Crostata mit Marmelade

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Wenn Sie Anfänger sind und sich an Süßspeisen versuchen möchten, ist die Crostata aus Mürbeteig mit Marmelade sicherlich die erste Zubereitung, die Sie ausprobieren sollten.

Es ist ein einfacher Teig ohne Gehzeit, der keine Tücken verbirgt.

Der Trick für eine perfekte Crostata ist einfach ein fachgerecht zubereiteter Mürbeteig und Marmelade von ausgezeichneter Qualität.

Bei der Marmelade überlasse ich Ihnen die Geschmackswahl; was die Qualität betrifft, sind handwerklich hergestellte Produkte der industriellen Verarbeitung vorzuziehen.

Für den Mürbeteig zeige ich Ihnen alle Tricks, die mir meine Mutter Titti weitergegeben hat, um ein unfehlbares Ergebnis zu erzielen.

Machen Sie sie für die ganze Familie – sie eignet sich hervorragend als Dessert nach dem Essen, zum Frühstück, als Snack oder für die Kinder in der Schule als Alternative zu den üblichen Fertigsnacks.

  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 40 Minuten
  • Portionen: ca. 8 Stück
  • Küche: Italienisch

Zutaten

  • 300 g Weizenmehl (Tipo 00)
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillin

Zubereitung

Für die Zubereitung des Mürbeteigs können Sie entweder von Hand kneten oder die Küchenmaschine verwenden.

  • Beginnen Sie, indem Sie in die Küchenmaschine (oder in eine Schüssel, wenn Sie von Hand arbeiten) das Mehl, das Vanillin, eine Prise Salz und die Butter geben, die gerade aus dem Kühlschrank kommen und daher noch kalt sein müssen. Wenn Sie die Küchenmaschine verwenden, empfiehlt sich der Flachrührer, um den Teig nicht zu stark zu erwärmen. Arbeiten Sie alles schnell, bis eine sandig-mehlig aussehende Mischung entsteht.

  • Fügen Sie den Zucker hinzu und anschließend das Ei. Kneten Sie alles zügig, bis ein kompakter und elastischer Teig entsteht. Achtung: Sie dürfen den Teig nicht zu sehr „erwärmen“, sonst wird er klebrig. Sollte das passieren, geben Sie nicht mehr Mehl hinzu, sondern legen Sie den Teig einfach zum Abkühlen in den Kühlschrank.

  • Formen Sie aus dem Teig ein Päckchen (statt einer Kugel, da es sich später leichter ausrollen lässt). Wickeln Sie das Päckchen in Frischhaltefolie und legen Sie es für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

  • Nehmen Sie das Teigpäckchen aus dem Kühlschrank und entnehmen Sie etwa die zwei Drittel (2/3) des Teigs. Rollen Sie diesen mit einem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf eine Dicke von 1/2 cm aus.

  • Legen Sie den ausgerollten Teig in eine Backform mit einem Durchmesser von 22-24 cm. Entfernen Sie überstehenden Teig, indem Sie mit dem Nudelholz über den Rand der Form rollen. Füllen Sie die Form anschließend mit der Marmelade und verteilen Sie diese gleichmäßig auf dem Teig.

  • Nehmen Sie den restlichen Mürbeteig, um das klassische Gitter der Crostata herzustellen. Sie können auf zwei Arten vorgehen:
    Formen Sie mit den Händen dünne Zylinder („wie Grissini“) und flechten Sie diese dann über der Tarte.
    Oder rollen Sie den übrigen Teig aus und schneiden Sie mit einem Messer oder einem Pizzaroller viele Streifen, die Sie gekreuzt auf die Tarte legen.

  • Backen Sie die Crostata in einem vorheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 180°C für etwa 40 Minuten. Die Crostata ist fertig, wenn der Mürbeteig goldbraun geworden ist.
    Nach Ablauf der Zeit nehmen Sie die Tarte aus dem Ofen und lassen Sie sie vollständig abkühlen, bevor Sie sie servieren.

Hinweise

Sie können die Crostata in einer großen Form backen oder spezielle kleine Formen für Einzelportionen verwenden, um kleine Törtchen für Frühstück oder Zwischenmahlzeit der ganzen Familie zuzubereiten. In diesem Fall verkürzen sich natürlich die Backzeiten: für einzelne Crostatine sollten etwa 20 Minuten ausreichen. Wie immer hängt die Backzeit vom Ofen ab, prüfen Sie daher nach 15-18 Minuten den Teig. Die Oberfläche sollte leicht goldbraun sein. Ich habe bewusst keinen bestimmten Marmeladengeschmack vorgeschlagen, denn jede Sorte ist geeignet – wichtig ist nur, dass es Ihre Lieblingssorte ist!

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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