Mandarinenkekse

in ,

Mandarinenkekse: locker und schnell | Einfaches Rezept mit ganzer Scheibe für intensiven Duft

Die Weihnachtszeit ist geprägt von besonderen Düften und Farben; für mich sind das Gewürznoten wie Zimt, die Aromen von Zitrusfrüchten, Rot und Orange.

Viele fragen sich, wie man Kekse backen kann, die nicht nur lecker sind, sondern auch die Frische und das lebendige Aroma der Zitrusfrüchte bewahren, ohne dass sie beim Backen austrocknen oder ihr charakteristischer Duft verloren geht.

Mit diesem Rezept erfährst du, wie die Kombination aus einem mürben Mürbeteig und dem abschließenden Auftrag einer Grand Marnier-Glasur mit frischen Mandarinenscheiben ein aromatisches und unwiderstehliches Ergebnis garantiert.

Einfach zuzubereiten, verströmen sie beim Backen einen Duft, der euer ganzes Zuhause erfüllt.

Diese Kekse, perfekt für jeden Moment des Tages, eignen sich auch als kleines Weihnachtsgeschenk für eure Freund*innen; sie werden jedem schmecken. Kekse mit Clementinen

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: FÜR CA. 30 KEKSE
  • Küche: Italienisch

Zutaten für Mandarinenkekse

  • 200 g Weizenmehl (Tipo 00)
  • 80 g Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 4 Mandarinen (frisch und Bio)
  • 1/2 Schote Vanilleschote
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Kaffeetasse Puderzucker
  • 1 Teelöffel Grand Marnier

Küchenutensilien

  • Küchenwaage
  • Schüssel
  • Frischhaltefolie
  • Backblech

Zubereitung der Mandarinenkekse

  • In einer großen Schüssel oder mit der Küchenmaschine und dem Flachrührer vermischst du Mehl, Backpulver, Zucker, die bei Raumtemperatur geschmolzene Butter, das Ei, die Samen der Vanilleschote (oder Vanilleextrakt) und eine Prise Salz. Knete bei niedriger Geschwindigkeit, bis ein homogener, kompakter Teig entsteht. Ein Küchenroboter mit Pulsfunktion ist ebenfalls geeignet. Das Ziel ist ein glatter, formbarer Mürbeteig.

  • Forme aus dem Teig einen Zylinder mit einem Durchmesser von etwa 4–5 cm. Wickele ihn sorgfältig in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist entscheidend: Die Butter kühlt ab und der Teig kann sich festigen, wodurch er sich besser schneiden und verarbeiten lässt und die Kekse schön mürbe bleiben.

  • Während der Teig kühlt, oder kurz bevor du ihn weiterverarbeitest, widme dich den Mandarinen. Schäle sie „al vivo“: Entferne mit einem scharfen Messer die äußere Schale und die weiße Innenhaut (Albedo), sodass nur das orangefarbene Fruchtfleisch übrig bleibt. Schneide es in dünne Scheiben von etwa 5 mm. Vermische in einer kleinen Schüssel den Puderzucker mit dem Grand Marnier, bis eine glatte, klumpenfreie Glasur mit intensivem Aroma entsteht.

  • Hole den Teigzylinder aus dem Kühlschrank. Schneide ihn in Scheiben von etwa 5 mm Stärke. Verteile die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und lasse etwas Abstand zwischen den Keksen für eine gleichmäßige Backung.

  • Lege vorsichtig je eine Mandarinenscheibe auf jeden Keks. Anschließend bestreiche mit einem Teelöffel oder einem Backpinsel jede Mandarinenscheibe und die Oberfläche des Kekses mit der Grand Marnier-Glasur. Das verleiht nicht nur zusätzlichen Geschmack, sondern hilft auch, die Feuchtigkeit der Mandarine zu bewahren.

  • Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 180°C für 15–20 Minuten. Die Backzeit kann leicht variieren: Achte auf eine leichte Bräunung an den Rändern der Kekse. Backe sie nicht zu lange, damit sie nicht austrocknen.

  • Sobald die Kekse fertig gebacken sind, nimm sie aus dem Ofen und lasse sie vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor du sie anfasst. So festigen sie sich und bekommen die richtige Bröseligkeit. Nach Belieben kannst du sie vor dem Servieren mit etwas extra Puderzucker bestäuben, für eine schöne Optik und zusätzliche Süße.

Hinweise zu Zutaten und Alternativen

Geschmolzene Butter: Pflanzliches Öl (z. B. Sonnenblumenöl) oder Kokosöl (gleiche Menge). Geschmolzene Butter trägt zur Bröseligkeit bei. Wenn du Öl verwendest, werden die Kekse etwas kompakter.

Grand Marnier: Orangensaft oder Limoncello. Für eine alkoholfreie Variante eignet sich frisch gepresster Orangensaft. Für eine andere Geschmacksnote passt Limoncello sehr gut.

Mandarine: Orange, Clementine oder Zitrone (sehr dünn geschnitten). Achte darauf, die Zitrusfrucht „al vivo“ zu schälen, also die weiße innere Schicht (Albedo) vollständig zu entfernen, um Bitterkeit zu vermeiden.

Mehl Tipo 00: Kuchenmehl oder Dinkelmehl (gleiche Menge). Vollkorn- oder Dinkelmehle saugen mehr Flüssigkeit; eventuell muss ein Esslöffel extra geschmolzene Butter hinzugefügt werden.

Aufbewahrung

Bei Zimmertemperatur: Die Kekse bleiben in einem luftdichten Behälter 3–4 Tage frisch. Durch die frische Mandarinenscheibe werden sie schneller weich als traditionelle trockene Kekse.

Einfrieren: Der rohe Mürbeteig kann eingewickelt in Frischhaltefolie bis zu 3 Monate eingefroren werden. Vor dem Schneiden und Backen im Kühlschrank auftauen.

  • Warum sind meine Kekse beim Backen zu stark verlaufen?

    Das Problem hängt oft mit der Temperatur der Butter zusammen. Stelle sicher, dass die geschmolzene Butter Zimmertemperatur hat (nicht heiß!) und dass der Mürbeteig vollständig 2 Stunden im Kühlschrank geruht hat. Ein gut gekühlter Teig behält seine Form besser.

  • Kann ich Mandarinen aus dem Sirupglas verwenden?

    Das ist nicht empfehlenswert. Mandarinen aus dem Glas geben beim Backen zu viel Flüssigkeit ab und verändern die Konsistenz des Kekses. Verwende besser frische Zitrusfrüchte, dünn geschnitten.

  • Wie vermeide ich, dass die Mandarinenscheibe bitter wird?

    Es ist wichtig, die Mandarine „al vivo“ zu schälen und die weiße, schwammige Schicht (Albedo) vollständig zu entfernen. Diese Schicht ist für die Bitterkeit verantwortlich.

  • Ist die Glasur unbedingt notwendig?

    Ja, die Glasur (Puderzucker und Grand Marnier/Saft) dient nicht nur Geschmack und Glanz, sondern hilft auch, die Frucht zu versiegeln und sie während des Backens saftiger zu halten.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

Blog-Beitrag lesen