Pizza ohne Gehzeit – super einfach und superschnell

in ,

Pizza ist definitiv mein Lieblingsgericht; ich könnte sie zu jeder Tageszeit essen und selbst nach einer üppigen Mahlzeit würde ich einer Scheibe nicht widerstehen. Bei uns zu Hause machen wir sie einmal pro Woche und ich bereite sie nach der Tradition mit einem aufgegangenen Teig zu, der lange Ruhezeiten erfordert, deshalb ist der Pizza-Day immer sonntags, wenn ich mehr Zeit habe.

Aber was, wenn ich unter der Woche Lust auf Pizza habe und die Zeit knapp ist? Kein Problem, ich habe die Lösung gefunden! Ein Teig, der keine Gehzeit braucht und in nur 5 Minuten fertig ist. Wie? Lest das Rezept und ihr werdet es herausfinden. Ich sage es gleich vorweg für die Pizza-Kenner: es ist natürlich nicht die traditionelle Pizza mit einem Teig im Stil von „Bonci“, aber trotzdem eine hervorragende Möglichkeit, diese Köstlichkeit zu genießen, wenn man wenig Zeit hat!

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 25 Minuten
  • Portionen: 4 PERSONEN
  • Küche: Italienisch

Zutaten

  • 500 g selbsttreibendes Mehl (ich verwende die Marke Spadoni)
  • 250 ml Wasser
  • 300 ml passierte Tomaten
  • 2 Mozzarella (je 125 g)
  • 2 Esslöffel extra natives Olivenöl
  • 1 Teelöffel Salz
  • nach Belieben Oregano

Zubereitung

  • Ich bereite den Teig mit der Küchenmaschine zu; wenn ihr keine habt, könnt ihr den Teig problemlos von Hand kneten, ihr braucht dann nur etwas mehr Geduld und natürlich Kraft!

    Als Erstes denkt daran, den Ofen anzuschalten (210 °C, Ober/Unterhitze), denn Mehl mit Backtriebmittel beginnt, sobald es mit Wasser vermischt ist, sofort zu wirken, und deshalb ist es wichtig, die Pizza gleich nach der Zubereitung in den Ofen zu geben.

    Gebt das Mehl in die Küchenmaschine oder auf die Arbeitsfläche, fügt das Salz, das Öl und 200 ml Wasser hinzu. Beginnt, den Teig zu bearbeiten und wenn er zu trocken wirkt, gebt das restliche Wasser dazu (ich verwende je nach Bedarf 220–250 ml). Knetet mindestens 3 Minuten in der Küchenmaschine oder ca. 5 Minuten von Hand. Sollte der Teig noch zu trocken sein, gebt nach und nach sehr wenig Wasser dazu, das sollte aber normalerweise nicht nötig sein. Der Teig soll glatt und homogen sein.

  • Ohne den Teig ruhen zu lassen, gebt ihn auf ein zuvor leicht geöltes Backblech und verteilt ihn mit den Fingerkuppen so, dass das ganze Blech gefüllt ist (ich habe ein sehr großes Blech mit 32 cm Durchmesser verwendet; wenn ihr das nicht habt, nutzt zwei kleinere). Der Teig wird euch zunächst zu wenig und zu dünn erscheinen… das ist normal, er wird während des Backens aufgehen.

    Sobald der Teig ausgebreitet ist, gebt die Tomatensauce darauf und verteilt sie gleichmäßig, salzt mit einer Prise Salz, beträufelt mit etwas Öl und bestreut mit Oregano.

  • Backt die Pizza bei 210 °C für etwa 20–25 Minuten auf der mittleren Schiene eures Ofens. Wie immer variieren die Backzeiten von Ofen zu Ofen. Der Teig sollte aufgehen und an den Rändern leicht bräunen. Holt die Pizza dann aus dem Ofen und verteilt die zuvor in Würfel geschnittene Mozzarella darauf. Gebt die Pizza für weitere ca. 5 Minuten in den Ofen zurück. Ich empfehle, die Oberfläche und vor allem die Ränder vorher leicht zu ölen, das macht die Kruste außen knuspriger. Die Mozzarella sollte schmelzen und leicht bräunen. Nehmt die Pizza aus dem Ofen, lasst sie 2–3 Minuten ruhen und serviert sie. Ich rate zu einer kleinen Wartezeit, damit ihr euch nicht den Gaumen verbrennt — etwas, das mir regelmäßig passiert, weil ich nicht widerstehen kann, sobald die Pizza aus dem Ofen kommt!

Anmerkungen

Ich habe euch einfach beschrieben, wie man die klassische Pizza zubereitet; natürlich könnt ihr sie nach Belieben verfeinern: ersetzt Mozzarella durch Crescenza oder Provola, fügt rohen Schinken (Prosciutto crudo), gekochten Schinken oder Speck hinzu, gegrilltes Gemüse… lasst eurer kulinarischen Fantasie freien Lauf.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

Blog-Beitrag lesen