separat im Schnellkochtopf (5 Minuten) oder in einem normalen Topf, weil ich nicht mag, dass sie vom Wasser, das sich beim Garen des Oktopus bildet, „verfärbt“ werden. So bleiben sie schön weiß.

     

    Um dem Oktopus noch mehr Geschmack zu geben, könnt ihr ein paar Taggiasca-Oliven und ein Lorbeerblatt dazugeben, das ist aber nicht zwingend notwendig.

     

    Fügt auf keinen Fall zusätzliche Flüssigkeit hinzu!

     

    Schaltet die Slow Cooker auf den HIGH-Modus und stellt die Zeit auf 4 Stunden ein.

  • In der Zwischenzeit kocht ihr die Kartoffeln (im Schnellkochtopf, im normalen Topf oder in der Mikrowelle).

     

    Nach Ende der Garzeit öffnet ihr den Deckel des Topfes und lasst den Oktopus in seiner eigenen Flüssigkeit abkühlen.

     

    Wenn er abgekühlt ist, nehmt ihn aus dem Topf. Häufig bildet sich eine leichte gelartige Schicht obenauf; ich spüle diese kurz mit lauwarmem Wasser ab, um das Problem zu beseitigen.

     

    Inzwischen sind auch die Kartoffeln gar: schält sie und schneidet sie in Stücke von etwa 2–3 cm, macht dasselbe mit dem Oktopus.

  • Bereitet separat in einer Schüssel eine Emulsion aus Öl, Zitronensaft, gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer zu.

     

    Gebt Oktopus und Kartoffeln in eine Salatschüssel und beträufelt alles mit der Emulsion.

     

    Zum Schluss noch ein paar entsteinte und klein geschnittene Taggiasca-Oliven dazugeben.

     

    Serviert den Oktopussalat lauwarm oder bei Zimmertemperatur.

TIPPS:

Ihr könnt während des Garens einen halben Schuss Weißwein, ein paar gewürfelte Cocktailtomaten und eine Knoblauchzehe hinzufügen, wenn ihr einen intensiveren Geschmack möchtet.

GAREN BEI NIEDRIGER TEMPERATUR

Wenn ihr mehr Informationen zum Garen bei niedriger Temperatur haben möchtet, lest auch diesen Artikel https://blog.giallozafferano.it/atavolacontea/cottura-a-bassa-temperatura-slow-cooker-vantaggi-e-svantaggi/

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atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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