Pasta mit Linsenragù ist eines jener Gerichte, die immer wieder überraschen: schlicht, nahrhaft und aromatisch. Es zeigt, dass man auch mit wenigen Zutaten eine umhüllende, duftende Sauce zaubern kann, die jeden überzeugt. In diesem Rezept führe ich dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung eines Ragùs mit Heimatduft, ideal für ein Sonntagsessen oder ein tröstliches Abendessen nach einem langen Tag.
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Garen mit Küchenmaschine, Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling, Alle Jahreszeiten
Zutaten für Pasta mit Linsenragù
- 320 g Pasta
- nach Belieben Wasser (zum Kochen der Pasta)
- 250 g Tomatenpassata
- 250 g Linsen aus der Dose (Abtropfgewicht)
- 100 g Wasser
- 100 g gelbe Zwiebel
- 100 g Karotte
- 50 g Sellerie
- 40 g extra natives Olivenöl
- nach Belieben Salbei (Blätter)
- nach Belieben Rosmarin
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Küchenutensilien
- 1 Küchenmaschine Bimby tm31 – tm5 – tm6 – tm7
- 1 Pfanne
- 1 Topf
- Nudelsieb
- Messer
Zubereitung der Pasta mit Linsenragù
Bereite zuerst das Gemüse vor: wenn du den Bimby nicht benutzt, schneide alles in kleine Würfel für das Anschwitzen; alternativ kannst du die Stücke auch etwas größer lassen, etwa bis zu 1 cm.
Ich habe vorgekochte Linsen aus der Dose verwendet und sie in einem Sieb vom Einlegewasser abgetropft, du kannst aber auch getrocknete Linsen verwenden, nachdem du sie gemäß den Angaben auf der Packung eingeweicht hast.
MIT DEM BIMBY: Gib Karotte, Zwiebel, Sellerie, Knoblauch, Salbei und Rosmarinnadeln in den Mixtopf. Zerkleinere für 10 Sekunden auf Stufe 5, sammle die Masse mit dem Spatel zusammen und wiederhole den Vorgang. Öl hinzugeben und 5 Minuten bei 120 Grad, Stufe 1 dünsten. Dann die Linsen, die Tomatenpassata, das Wasser, Salz und Pfeffer zugeben und 15 Minuten bei 100 Grad, Linkslauf (gegen den Uhrzeigersinn), Stufe 1 garen.
Wenn du getrocknete Linsen verwendest (vorher eingeweicht), das Ragù 60 Minuten bei 100 Grad, Linkslauf, Stufe 1 kochen und zusätzlich 100 g Wasser zugeben. Vor Ende der Garzeit probieren, ob die Linsen weich sind.
OHNE DEN BIMBY: Schneide das Gemüse (Karotte, Zwiebel, Sellerie und Knoblauch) zusammen mit den Kräutern (Salbei und Rosmarin) mit dem Messer klein. Gib alles in eine Pfanne, füge das Öl hinzu und brate es bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 10 Minuten an. Dann die Linsen, die Tomatenpassata, das Wasser, Salz und Pfeffer hinzufügen. Umrühren, mit einem Deckel abdecken und bei mittlerer bis niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen. (Wenn du eingeweichte getrocknete Linsen verwendest, mindestens 1 Stunde garen)
NUDELN KOCHEN: Wenn das Ragù fast fertig ist, einen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Pasta hinzufügen und al dente kochen. Dann abgießen und mit dem aromatischen Linsenragù vermengen.
LECKERE VARIANTEN
Ragù aus roten Linsen Rote Linsen garen schneller und zerfallen leicht, wodurch ein cremigeres, sanfteres Ragù entsteht. Ideal, wenn du in kürzerer Zeit eine samtige Sauce möchtest.
Würzige Variante Füge während des Anschwitzens eine Prise frischen oder getrockneten Chili hinzu. Das gibt dem Gericht eine lebhafte Note, ohne den Linsengeschmack zu überdecken.
Mit Pilzen Gebe klein geschnittene Champignons oder Steinpilze zum Anschwitzen. Sie verleihen Tiefe und ein erdiges Aroma, perfekt für herbstliche Geschmäcker.
Mit frischen Tomaten Im Sommer kannst du einen Teil der Passata durch reife, gewürfelte Tomaten ersetzen. Das ergibt ein leichteres, aromatisches Ragù.
Mit Kräutern Rosmarin, Thymian oder Lorbeer können dem Gericht eine andere Note geben. Während des Kochens zugeben und vor dem Servieren entfernen.
Weißes Linsenragù Wenn du eine Variante ohne Tomate möchtest, mit Weißwein ablöschen und die Linsen in Gemüsebrühe garen. Du erhältst eine delikate, aber aromatische Sauce.
TIPPS und HINWEISE
Aufbewahrung des Linsenragùs
Im Kühlschrank: Das Ragù hält sich in einem luftdichten Behälter 2–3 Tage.
Im Gefrierfach: Du kannst es problemlos einfrieren; es hält bis zu 2–3 Monate. Einfach langsam im Kühlschrank auftauen und dann in der Pfanne mit einem Schluck Wasser erhitzen.
Aufbewahrung der bereits angemachten Pasta
Bereits mit Ragù vermischte Pasta kannst du im Kühlschrank 1 Tag aufbewahren.
Beim Aufwärmen einen Schluck Wasser oder etwas Öl hinzufügen, um die cremige Konsistenz wiederherzustellen.
Weinempfehlungen
Chianti Classico Seine Frische und die leicht tanninige Note passen gut zur Süße der Linsen und zur Tomatenbasis und schaffen ein angenehmes Gleichgewicht.
Montepulciano d’Abruzzo Weicher und runder, ideal wenn das Ragù besonders kräftig ist oder mit Pilzen und Kräutern verfeinert wurde.
Barbera d’Alba Mit lebendiger Säure und fruchtigem Bouquet reinigt er den Gaumen und hebt die pflanzlichen Komponenten des Gerichts hervor.
Rosso di Montalcino Elegant und harmonisch, perfekt für diejenigen, die eine feinere Begleitung ohne Schwere suchen.
Für Weißweinliebhaber: Vermentino Ein frischer, aromatischer Weißer, der mit leichteren Ragù-Varianten oder frischen Tomaten besonders gut funktioniert.

