Gebackene Zeppole zum Fest des hl. Josef
Die Zeppole zum Fest des hl. Josef sind das traditionelle Gebäck zum Vatertag, ein Ritual, das die ganze Familie im Zeichen der Naschlust vereint. Obwohl die Tradition sie strikt frittiert vorsieht, ist die gebackene Variante ideal für alle, die sich etwas Leichteres und Feineres wünschen, ohne auf die perfekte Konsistenz zu verzichten. Ein Brandteig, goldbraun und knusprig, der ein Herz aus Vanillecreme umschließt. Der letzte Schliff ist die unverzichtbare Amarena im Sirup, garniert mit einer hauchfeinen Schicht Puderzucker.
- Schwierigkeit: Schwierig
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 40 Minuten
- Vorbereitungszeit: 1 Stunde
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Backofen, Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: San Giuseppe, Vatertag
- Leistung 478,69 (Kcal)
- Kohlenhydrate 46,61 (g) davon Zucker 20,37 (g)
- Proteine 15,14 (g)
- Fett 26,84 (g) davon gesättigt 14,71 (g)davon ungesättigt 11,93 (g)
- Fasern 0,92 (g)
- Natrium 118,23 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 60 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten für gebackene Zeppole zum Fest des hl. Josef
Für den Brandteig (Pâte à choux)
- 150 g Weizenmehl Typ 00
- 150 ml Wasser
- 1 Prise Salz
- 100 g Butter
- 4 Eier (ca. 210 g ohne Schale gewogen)
- 100 g Zucker
- 4 Eigelbe
- 100 g Weizenmehl Typ 00
- 400 ml Milch
- 1 Tütchen Vanillinpulver
- 1 Zitrone (abgeriebene Schale)
- nach Belieben Amarenen im Sirup
- nach Belieben Puderzucker
Werkzeuge
- Holzlöffel
- Topf
- Sieb
- Spritzbeutel
- Glatte Tülle für die Creme verwenden
- Sterntülle für die Zeppole verwenden
Zubereitung der gebackenen Zeppole
Gib das Wasser, das Salz und die in Stücke geschnittene Butter in einen Topf. Bringe alles zum Kochen und nimm den Topf dann vom Herd. Falls die Butter nicht vollständig geschmolzen ist, einfach mit einem Holzlöffel umrühren. Jetzt das zuvor gesiebte Mehl auf einmal hinzufügen, ohne Angst vor Klumpen.
Kräftig mit einem Holzlöffel verrühren und erneut auf den Herd stellen. Etwa 2 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen; in dieser Zeit löst sich der Teig von den Topfwänden und bildet einen Kloß.
Nimm den Topf vom Herd und lass den Teig etwas abkühlen. In der Zwischenzeit die Eier leicht in einer Schüssel verquirlen. Gib sie nach und nach zum Teig und arbeite sie gut ein; erst mehr hinzufügen, wenn die vorherige Menge vollständig aufgenommen wurde.
Keine Sorge, wenn der Teig kurzzeitig „auseinanderfällt“ — weiterrühren! Am Ende sollte der Brandteig homogen und glatt sein, ähnlich einer festeren Vanillecreme. Auf ein leicht gefettetes Backblech Formen mit einem Ausstecher platzieren: Dazu den Ausstecher in Mehl tauchen und auf das Blech setzen, so die Form vorzeichnen. Die Formen sollten gut Abstand zueinander haben.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen; die Öffnung sollte mindestens 1 cm Durchmesser haben.
Die Zeppole formen und im Ofen backen. Ich bevorzuge Ober-/Unterhitze bei 200 °C für 20 Minuten; bei Umluft reichen 190 °C. Nach 10 Minuten die Bräunung prüfen und gegebenenfalls die Temperatur um 10 °C reduzieren, falls sie zu dunkel werden. Nach den ersten 20 Minuten einen Holzlöffel oder eine kleine Alufolienkugel zwischen Backofentür und Türrahmen klemmen und weitere 10 Minuten backen. So trocknen sie innen und färben sich außen schön. Backzeit und Temperatur sind Richtwerte — passe sie an deinen Ofen an.
Um Arbeit zu sparen, kannst du den Brandteig bereits am Vortag zubereiten.
Hier findest du das Rezept für die Vanillecreme. Sobald sie fertig und abgekühlt ist, in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen. Die Zeppole halbieren und füllen, jede mit einem Tupfen Creme und einer Amarena dekorieren. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und guten Appetit!
Alles Gute zum Vatertag an alle Papas!

