Der Eiweiß-Haselnuss-Kuchen ist ein einfaches, ehrliches Rezept, das ich oft zubereite, wenn nach der Zubereitung der Puddingcreme Eiweiß übrig bleiben. In der Küche wird nichts verschwendet, und dieser Kuchen ist eine der besten Möglichkeiten, mit wenigen Zutaten einen fluffigen, wohlriechenden Kuchen zu bekommen.
Das Ergebnis ist ein hoher, weicher und zarter Kuchen – perfekt zum Frühstück oder als selbstgemachter Nachmittagsimbiss. Das Haselnusskrokant auf der Oberfläche bildet eine leicht knusprige Kruste, die den weichen Teig kontrastiert und jedes Stück noch verführerischer macht.
Das Rezept ist schnell und einfach zuzubereiten, ideal, wenn ihr Eiweiß verwerten wollt und einen unkomplizierten, echten Kuchen auf den Tisch bringen möchtet. Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten, und während der Kuchen im Ofen backt, erfüllt der Duft der Haselnüsse die Küche.
Wenn ihr öfter Eiweiß übrighabt, wird dieser Kuchen sicher zu einem eurer Lieblingsrezepte.
Bis bald
Susy
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 35 Minuten
- Portionen: 6
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Leistung 448,74 (Kcal)
- Kohlenhydrate 56,24 (g) davon Zucker 32,92 (g)
- Proteine 8,02 (g)
- Fett 23,03 (g) davon gesättigt 3,75 (g)davon ungesättigt 16,21 (g)
- Fasern 1,37 (g)
- Natrium 60,63 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 120 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten für den Eiweiß-Haselnuss-Kuchen
- 220 g Eiweiß
- 180 g Zucker
- 120 g Erdnussöl
- 200 g Weizenmehl Type 0
- 20 g gehackte Haselnüsse
- 1 Päckchen Backpulver
- nach Belieben Vollmilchschokolade mit Haselnüssen (optional)
Utensilien
- Schüssel
- Backform
Zubereitung des Eiweiß-Haselnuss-Kuchens
In einer Schüssel schlage ich das Eiweiß mit dem Handmixer steif. Sobald es anfängt weiß und schaumig zu werden, gebe ich nach und nach den Zucker dazu und schlage weiter, bis eine helle, leicht angeschlagene Masse entsteht.
Nun hebe ich das gesiebte Mehl und das Backpulver vorsichtig mit einem Teigspatel von unten nach oben unter, damit die Masse nicht zusammenfällt.
Zum Schluss gieße ich das Öl in einem dünnen Strahl dazu und rühre mit sanften Bewegungen, bis ein glatter, homogener Teig entsteht.
Den Teig in eine zuvor gebutterte und bemehlte Springform (22 cm) füllen. Die Oberfläche mit gehackten Haselnüssen bestreuen und optional ein paar Schokostückchen darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180° etwa 35 Minuten backen.
Sobald der Kuchen fertig ist, aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor du ihn aus der Form löst und servierst.
Aufbewahrung und hilfreiche Tipps
Der Eiweiß-Haselnuss-Kuchen bleibt 2–3 Tage bei Zimmertemperatur unter einer Kuchenhaube oder gut verschlossen in einem luftdichten Behälter saftig. So bleibt er weich und aromatisch wie frisch gebacken.
Bei großer Hitze kannst du ihn auch im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren empfehle ich jedoch, ihn einige Minuten bei Zimmertemperatur stehen zu lassen, damit er wieder weicher wird.
Für eine noch verführerischere Variante kannst du ein paar Schokotröpfchen in den Teig geben oder einen Teil des Mehls durch Haselnussmehl ersetzen: das Aroma wird dann noch intensiver.
Für eine glutenfreie Version kannst du eine glutenfreie Mehlmischung für Süßspeisen verwenden oder einen Teil des Mehls durch Haselnussmehl ersetzen.
Für einen frischeren, leichteren Effekt, besonders an heißen Tagen, kannst du den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit einem Löffel griechischem Joghurt oder frischem saisonalem Obst servieren.
Wenn du ihn perfekt fürs Frühstück machen willst, probiere, eine Scheibe leicht zu rösten und mit etwas hausgemachter Marmelade zu bestreichen: wirklich unwiderstehlich.

