Palermitanische gebackene Iris

Da ich selbst Palermitaner bin, kann ich mich den typischen kulinarischen Sünden meiner Heimat entziehen? Natürlich lautet die Antwort nein! Ich könnte Tage und Tage damit verbringen, typische Gerichte und Süßigkeiten der Hauptstadt und ganz Siziliens aufzuzählen, aber ich bin sicher, dass ich mich in einem Dschungel von Rezepten verlieren würde, die ich nicht einmal vollständig kenne.

Heute handelt es sich um ein typisches Stück palermitanischer Konditorei, und ich spreche von der gebackenen Iris. Im Grunde ist es eine Art Krapfen, zubereitet mit Brioche-Teig und gefüllt mit Schafsricotta, der mit Puderzucker und Schokoladenstückchen verarbeitet wird. Schließlich wird die Iris im Ofen gebacken und dann mit weiterem Puderzucker bestäubt. Es gibt auch die ebenso köstliche und unwiderstehliche frittierte Variante.

Verwandte Rezepte:

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 3 Stunden
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Regionale Italienische

Zutaten

  • 500 g Weizenmehl 00
  • 25 g frische Bierhefe
  • 50 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 50 g Schmalz
  • 10 g Salz
  • 500 g frischer Schafsricotta
  • 250 g Puderzucker
  • nach Geschmack Schokoladenstückchen

Werkzeuge

  • Knetmaschine

Schritte

  • Zu Beginn lege den Ricotta in ein Sieb und zerdrücke ihn grob mit einer Gabel. Stelle das Sieb auf einen Teller, um die Flüssigkeit aufzufangen, die er verliert

  • Anschließend bestäube die gesamte Oberfläche des Ricottas mit Puderzucker, decke ihn dann mit Folie oder Frischhaltefolie ab und stelle ihn für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank

  • Nach der Zeit nimm den gezuckerten Ricotta und gib ihn in eine große Schüssel, füge die Schokoladenstückchen hinzu und rühre einige Minuten mit einem Löffel, bis eine Creme entsteht

  • Zuerst gib in einer Küchenmaschine oder einem Thermomix das Mehl, Wasser, Hefe, Zucker, Schmalz, Salz und knete anschließend für 4 Minuten (wenn du den Thermomix verwendest, stelle den Modus auf Kneten)

  • Lege den Teig auf eine Arbeitsfläche und forme 80 g schwere Kugeln, lasse sie dann etwa 20 Minuten unter einem Tuch ruhen

  • Nach der Ruhezeit nimm die Kugeln, eine nach der anderen, und drücke sie zuerst mit den Fingerspitzen flach, dann benutze ein Nudelholz, um die Form einer Scheibe zu geben (den Teig nicht zu dünn ausrollen)

  • Als Nächstes nimm anderthalb Esslöffel Ricottacreme und lege sie in die Mitte der Scheibe, die du dann zu einem Bündel verschließt, wobei du darauf achtest, richtig zu versiegeln

  • Verfahre auf die gleiche Weise, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, und lege die Iris nach und nach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech

  • Zum Abschluss stelle das Blech in den Ofen, nur mit eingeschaltetem Licht, und lasse es mindestens 1,5 Stunden gehen. Am Ende der Zeit nimm das Blech heraus und stelle den Ofen auf 220° ein, bis das Thermostat ausgeht

  • Zum Schluss backe für 10 Minuten und bestäube am Ende des Garvorgangs die Iris mit Puderzucker

Tipp!

Wenn du noch Teigkugeln übrig hast, mach dir keine Sorgen, denn du kannst sie einfrieren und später nach dem Auftauen verwenden.

Autorenbild

bellericette

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