Die Kekse mit Amaranthmehl sind knusprige, natürlich glutenfreie Gebäcke, perfekt zum Frühstück oder als gesunder Snack. Amaranthmehl hat ein leicht geröstetes Aroma, das an Haselnuss erinnert, und verleiht den Keksen einen rustikalen, sehr aromatischen Geschmack.
Amaranth ist ein natürliches, glutenfreies Pseudogetreide, das häufig in Rezepten für Zöliakie-Betroffene verwendet wird, da es reich an Eiweiß, Eisen und Kalzium ist. Dank seiner Nährstoffzusammensetzung und dem niedrigen glykämischen Index ist es eine interessante Zutat für diejenigen, die einfache, aber ausgewogenere Süßspeisen zubereiten möchten.
Diese Kekse werden mit wenigen Zutaten und ohne Butter zubereitet, daher sind sie leicht und perfekt zu Tee, Milch oder Kaffee. Außerdem halten sie sich mehrere Tage, ideal zum Vorbereiten.
Amaranth ist ein Pseudogetreide mit mittelamerikanischen Ursprüngen, das seit alters her angebaut wird. Amaranth kann ganz oder als Mehl verzehrt werden, enthält kein Gluten und passt perfekt in eine glutenfreie Ernährung. Es ist eiweiß- sowie eisen- und kalziumreich und hat zudem einen niedrigen glykämischen Index von etwa 35. Aus Amaranthmehl wird das typische äthiopische Brot Injera zubereitet, ähnlich einer Crêpe, und da es sehr aromatisch ist, eignet es sich ideal für Kekse.
Wenn ihr auf der Suche nach glutenfreien Rezepten mit natürlichen Mehlen seid, schaut euch unbedingt die Rubrik „senza glutine“ an; dort findet ihr 90 % Rezepte ohne industrielle Fertigmischungen, wie die glutenfreie Sbriciolata mit Reis-, Mais- und Mandelmehl ohne Zusatz von Stärke und mit Öl, also auch für Intolerante geeignet. Probiert auch den Amaranth-Porridge, der ist köstlich!
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Mittel
- Ruhezeit: 30 Minuten
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochmethoden: Ofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Winter
Zutaten
- 2 Eier
- 60 g Sonnenblumenöl (oder Maisöl)
- 80 g Zucker
- 8 g Backpulver (glutenfrei)
- 225 g Amaranthmehl (glutenfrei)
- 3 g Xanthan
- 1 Vanilleschote
- 1 Zitrone (abgeriebene Schale)
Utensilien
- 1 Schüssel
- 1 Schneebesen
- 1 Ausstecher
- 1 Backblech
Schritte
In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker, dem Öl, der abgeriebenen Zitronenschale und dem Vanillemark vermengen.
Gut mit einem Schneebesen verrühren und das gesiebte Amaranthmehl zusammen mit Xanthan und Backpulver hinzufügen. Zuerst in der Schüssel, dann auf der Arbeitsfläche kneten.
Zu einem Teigling formen und 30 Minuten bei Raumtemperatur in Frischhaltefolie gewickelt ruhen lassen. Den Teig dann auf eine Dicke von 3 mm ausrollen.
Die Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
ACHTUNG: Bitte die Hinweise des Italienischen Zöliakie-Verbandes prüfen und die Zutaten sorgfältig lesen, um sicherzustellen, dass sie keine Glutenkontamination aufweisen.
Tipps für perfekte Kekse
Amaranthmehl hat einen intensiven Geschmack, daher ist es wichtig, es mit Aromen wie Vanille oder Zitronenschale auszubalancieren.
Ist der Teig zu weich, fügt 1–2 Esslöffel Reismehl hinzu.
Für rustikalere Kekse könnt ihr gehackte Mandeln oder Zartbitterschokoladenstückchen hinzufügen.
Bewahrt die Kekse in einer Blechdose auf, damit sie bis zu einer Woche knusprig bleiben.
FAQ (Fragen und Antworten)
Kann ich das Öl durch Butter ersetzen?
Ja, du kannst die 60 g Öl durch 48 g Butter ersetzen.
Kann ich das Amaranthmehl ersetzen?
Ihr könnt einen Teil des Mehls durch Reismehl oder Buchweizenmehl ersetzen und die Rezeptur trotzdem glutenfrei halten.
Sind die Kekse mit Amaranth für Zöliakie-Betroffene geeignet?
Ja, vorausgesetzt alle verwendeten Zutaten sind als glutenfrei zertifiziert und nicht kontaminiert.

Die Kekse mit Amaranthmehl sind ein einfaches, ehrliches Rezept, ideal für alle, die glutenfreie Kekse mit natürlichen Mehlen suchen. Dank ihres aromatischen Dufts und der knusprigen Textur eignen sie sich hervorragend zu einer Tasse Tee oder als selbstgemachtes Frühstück.
Wenn du rustikale Kekse magst, probiere auch die anderen glutenfreien Keksrezepte im Blog: Dort findest du viele einfache Ideen mit alternativen Mehlen.

