Nuvola-Pizzateig.
Für eine Pizza mit vielen Blasen und einem hohen Rand wie bei der zeitgenössischen neapolitanischen Pizza.
Der Nuvola-Pizzateig wird eine Überraschung sein… Durch lange Stückgare wie bei einer echten neapolitanischen Pizza: blasenreich, leicht, bekömmlich, aromatisch, dünn und mit hohem Rand wie in der Pizzeria.
Um zu Hause eine hervorragende Pizza zu bekommen, braucht man das richtige Mehl; ich habe viele ausprobiert und das beste ist ohne Zweifel das Caputo Nuvola-Mehl, aber neben dem Mehl ist auch der Teig — und das ist wirklich großartig — und die richtige Backweise wichtig; hier findet ihr alle Tricks und Geheimnisse, um eine Pizza zu bekommen, die so gut ist wie in einer sehr guten Pizzeria, wenn nicht sogar besser 😉
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- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 1 Tag
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 5 Pizzen
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
Zutaten
- 950 g Caputo Nuvola-Mehl (plus Mehl für die Arbeitsfläche)
- 600 ml Sprudelwasser
- 3 g Frische Hefe
- Eine halbe Esslöffel Zucker
- 1 Esslöffel extra natives Olivenöl (plus so viel, wie du brauchst, um die Schüssel einzufetten)
- 20 g Salz
- q.b. Hartweizengrieß (zum Ausrollen der Pizzen)
- 400 g passierte Tomaten
- 200 g geschälte Tomaten
- 500 g Mozzarella
- q.b. extra natives Olivenöl
- q.b. Salz
- Gekochtes Gemüse, gekochter Schinken, Salsiccia usw., nach Belieben, wenn ihr die Beläge variieren wollt
Werkzeuge
- 1 Schüssel Edelstahlschüssel
- 1 Pizzabackofen Pizzabackofen
- 1 Teigbrett Teigbrett
Schritte
In einer großen Schüssel, idealerweise aus Edelstahl, gebt das Wasser bei Zimmertemperatur hinein, löst die Hefe zusammen mit dem Zucker darin auf, gebt nach und nach das gesiebte Nuvola-Mehl dazu und rührt kontinuierlich, damit sich alles gut verbindet. Sobald das ganze Mehl eingearbeitet ist, fügt das Salz hinzu und rührt weiter, gebt auch das Öl hinzu und rührt erneut, bis es gut eingearbeitet ist. Jetzt gebt den Teig auf die Arbeitsfläche und knetet ihn von Hand mindestens 15 Minuten gut durch. Der Teig muss richtig bearbeitet werden: auf der Arbeitsfläche auseinanderziehen, zu einer Kugel formen und mehrmals auf die Arbeitsfläche schlagen. Wiederholt die Prozedur mehrmals, das hilft, die feuchten Stellen des Teigs zu trocknen.
Gebt den fertigen Teig in eine große, mit Öl eingefettete Schüssel, deckt sie mit Frischhaltefolie ab und lasst den Teig etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen. Holt den Teig danach heraus, legt ihn auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche und macht 3 Dehn- und Faltvorgänge (breitet den Teig mit den Händen zu einem Rechteck, klappt die zwei Seiten zur Mitte, dann einmal längs falten wie ein Tuch, lasst ihn 10 Minuten ruhen und macht die zweite Falte wie die erste, nochmal 10 Minuten ruhen und dann die letzte Falte). Legt den Teig wieder in die Schüssel, deckt mit Folie ab und lasst ihn im Kühlschrank bis zum nächsten Tag gehen.
Am nächsten Vormittag (gegen 11 Uhr) nehmt den Teig aus dem Kühlschrank und lasst ihn etwa eine Stunde bei Raumtemperatur stehen.
Nach der Ruhezeit teilt ihr den Teig in 5 Kugeln à ca. 280 g. Formt auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche runde Laibe, die ihr mit Abstand zueinander auf einer bemehlten Fläche weitere mindestens 5 Stunden gehen lasst (bis zum Abend, wenn ihr die Pizzen backen wollt).
Ausrollen der Pizza:
Rollt die Pizza jeweils nur von einem Teigling aus.
Bemehlt die Arbeitsfläche leicht mit Hartweizengrieß.
Legt einen Teigling vorsichtig auf die Arbeitsfläche und dehnt ihn mit den Fingerspitzen vom Zentrum nach außen, sodass eine dünne Basis und ein blasenreicher, etwas höherer Rand entsteht (es wirkt kompliziert, aber es gelingt gut — der Teig bildet beim Backen von selbst die Blasen entlang des Randes, wie auf den Fotos).
Backen mit G3 Ferrari-Ofen:
Die heimische Backmethode, mit der ihr eine Pizza wie aus der Pizzeria erreichen könnt, ist der Pizza-Express-Ofen G3 Ferrari. Falls ihr noch keinen habt, findet ihr ihn HIER (ich möchte betonen, dass das keine Werbung ist, sondern die Art, wie ich meine Pizza gebacken habe). Solche kleinen Öfen, die zu einem moderaten Preis verkauft werden, backen die Pizzen perfekt, weil sie sehr hohe Temperaturen erreichen und die Pizza in 5–6 Minuten perfekt backen.
Um die Pizza perfekt zu backen, heizt den Ofen vor. Sobald die Temperatur erreicht ist, legt die ausgestreckte Pizza wie oben beschrieben auf den Stein des Ofens, schließt den Ofen und wartet 1 Minute.
Öffnet den Ofen, belegt die Pizza mit Tomatensoße, schließt wieder und lasst sie weitere 2 Minuten backen.
Öffnet den Ofen erneut, gebt die Mozzarella und eure gewünschten Beläge dazu, schließt den Ofen wieder und backt die Pizza für weitere 2–3 Minuten.
Sobald die Pizza fertig ist, hebt ihr sie mit den mitgelieferten Spateln auf eine Servierplatte, garniert mit Basilikum und einem Schuss rohem Olivenöl und serviert.
Nach der Gehzeit ist der Nuvola-Pizzateig bereit, um die Pizzen zuzubereiten. Zu Hause habt ihr noch zwei Alternativen, ich habe beide ausprobiert und die beste ist Pfanne + Grill.
PFANNE + GRILL: Rollt die Pizza mit den Händen vom Zentrum zum Rand, lasst den Rand etwas höher und legt sie in eine große, antihaftbeschichtete Pfanne. Oft rolle ich den Teig direkt in der Pfanne aus und lasse ihn 20 Minuten ruhen. Stellt dann die Pfanne auf den Herd und backt die Pizza 2 Minuten bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel. Gebt dann die Tomaten (die ihr mit Salz und Öl gewürzt habt) drauf, deckt wieder zu und backt, bis der Boden schön goldbraun ist; erhöht dabei die Hitze etwas.
In der Zwischenzeit schaltet den Backofen auf Grillfunktion und stellt das Ofengitter eine Schiene unter den Grill. Heißt den Ofen mit geschlossenem Tür vor. Sobald der Boden der Pizza schön gebräunt ist, stellt ihr die ganze Pfanne (lasst aber den Griff außen) in den Ofen mit offener Tür und backt 1 Minute. Holt die Pizza schnell heraus, gebt die Mozzarella dazu und stellt sie wieder in den Ofen (Griff außen, Tür offen). Sobald der Rand so goldbraun ist wie in der Pizzeria, holt die Pizza heraus, dreht sie mit einer Spachtel, stellt sie wieder in den Ofen und lasst auch die Seite am Griff etwas bräunen — immer bei offener Tür. Sobald die Pizza schön goldbraun ist, nehmt sie aus dem Ofen, legt sie auf eine Pizzaplatte, etwas rohes Olivenöl drüber, etwas Basilikum — fertig. Dasselbe Vorgehen gilt für alle Belagsvarianten.
BACKEN DIREKT IM BACKOFEN: Heizt den Ofen auf 220°C vor, auch wenn die beste Heim-Backmethode spezielle Pizzaöfen mit Schamottstein ist.
Rollt den Teig auf einer sehr leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Fingerspitzen vom Zentrum zum Rand, sodass ihr einen etwas höheren Rand formt. Belegt die Pizza nach Wunsch und schiebt sie auf die unterste Schiene des Backofens. Für das Backen im Haushaltsbackofen ist es besser, die Pizza zuerst ganz unten im Ofen für etwa 12 Minuten zu backen und die letzten ~5 Minuten in die obere Zone, kurz unter den Grill, zu wechseln.
Mein letzter Tipp betrifft die Mozzarella: Sie sollte in kleine Würfel geschnitten und mindestens 3 Stunden in einem Sieb im Kühlschrank abtropfen gelassen werden. Und zuletzt die Tomaten: Die perfekte Mischung sind ganze geschälte Tomaten, die man mit der Hand zerdrückt, kombiniert mit passierten Tomaten. Ich mische beide Tomatensorten, würze sie roh mit etwas hochwertigem extra native Olivenöl und bin großzügig mit dem Salz – ich mag es, wenn der Tomatengeschmack intensiv ist, aber das ist Geschmackssache. Ihr könnt auch eine zerdrückte Knoblauchzehe und Basilikum hinzufügen. Lasst die gewürzte Tomatensoße mindestens ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen und nehmt sie etwa eine Stunde vor dem Pizzabacken heraus. Ihr werdet den Unterschied schmecken.
Mein letzter Tipp betrifft die Mozzarella: Sie sollte in kleine Würfel geschnitten und mindestens 3 Stunden in einem Sieb im Kühlschrank abtropfen gelassen werden. Und zuletzt die Tomaten: Die perfekte Mischung sind ganze geschälte Tomaten, die man mit der Hand zerdrückt, kombiniert mit passierten Tomaten. Ich mische beide Tomatensorten, würze sie roh mit etwas hochwertigem extra native Olivenöl und bin großzügig mit dem Salz – ich mag es, wenn der Tomatengeschmack intensiv ist, aber das ist Geschmackssache. Ihr könnt auch eine zerdrückte Knoblauchzehe und Basilikum hinzufügen. Lasst die gewürzte Tomatensoße mindestens ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen und nehmt sie etwa eine Stunde vor dem Pizzabacken heraus. Ihr werdet den Unterschied schmecken.
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