Romagnolisches Totenbrot

Das romagnolische Totenbrot ist ein traditionelles, typisches Dessert des Totenmonats November, abgeleitet vom dialektalen Begriff aus der Emilia-Romagna, das meine Freundinnen aus Riccione, Maddalena und Alessandra, ausgezeichnet zubereiten. Auch wenn der Name irreführend sein kann, handelt es sich nicht um eine Piadina, sondern um ein tatsächliches Brot oder Fladen, das in diesen Tagen zur Ehrung der Toten konsumiert wird. Das Rezept variiert je nach Region, daher gibt es verschiedene Versionen, in einigen wird Traubenmost hinzugefügt, in anderen Anis oder Fenchel und so weiter, aber die Basis bleibt immer dieselbe. Auch wenn der Prozess Arbeitszeiten erfordert, wie es bei jedem Hefeteig der Fall ist, solltet ihr es unbedingt ausprobieren, denn es ist köstlich und die Zubereitung wirklich einfach.

Ich hinterlasse euch die Links zu einigen Rezepten, die ebenfalls zur romagnolischen Tradition gehören:

Romagnola Totensonntag-Piada
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 5 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Portionen: 6/8 Personen
  • Kochmethoden: Elektrobackofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst

Zutaten

  • 400 g Vollkornmehl
  • 16 g Trockenhefe
  • 65 g extra natives Olivenöl
  • 130 g Wasser
  • 60 g Ei
  • 160 g Rosinen
  • 65 g brauner Zucker
  • 1 Esslöffel reichlich Pinienkerne
  • 1 Esslöffel reichlich geschälte Mandeln
  • 1 Esslöffel reichlich Walnüsse
  • 1 Esslöffel Wasser
  • 1 Esslöffel brauner Zucker

Werkzeuge

  • 1 Kuchenform 22 Zentimeter Durchmesser
  • 1 Schüssel
  • 1 Handbesen
  • 1 Backpapier
  • 1 Frischhaltefolie
  • 1 Pinsel
  • 1 Kleiner Topf

Wie man das romagnolische Totenbrot zubereitet

  • Zuerst die Rosinen einweichen und die Trockenhefe in 130 Gramm lauwarmem Wasser auflösen. Dann das Ei in eine Schüssel geben und mit dem braunen Zucker vermengen.

    Mit einem Handbesen schlagen, das extra native Olivenöl und die aufgelöste Hefe in Wasser hinzufügen.

    Weiter gut mischen, die Mehl hinzufügen und mit den Händen kneten.

    Zum Schluss die eingeweichten und gut abgetropften Rosinen hinzufügen. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und kneten, bis ein glatter und homogener Teig entsteht. Dann eine Kugel formen.

    Den Teig in der Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken und etwa 4 Stunden gehen lassen. Nach dieser Zeit den Teig erneut kurz durchkneten.

    In die mit Backpapier ausgelegte Form mit einem Durchmesser von 22 Zentimetern legen und eine weitere Stunde gehen lassen. Nach dieser Zeit die Pinienkerne, Mandeln und Walnüsse auf der Oberfläche verteilen und gut andrücken.

    Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für etwa 30 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Glasur vorbereiten, indem man 1 Esslöffel Wasser und einen Esslöffel Zucker in einem kleinen Topf erhitzt. Den Zucker schmelzen lassen und mit einem Pinsel die Glasur auf das noch im Ofen befindliche Brot verteilen. Weitere 5 Minuten backen. Danach sofort aus dem Ofen nehmen, um ein Austrocknen zu vermeiden.

    Das romagnolische Totenbrot servieren, nachdem es auf einem Kuchengitter vollständig abgekühlt ist.

Tipps, Varianten, Anmerkungen und Aufbewahrung

Das romagnolische Totenbrot kann wie jeder Kuchen aufbewahrt werden: in einem Papiertütchen für Brot oder unter einer Glasglocke für Kuchen.
Wenn ihr eine Art von Trockenfrüchten nicht mögt oder dagegen intolerant seid, könnt ihr sie weglassen, aber die anderen hinzufügen.
Um es länger haltbar zu machen, könnt ihr es sowohl roh als auch gekocht einfrieren.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Wie teile ich ein frisches Ei, um das benötigte Gewicht zu erhalten?

    Ein ganzes Ei aufschlagen, in eine kleine Schüssel geben, mit einer Gabel verquirlen und das erforderliche Gewicht entnehmen.

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lappetitovienmangiando

Kochblog, auf dem die Rezepte für alle zugänglich sind, auch für die weniger erfahrenen Köchinnen.

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